AD(H)S - Präsentation von Mario Benedetti

Report
Dienstbesprechung für Beratungsfachkräfte
Eggenfelden, 25.10.2012
ADHS
Störungsbild, Folgen für den Unterricht
Mario Benedetti
Staatliche Schulberatungsstelle für Niederbayern
Seligenthalerstr. 36
84034 Landshut
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
(ADHS bzw. ADS) = neurologische Störung
Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeitssteuerung
Fokussierte Aufmerksamkeit
(Ablenkbarkeit)
Geteilte Aufmerksamkeit
(Parallele Reizverarbeitung)
08.04.2015
Aufmerksamkeitskraft
Aktivierungsbereitschaft
(=> Reaktion erst auf häufiges
Ansprechen)
Daueraufmerksamkeit
(längere Zeit bei einer monotonen
Aufgabe bleiben)
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
(ADHS bzw. ADS) = neurologische Störung
Symptome:
 Unaufmerksamkeit - kurze Aufmerksamkeitsspanne
- hohe Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit
- Flüchtigkeitsfehler, Organisationsmangel
- wirkt öfters abwesend …
- führt Arbeiten nicht zu Ende
 Hyperaktivität
- zappeln
- unaufgefordertes Aufstehen, Herumlaufen
- Schwierigkeiten ruhig zu arbeiten
- verliert öfters etwas
 Impulsivität
08.04.2015
- platzt mit Antworten heraus
- unterbricht andere öfters
- redet viel
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
(ADHS bzw. ADS) = neurologische Störung
Weitere Auffälligkeiten:
 Selbststimulierung
- kratzt sich
- Nasen bohren
- zerkaut Gegenstände…
 Steuerungs- und
- gestörte Feinmotorik
Koordinierungsschwäche - schlechtes Schriftbild
- unrhythmische Bewegung
- stößt vieles um
 störendes Sozialverhalten - mischt sich in anderer Gespräche ein
(Hyperkin. Störung
- handelt, bevor Anweisung beendet ist
des Sozialverhaltens)
- äußert sich unabsichtlich beleidigend
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
(ADHS bzw. ADS) = neurologische Störung
Komorbidität / Begleitsymptome:
 oppositionelle Verhaltensstörung / dissoziale Störung
 Lernstörungen
 Angststörungen
 Depressive Störungen
 Tic-Störungen
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Diagnose nach ICD-10:
Voraussetzung: Symptome müssen länger als sechs
Monate überdauern, vor dem siebten Lebensjahr
erkennbar sein.
 Testung Intelligenz
 Aufmerksamkeit
 Merkfähigkeit
 Anamnese
 Befragungen
 Beobachtungen
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Ausschluss:
 Medikamente, neurologische Störungen
 Intelligenzminderung
 Über- Unterforderung an der Schule
 Chaotische psychosoziale Bedingungen
 Oppositionelle Verhaltensweisen
 affektive od. Angststörungen
 Autismus, Schizophrenie, Manie
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Erklärungsansätze:
Biologische Erklärungen
- Störung des Immunsystems
- Neurologische Störung (Durchblutung, Neurotransmitter-System)
- Genetische Faktoren
(zu wenig Dopamin und Noradrenalin, zu schneller Abbau –
zu kurze Informationsverarbeitung im Vorderhirn,)
Psychosoziale Faktoren
-ungünstige Familienverhältnisse bzw. Umgebungsbedingungen,
- ungeordnete Tagesabläufe,
- Vernachlässigung,
- Misshandlung,
-Störung der Selbstregulation
Dauerstress durch Reizüberflutung =>
geringe Frustrationstoleranz, starke Stimmungsschwankungen
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Negative Folgen als Kind, Schüler:
 Ablehnung, Ausgrenzung
 Gefühl des „Andersseins“
 Misserfolgsorientierung / Angst vor Misserfolg
 unrealistische Selbsteinschätzung
Aber auch:
Bewunderung als Klassenclown
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Negative Folgen im Jugend- bzw. Erwachsenenalter:
 Aufmerksamkeitsschwierigkeiten
 Ruhelosigkeit
 Stimmungsschwankungen
 Unfähigkeit, sein Leben zu organisieren
 niedrige Stresstoleranz, Ungeduld, Jähzorn
 fehlende Ausdauer
 Beziehungsstörungen
 Dissoziale Verhaltensweisen (Lügen, Stehlen)
 Delinquentes Verhalten
 Alkohol, Drogenmissbrauch
 Schulabbruch
 Minderwertigkeitsgefühle
 wenig Schlafbedarf, Schlafstörungen
 erhöhte Autounfälle
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Behandlung
 Aufklärung – Regeln, Förderung
 Medikamentöse Behandlung – Metylphenidat, u. ä.
 Verhaltenstherapie
(Sozialtraining, Aufmerksamkeitstraining)
 Einzelpsychotherapie
 Gruppentherapie
 Familientherapie
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Nicht wissenschaftlich fundiert (z.T. schädigend)
- Festhaltetherapie nach Prekop
- Ernährungszusätze
- Knochen- Gelenkbehandlungen
- Klang- Hörtherapien
- Pseudoneurophysiolog. Therapien
(Kinesiologie, Reflexth.)
- Homöopathie
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Dr. Helga Ulbricht - Staatliche Schulberatung München
Medikamentation – Aspekte für die Beratung
Verabreichung von Medikamenten durch Lehrkräfte
(KMS vom 26.04.2007)
• Darf nur mit Einwilligung und nach genauer,
möglichst schriftlicher Anweisung (Anlass, Zeitpunkt,
Dosis) der Erziehungsberechtigten erfolgen.
Zusätzlich empfehlenswert: Anweisung des Arztes.
• Soweit die Verabreichung von Medikamenten oder
die Überwachung der Medikamenteneinnahme
durch den Schüler seitens der Lehrkraft notwendig
und zumutbar ist, handelt es sich um eine
Dienstpflicht der Lehrkraft.
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Dr. Helga Ulbricht - Staatliche Schulberatung München
Medikamentation – Aspekte für die Beratung
KMS vom 26.04.2007
• Sofern im Einzelfall unter Berücksichtigung des
Alters, der Reife und der Zuverlässigkeit des
Schülers erforderlich, erinnert die Lehrkraft auf
Wunsch der Erziehungsberechtigten den Schüler an
die Medikamenteneinnahme.
• Die Entscheidung darüber, ob das Medikament vom
Kind selbst oder von der Schule aufbewahrt wird,
hängt vom Alter und Entwicklungsstand des
Schülers ab (Schutzbedürfnis des Schülers +
Schutz der Mitschüler vor Missbrauch)
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Dr. Helga Ulbricht - Staatliche Schulberatung München
Medikamentation – Aspekte für die Beratung
• keine Meinung äußern

Neutralitätsgebot bezüglich Thesen
 auch Lehrer darauf hinweisen
• Aber: Beratungspflicht bezüglich

Klärung, wie differenziert die Diagnose erfolgt ist
 regelmäßige Nachkontrolle
 Hinweis auf Spezialisten geben
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Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Unaufmerksamkeit, kurze
Aufmerksamkeitsspanne, hohe
Ablenkbarkeit, abwesend, hyperaktiv,
zappelt, steht unaufgefordert auf,
unruhig, impulsiv, platzt mit Antworten
heraus, redet zu viel, unterbricht
andere, aggressiv, motivationslos,
………
= > Folgen im Unterricht?
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Folgen im Unterricht:
Soziale Probleme
 lenkt andere ab
 lässt sich von anderen ablenken
 platzt unaufgefordert Antworten heraus
 zeigt kaum Empathie, Distanzlosigkeit
Ungünstiges Lern- Arbeitsverhalten
 vergisst Unterrichtsmaterialien und Hausaufgaben
 unzureichende Arbeitsstrategien, kaum Ausdauer
 unleserliche Schrift, hält Zeilen nicht ein
Begleitende Probleme
 Lese- und Rechtschreibschwäche
 Rechenschwäche
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Gefahr eines Teufelskreises / Eskalation
=> Gestörte Lehrer-Schüler-Beziehung
Lehrer
ermahnt
Schüler ist
frustriert
Schüler stört
Unterricht
Schüler stört
Unterricht
Schüler reagiert
aggressiv
08.04.2015
Lehrer
sanktioniert
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Gefahr eines Teufelskreises / Eskalation
=> Gestörte Lehrer-Schüler-Beziehung
Lehrer
ermahnt
Schüler stört
Unterricht
Schüler ist
frustriert
Schüler stört
Unterricht
 Aggressive Reaktion
 Arbeitsverweigerung aus Trotz
 Motivationsverlust
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Gefahr eines Teufelskreises / Eskalation
=> Gestörte Lehrer-Eltern-Schul-Beziehung
 Beschwerden
 überforderte Eltern
 schwache, schwankende Leistungen, usw.
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Betroffene fühlen sich oft
 anders als die anderen
 oftmals abgelehnt und ausgestoßen
 zerrissen, weil sie „wollen“ und nicht „können“
 permanent schuldig
 misserfolgsorientiert und chancenlos
 „ungerecht“ behandelt
 unrealistisch in der Selbsteinschätzung und daher oft
„erfolglos“
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Zwölf goldene Regeln:
1. Strukturen (Rituale, Übersicht halten,…)
2. Weniger ist mehr
3. Langer Atem ist nötig (Nicht alle Kinder sind gleich)
4. Ignorieren, ignorieren,…
5. Neue Wege (pädagogische Freiräume nutzen)
6. Genaues Hinschauen bringt Klarheit (Etikettierung, Positive
Rückmeldung)
7. Das Kind kann auch dann oft nicht, „wenn es will“
8.Vertrauen vermitteln
9. „rosa“ Heft (positive Verhaltensweisen u. Fähigkeiten notieren)
10. Nur gemeinsam kann es gelingen
11. Ohne Hilfe geht es nicht
12. Schuldgefühle helfen keinem
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Empfehlungen für Lehrer:
 Vier-Augen-Gespräch – Aufklärung Störungsbild
 Vereinbarungen treffen
- Hand-Zeichen zuhören
bzgl. Umgang mit
- Kurz vor die Tür gehen lassen
Symptomen
- Stopp-Zeichen (Zurücknehmen,
Reden einstellen)
- Sanktion / Konsequenz (nicht Strafe)
als letztes Mittel ruhig aussprechen,
wenn Vereinbarungen
mehrmals gebrochen werden
 Trennung Verhalten und Person
 Kommunikation – Nicht „Du bist …“, „Dein Verhalten…“
 Positives Verhalten verstärken (Loben!)
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Empfehlungen für Lehrer - Unterricht:
 Rituale (Ruhiger Unterrichtsbeginn)
 Sitzposition vorne, Weg von Ablenkung (Fenster)
 Aufgabenstellungen mit kleinen Schritten
 Pausen einplanen
 Auf dem Tisch nur für den Unterricht notwendige Mittel
 ruhiger, verständnisvoller Banknachbar
 Arbeitsumfeld über Störungsbild informieren mit Einverständnis
des Betroffenen
 Arbeitsanweisungen kurz formulieren
 Blickkontakt suchen
 Arbeitsanweisungen, Merksätze wiederholen lassen
 Beratung vermitteln
 Bewegung ermöglichen (Sitzball wechselt mit Stuhl)
 keine Sitzplatz- oder Nebenmannveränderung (neue Reize)
 für Ruhe überwiegend nonverbal sorgen
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
08.04.2015
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Empfehlungen für das Schüler – Lern- Arbeitsverhalten:
 wichtige Aufgaben / Termine sofort notieren
 fester Arbeitsplatz
 Keine Ablenkungsmöglichkeiten zulassen (Handy, PC aus)
 Feste Lernzeiten
 Pausen einplanen
 Teilschritte, Lernplan erstellen
 Hausaufgabenheft
 den nächsten Tag vorbereiten
 sich belohnen
 für Bewegung sorgen
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Training (Überwiegend Zielgruppe Kinder 9-13J):
- Wahrnehmungstraining Lauth und Schlottke (2009)
(„Genau hinsehen, genau zuhören, Wahrgenommenes genau
wiedergeben“)
- Aufmerksamkeitstraining Jacobs u. Petermann (2005)
(Aufmerksamkeitskomponenten, Selbstüberwachung, Gruppentr.)
- Selbstinstruktionstraining u. Strategietraining
(Signalkarten: „Ich will anfangen“, „Was ist meine Aufgabe“, Ich
mache mir einen Plan“, „Kenne ich Ähnliches?“, „sorgfältig und
bedacht vorgehen“, Halt! Überprüfen!“, „das habe ich gut gemacht“)
- Marburger Verhaltenstraining ADHS, Konzentrationstraining
Krowatschek (Einzel- und Gruppentraining, Elterngespräch)
- Training für Eltern - Triple PPP
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Dr. Helga Ulbricht - Staatliche Schulberatung München
Selbstinstruktionstraining mit Signalkarten
•Auf dem Tisch liegt nur
das Arbeitsmaterial, das ich
für die Aufgabe brauche.
•Ich zerlege die Aufgabe in
kleine Schritte. Stopp! Was
ist mein Plan?
•Ich kontrolliere am Ende,
ob ich alles richtig gemacht
habe. Stopp! Überprüfen!
•Ich lese die Aufgabe genau
durch und überlege dann,
was ich tun muss. Stopp!
Was muss ich tun?
•Ich gehe Schritt für Schritt
vor. Sorgfältig! Schritt für
Schritt zum Ziel!
•Ich räume mein
Arbeitsmaterial wieder ein.
Mein Platz muss
übersichtlich sein.
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Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Verhaltensmodifikation:
 Kontingenzverträge
 Verstärker- oder Tokensysteme
 Time-Out-Maßnahmen
 Training Sozialverhalten
 Stärkung Selbstakzeptanz
Familienzentrierte Maßnahmen
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom
Punktekonto für die Schule
Mein Punktekonto
Regel
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Summe
Ich melde
mich im
Unterricht
4
Ich räume
nach
einer
Arbeit auf
5
....
....
29
Staatl. Schulberatungsstelle
Niederbayern
Mario Benedetti
Seligenthalerstr. 36
84034 Landshut
0871430310
Quellen im Internet:
www.schulberatung.bayern.de
www.adhs.info
www.zentrales-adhs-netz.de (Dr. Döpfner)
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Auer Verlag GmbH
Postfach 1152
86601 Donauwörth
E-Mail: [email protected]
Internet: www.auer-verlag.de
Handreichung für Lehrer: Schüler mit ADHS – verstehen,
fördern, stärken – A.L.A.D.I.N. care-line Verlag
Döpfner, Manfred (2007): Ratgeber „Hyperkinetische
Störungen“. Informationen für Betroffene, Eltern,
Lehrer und Erzieher.
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe
Staatl. Schulberatungsstelle
Niederbayern
Mario Benedetti
Seligenthalerstr. 36
84034 Landshut
0871430310
Danke für Ihr Interesse!
08.04.2015
© Benedetti, staatlicher Schulpsychologe

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