Projekt Seniorensicherheit im ländlichen Raum

Report
Kriminalitätsprävention
im Landkreis
Ludwigslust-Parchim
Kriminalitätspräventionsrat
des Landkreises Ludwigslust-Parchim
Kommunale Kriminalitätsprävention
am Beispiel des Projektes
„Seniorensicherheit im
ländlichen Raum“
Doreen Radelow
• Mitarbeiterin des Büros für Chancengleichheit des
Landkreises Ludwigslust-Parchim
• Koordinatorin des Kriminalitätspräventionsrates des
Landkreises
• Koordinatorin des lokalen Aktionsplanes des
Bundesprogrammes „TOLERANZ FÖRDERN –
KOMPETENZEN STÄRKEN“
• Geschäftsstelle des Kreisseniorenbeirates des
Landkreises
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Struktur der Präventionsarbeit in MV
• Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung MV
• Kommunale kreisliche Präventionsräte (6+2)
• Kommunale Präventionsräte der Städte und Ämter
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Landesrat für
Kriminalitätsvorbeugung MV
• Ziele und Aufgaben MV – weiter Blick
- Landesweite Projekte z.B. Seniorensicherheitsberater
- „Wir in Mecklenburg-Vorpommern – fit und sicher in die
Zukunft“
Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.,
Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern,
AOK Nordost, MV Event Promotion GmbH
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Landesrat für
Kriminalitätsvorbeugung MV
• Unterstützung der kreislichen Präventionsräte
• Arbeitsgruppen
- Extremismus
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- Jugendkriminalität,
- Massenkriminalität
- Opferschutz,
- Senioren
- kommunale Prävention
Kriminalitätspräventionsrat des
Landkreises Ludwigslust-Parchim
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Verwaltung
Polizei
Politik
Ämter
Schulamt
Justiz
Kreissportbund
AG des KPR u.a.
In Zusammenarbeit mit
• Kreisseniorenbeirat
• örtlichen
Seniorenbeiräten
• Pflegestützpunkten
• Präventionsberatern der
Polizei
• und weiteren Partnern
Kriminalitätspräventionsrat des
Landkreises Ludwigslust-Parchim
• Arbeitsgruppen
- AG Regionale Suchtprävention,
- AG Kontra Gewalt,
- AG Schule,
- AG Extremismus,
- AG Senioren
- AG kommunale Prävention
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Landkreis Ludwigslust-Parchim
Ein wunderschöner Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern
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Ausgangslage in Bezug auf das Projekt
• Fläche – 4.752 km²
• Einwohnerinnen/Einwohner – 212.561 (45 je km²)
• Problematik:
- unzureichende Infrastruktur in der Fläche
- 2011 waren 46,1 % der Einwohnerinnen und
Einwohner des Landkreises 50 Jahre und älter
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Problemsituation
• steigende Zahlen bei Opfern und Geschädigten im
Bereich der Seniorinnen und Senioren
• Seniorinnen und Senioren werden immer wieder
Opfer bekannter krimineller „Maschen“
• ein Großteil der Seniorinnen und Senioren sind mit
Informationen schwer zu erreichen
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Ziel:
Verringerung der Anzahl von Vorfällen, bei denen
ältere Menschen Opfer
bzw. ungewollt Mittäter werden
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Teil-Ziele:
1. möglichst viele oft isoliert lebende Seniorinnen und
Senioren ansprechen, die nicht auf einfachem Weg
(Zeitung, Seniorentreffs, Seniorencafe, u.a.)
erreichbar sind
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Teil-Ziele:
2. leicht verständliche Informationen vermitteln,
3. vor Gefahren warnen, Sensibilität entwickeln,
4. Ängste relativieren
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
unser Weg seit 2012:
über die mobilen Verkaufswagen im ländlichen Raum
z.B. Bäcker und Fleischer Informationsflyer verteilen
(2 Themen)
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Erkenntnis:
Themenvielfalt
Bedarfe nicht nur in den dörflichen Regionen
Problem:
Wir erreichen nicht genügend ältere Menschen
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Themenvielfalt
Vorsicht bei Kaffeefahrten
Taschendiebstahl
Vorsicht, falscher Enkel
Trickbetrüger
Haustürgeschäfte
Rund ums Geld
Einbruchsschutz
Mobilität
häusliche Gewalt / Gewalt in der Pflege
Opfer geworden – was nun?
Gefährliche Nebenjobs
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Bedarfe nicht nur in den dörflichen Regionen
Es gibt nicht nur in den dörflichen Regionen Seniorinnen
und Senioren die isoliert sind und nicht von allgemeinen
Präventionsangeboten erreicht werden!
Bedarfe auch in den Städten !
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Weg 1:
- über die mobilen Verkaufswagen im ländlichen Raum
z.B. Bäcker und Fleischer Informationsflyer verteilen
Weg 2:
- mobile Essenanbieter, Essen auf Rädern
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Weg 3:
- mobile Pflegedienste nutzen,
- Zusammenarbeit mit den Pflegestützpunkten
Weg 4:
- Gemeinsame Präventionsveranstaltungen vor Ort
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Weg 5:
- Kontaktbeamte
Weg 6:
- Bürgerbüros
Weg 7:
- Orts-Senioren-Beiräte, Vereine und Verbände der
Seniorenarbeit
Weg 8:
- Einkaufsgelegenheiten Auslagen
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Erste Ergebnisse und Ausblick
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großes Interesse in der Öffentlichkeit
Zeitung, Funk und Fernsehen
Bewusstsein für die Problematik ist vorhanden
viele Veranstaltungen in ländlichen Seniorenbeiräten
super Zusammenarbeit mit den Präventionsberatern
der Polizei
• und wir machen weiter!
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Projekt
„Seniorensicherheit im ländlichen Raum“
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Fragen?
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