Infoveranstaltung Grundschulen - 22.07.2014 (ppt 0,97 MB)

Report
Informationsveranstaltung
Grundschulentwicklung
in Uelzen
Vorstellung von Vorschlägen
zur Schulentwicklung
Oberziel
Qualitative Verbesserung und
zukunftsorientierte Ausrichtung des
Grundschulangebotes unter Beachtung der
Vorgaben des Zukunftsvertrages mit dem Land
Niedersachsen.
Vorgabe Zukunftsvertrag
„Für die städtischen Grundschulen wird bis zum
Schuljahr 2016/2017 ein Konzept erarbeitet,
welches die demografischen Auswirkungen und die
damit einhergehenden sinkenden Schülerzahlen
berücksichtigt.“
„Durch das Konzept erzielte Aufwandsverringerungen
oder Ertragssteigerungen können für eine
Qualitätssicherung und –verbesserung, z.B. im
Bereich der Ganztagsbetreuung, eingesetzt
werden.“
Entwicklung der Schülerzahlen
2003/2004
1600
2004/2005
2005/2006
1400
2006/2007
1200
2007/2008
2008/2009
1000
2009/2010
800
2010/2011
600
2012/2013
2011/2012
2013/2014
400
2014/2015
200
2015/2016
0
2017/2018
2016/2017
Gesamtschülerzahlen Primarbereich
2018/2019
2019/2020
Qualitätskriterien
Einrichtung von GTGS:
–
Räumliche Ausstattung
•
•
•
–
Mensa und Speiseraum müssen vorhanden sein
Bewegungsraum und Außenfläche müssen vorhanden sein
Multifunktionsräume / Gruppenräume für die Ganztagsbetreuung müssen vorhanden
sein
Personelle Ausstattung
•
•
•
Koordination / Vertretung / Aufsicht über den Ganztag muss gewährleistet sein
Verzahnung zwischen Vor- und Nachmittag muss gewährleistet sein
Kooperation mit Sportvereinen, Musikschulen, etc. wird angestrebt.
Umsetzung der Inklusiven Schule
–
Räumliche Ausstattung
•
•
•
Raum für Vorbereitung / Beratung / Material muss vorhanden sein
Zusätzliche Gruppen- / Ruheräume müssen vorhanden sein
Das Schulgebäude muss bedarfsgerecht barrierefrei ausgestaltet sein / werden.
Getroffene Annahmen
•
•
•
•
Die Gesamtschülerzahl wurde als Mittelwert der
Schülerzahlenprognose der Schuljahre 2013/14 – 2019/20
ermittelt
Gebäude oder Gebäudeteile, die in der jeweiligen Variante nicht
mehr für den Schulbetrieb benötigt werden, können sofort
veräußert werden und verursachen somit keine laufenden Kosten
An Schulgebäude angeschlossene Turnhallen bleiben bei der
Aufgabe von Gebäuden oder Gebäudeteilen erhalten
Es soll pro zwei AUR jeweils ein zusätzlicher GRP im
Schulgebäude zur Verfügung stehen
Getroffene Annahmen
•
Bei der Einrichtung von GTGS
–
–
–
–
–
–
–
würde mit der Organisationsform „Offene Ganztagsschule“ gestartet
läge der anfängliche Bedarf an GTGS-Plätzen bei 35 % der
Gesamtschülerzahl (1.057 SchülerInnen x 35 % ≈ 370 GTGS-Plätze)
wären alle Schüler, die den Halbtag wählen würden an der Schule
aufzunehmen, in deren Schulbezirk sie wohnen
wäre der Reinigungsbedarf an der Schule um 15 % höher
wäre die Präsenzzeit des Hausmeisters um 15 % anzuheben
wäre der Energiebedarf um 20 % höher
müsste der Stundenanteil der Schulsekretariate um 60 min zzgl. 1,2 min /
Teilnehmer an der Mittagsverpflegung angehoben werden
Getroffene Annahmen
•
Bei der Einrichtung von GTGS
–
–
–
–
–
–
würden 75 % der Teilnehmer am Ganztag auch die angebotene
Mittagsverpflegung in Anspruch nehmen
müsste die Mittagsverpflegung bei einem Abgabepreis von 3,00 EUR /
Mahlzeit ggf. mit einem Zuschuss bis zur Höhe der Herstellungskosten
unterstützt werden
würde der Einbau einer Regenerierküche 850 EUR Investitionskosten /
Verpflegungsteilnehmer verursachen
würde der Platzbedarf in der Mensa bei 1,7 qm / Verpflegungsteilnehmer
liegen, wobei das Mittagsessen auch in mehreren Durchläufen eingenommen
werden kann
würde der Umbau von AUR zu Gruppenräumen (GRP) 5.000 EUR pro
umzubauenden AUR kosten
würde der Umbau von Fachräume (FR) zu AUR oder GRP 15.000 EUR pro FR
kosten
Qualitative Betrachtung
Raumangebot: Sind im Schulgebäude genügend AUR vorhanden, um die in der Variante geforderte
Zügigkeit aufzunehmen? Sind weitere Fachräume im Bestand vorhanden? Sind Raumreserven
für die Schaffung von GRP oder sonstiger Räume vorhanden?
Außenanlagen: Welche Spiel- und Sportangebote sind vorhanden (Spielplatz, Schulhof, Sportplatz,
etc.)?
Lage / Erreichbarkeit: Wie groß ist der Anteil der Schüler, die eine Schülerbeförderung in Anspruch
nehmen müssen? Wie sind die Schulwege gestaltet? Wie ist die Schule in das Stadtgebiet
eingebettet (z.B. Satellitenlage)?
Inklusionsfähigkeit des Gebäudes: Ist eine barrierefreie Nutzung des Gebäudes möglich? Kann ein
Schulzug (1. – 4. Klasse) auf einer Ebene unterrichtet werden? Welche Maßnahmen sind zur
Herstellung der Barrierefreiheit erforderlich?
Qualität des Ganztages: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Schulen / Anbietern? Kann
ein vielschichtiges Ganztagsangebot eingerichtet werden? Sind für AG-Angebote geeignete
Fachräume vorhanden (Werkraum, Sporthalle, etc.)?
Bewertung in der Arbeitsgruppe
VARIANTE
BEWERTUNG
1
15 Punkte
2
15 Punkte
3a
6 Punkte
3b
6 Punkte
4
5 Punkte
5
4 Punkte
6
3 Punkte
Variante 1
Schule
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
2-zügige GS
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GS
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
4-zügige GTGS
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
Grundschule Holdenstedt
2-zügige GS
Grundschule Molzen
Schließung
Grundschule Veerßen
Schließung
Reduzierung auf GS-Gebäude;
faktischer GT-Betrieb durch JuZ + Kindertreff
ggf. Anbau notwendig
Variante 2
Schule
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
3-zügige GTGS
Reduzierung auf Hauptgebäude;
zzgl. JuZ + Kindertreff
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GS
Verlagerung Hort an Hermann-Löns-Schule;
ggf. Verlagerung SKG
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
4-zügige GTGS
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
Grundschule Holdenstedt
2-zügige GS
Grundschule Molzen
Schließung
Grundschule Veerßen
Schließung
ggf. Anbau notwendig
Variante 3a
Schule
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
4-zügige GTGS
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GTGS
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
4-zügige GTGS
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
Grundschule Holdenstedt
Schließung
Grundschule Molzen
Schließung
Grundschule Veerßen
Schließung
in Hauptgebäude und Mensagebäude;
zzgl. JuZ + Kindertreff
ggf. Anbau notwendig
Variante 3b Alt. I
Schule
(Umzug Museum in LBS)
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
2-zügige GS
Reduzierung auf GS-Gebäude;
faktischer GT-Betrieb durch JuZ + Kindertreff
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GS
Verlagerung Hort an Hermann-Löns-Schule;
ggf. Verlagerung SKG
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
4-zügige GTGS
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
Grundschule Holdenstedt
2-zügige GS
Grundschule Molzen
1-zügige GS
Grundschule Veerßen
1-zügige GS
ggf. Anbau notwendig
Festlegung Kennzahl Grundschulen
Variante 3b
Kennzahl:
Werden in zwei aufeinander folgenden Einschulungsjahren
weniger als 13 Schüler aus dem Schulbezirk der Schule in die
1. Klasse der Schule eingeschult, findet ab dem darauf
folgendem Jahr keine Einschulung mehr an der Schule statt.
Die Schule wird spätestens mit dem Auslaufen der
vorhandenen Klassen geschlossen. Eine frühere Schließung
des Standortes ist bei Bedarf möglich.
Variante 3b Alt. II
Schule
(ohne Umzug Museum in LBS)
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
3-zügige GTGS
Reduzierung auf Hauptgebäude;
zzgl. JuZ + Kindertreff
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GS
Verlagerung Hort an Hermann-Löns-Schule; ggf.
Verlagerung SKG
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
2-zügige GTGS
im Hauptgeb. mit SKG
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
ggf. Anbau notwendig
Grundschule Holdenstedt
2-zügige GS
Grundschule Molzen
1-zügige GS
Grundschule Veerßen
1-zügige GS
Festlegung Kennzahl Grundschulen
Variante 4
Schule
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
Schließung
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GTGS
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
3-zügige GTGS
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GTGS
Grundschule Holdenstedt
1-zügige GTGS
Grundschule Molzen
1-zügige GTGS
Grundschule Veerßen
1-zügige GTGS
zzgl. 3.+4. Klasse Grundschule Westerweyhe
nur Klasse 1+2
Variante 5
Schule
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
2-zügige GS
Reduzierung auf GS-Gebäude;
zzgl. JuZ + Kindertreff
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GS
Verlagerung Hort an Hermann-Löns-Schule;
Verlagerung SKG
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
2-zügige GS
Reduzierung auf GS-Gebäude
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
ggf. Anbau notwendig
Grundschule Holdenstedt
2-zügige GS
Grundschule Molzen
1-zügige GTGS
Grundschule Veerßen
1-zügige GTGS
Festlegung Kennzahl Grundschulen
Variante 5
Kennzahl:
Werden in zwei aufeinander folgenden Einschulungsjahren
weniger als 13 Schüler in die 1. Klasse der Schule eingeschult,
findet ab dem darauf folgendem Jahr keine Einschulung mehr an
der Schule statt. Die Schule wird spätestens mit dem Auslaufen
der vorhandenen Klassen geschlossen. Eine frühere Schließung
des Standortes ist bei Bedarf möglich.
Variante 6
Schule
Maßnahme
Lucas-Backmeister-Schule
Schließung
Hermann-Löns-Schule
3-zügige GS
Sternschule
4-zügige GTGS
Grundschule Oldenstadt
4-zügige GTGS
Grundschule Westerweyhe
2-zügige GS
Grundschule Holdenstedt
1-zügige GTGS
Grundschule Molzen
1-zügige GS
Grundschule Veerßen
1-zügige GS
ggf. Anbau notwendig
1
2
3a
3b I.
3b II.
4
5
6
1.632
1.728
1.632
1.824
1.728
1.344
1.632
1.584
Anzahl GTGSSchüler (max.)
536
730
968
536
540
658
373
578
Deckung Ganztagsbedarf
(35 %)
144 %
197 %
261 %
144 %
145 %
163 %
100 %
156 %
Invest.kosten
Ganztag
391.700
EUR
499.700
EUR
416.700
EUR
401.700
EUR
378.100
EUR
474.900
EUR
273.000
EUR
418.900
EUR
730 EUR
684 EUR
430 EUR
749 EUR
700 EUR
721 EUR
731 EUR
724 EUR
lfd.Kosten
Ganztag (p.A.)
95.300
EUR
125.800
EUR
181.300
EUR
95.300
EUR
125.800
EUR
185.100
EUR
75.900
EUR
109.000
EUR
lfd. Kosten /
GTGS-Schüler
177 EUR
172 EUR
187 EUR
177 EUR
232 EUR
281 EUR
203 EUR
188 EUR
Einsparungen
(p.A.)
501.844
EUR
353.600
EUR
387.100
EUR
320.100
EUR
154.000
EUR
327.900
EUR
339.600
EUR
344.600
EUR
8.992.000
EUR
9.301.900
EUR
9.151.000
EUR
9.787.200
EUR
10.108.10
0 EUR
8.705.200
EUR
9.486.300
EUR
9.035.200
EUR
Gesamtschüleranzahl
Invest.kosten
Ganztag / GTGSSchüler
Invest.kosten
Schullandschaft
bis 2018
Wie geht es weiter ?
•
Verwaltungsauschuss hat Varianten am 14. Juli 2014
zur Beratung in die politischen Fraktionen verwiesen
Politische Meinungsbildung unter Beteiligung der
Öffentlichkeit / Eltern
•
–
–
•
Einbeziehung von Stellungnahmen
ggf. Elternbefragung
Nach Abschluss der Meinungsbildung
–
–
–
Beratung Vorschlag zur Schulentwicklung in Schulausschuss mit
Beschlussempfehlung
Beschlussfassung in Verwaltungsausschuss und Rat
Umsetzung des Konzeptes
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit

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