Mozartlieder - j-j.ch

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Textautorin
Batsányi, Gabriele (auch G. Bacsányi,
geborene von Baumberg)
* 24. 3. 1766, Wien
† 24. 7. 1839, Linz (Oberösterreich)
Bekannt als "Sappho Wiens", verheiratet mit dem
ungarischen Autor János Batsányi, galt als die bedeutendste österreichische Lyrikerin ihrer Zeit. 1785-96 publizierte
sie im "Wiener Musen-Almanach". Themen ihrer Lyrik sind
Liebe, Freundschaft, Natur und historische Ereignisse.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
«Als Luise …» : 1787
«Die Verschweigung» : 1787
Text und Tonartfolge
Erzeugt von heißer Phantasie,
In einer schwärmerischen Stunde
Zur Welt gebrachte, geht zu Grunde, 2x
Ihr Kinder der Melancholie!
c - Moll
Ihr danket Flammen euer Sein,
Ich geb' euch nun den Flammen wieder,
Und all' die schwärmerischen Lieder,
Denn ach! er sang nicht mir allein.
Es – Dur ( //-Tonart) )
g – Moll (Mediante)
Ihr brennet nun, und bald, ihr Lieben,
c - Moll
Ist keine Spur von euch mehr hier.
Doch ach! der Mann, der euch geschrieben,
Brennt lange noch vielleicht in mir. 2x
Das Lied: http://www.youtube.com/watch?v=9kB5efEl_g0
Dynamik im Bezug zum Text
Wut
Rückblick
Wut
Rückblick
Erzeugt von heißer Phantasie,
In einer schwärmerischen Stunde
Zur Welt gebrachte, geht zu Grunde,
Ihr Kinder der Melancholie!
Innere und äussere Flammen Ihr danket Flammen euer Sein,
Ich geb' euch nun den Flammen wieder,
Und all' die schwärmerischen Lieder,
Enttäuschung
Denn ach! er sang nicht mir allein.
Wut
Wird sie ihn vergessen
Können?
Ihr brennet nun, und bald, ihr Lieben,
Ist keine Spur von euch mehr hier.
Doch ach! der Mann, der euch geschrieben,
Brennt lange noch vielleicht in mir.
Forte
/
Piano
Formteile
Vorspiel
1. Strophe
Weiss: Keine eigentlichen Zwischenspiele
2. Strophe
3. Strophe
Durchkomponiertes Lied, da jede
Strophe anders vertont ist.
Nachspiel:
1. Motiv aus Takt 17
2. Motiv aus Vorspiel
Aufbau des Vorspiels
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Bestimmt mit c-Moll-Akkordzerlegung die Grundtonart.
Unisono in beiden Händen unterstützt die Kraft und Wut von Luise.
Danach Aufspaltung in Harmonien (V)v - V - I .
Bewegungsverlauf (rauf-runter-rauf) zeigt die Zerrissenheit Luises.
Oktave ist ein Grundelement.
Staccato wirkt entschieden.
Arpeggierte Akkorde
Oktavierter Bass = Kraft
Motivische Verwandschaft
Punktierung verleiht Entschiedenheit
Sequenzierung nach oben = sich steigernde Wut
Dissonanter Klang
Motiv aus Vorspiel
In der Singstimme grosse Intervallsprünge
Chromatik abwärts = Schmerz
Zunehmende Dramatik
Crescendo
Wechsel von Achteln zu Sechzehnteln
Tiefalterierter Ton (verstärkt Ausdruck langandauernden Schmerzes)
Tondehnung /Tonmalerei
Chromatik abwärts = Leiden
Imitation
Schmerzvorhalt
Textautor
Christian Felix Weisse (1726 -1804)
Schriftsteller und Pädagoge der Aufklärung
1. Sobald Damötas Chloën sieht,
So sucht er mit beredten Blicken
Ihr seine Klagen auszudrücken
und ihre Wange glüht.
Sie scheinet seine stillen Klagen
Mehr als zur Hälfte zu versteh'n,
Und er ist jung, und sie ist schön:
Ich will nicht weiter sagen.
2. Vermisst er Chloën auf der Flur,
Betrübt wird er von dannen scheiden;
Dann aber hüfpt er voller Freuden,
Entdeckt er Chloën nur.
Er küsst ihr unter tausend Fragen
Die Hand, und Chloë lässt's gescheh'n,
Und er ist jung, und sie ist schön:
Ich will nichts weiter sagen.
Refrain-Lied
3. Sie hat an Blumen ihre Lust,
Er stillet täglich ihr Verlangen;
Sie klopfet schmeichelnd ihm die Wangen,
Und steckt sie an die Brust.
Der Busen bläht sich sie zu tragen.
Er triumphiert sie hier zuseh'n,
Und er ist jung, und sie ist schön:
Ich will nichts weiter sagen.
4. Wenn sie ein kühler, heitrer Bach,
Beschützt von Büschen, eingeladen,
In seinen Wellen sich zu baden,
So schleicht er listig nach.
In diesen schwülen Sommertagen
Hat er ihr oftmals zu geseh'n,
Und er ist jung, und sie ist schön:
Ich will nichts weiter sagen.
Das Lied: http://www.youtube.com/watch?v=DCrNhhRIJeA
Kein Vorspiel!
F - Dur
C - Dur
F - Dur
Zwischenspiel: In Oberstimme
Wiederholung der vorangegangenen Singstimme
Sequenz mit
Imitationen
Refrain
Nachspiel = fast Wiederholung der Takte 16+17
Singstimme und
Klavier-Oberstimme
unisono

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