BWL6_Dozentenskript - Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Report
Dietmar Vahs/Jan Schäfer-Kunz
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre
6. Auflage
Copyright
2011 Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft · Steuern · Recht GmbH
Copyright © 2012
Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich
geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des
Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen,
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Die Quellenangaben von Texten, Bildern und Grafiken in diesem
Werk finden sich an den zitierten Stellen bei »Dietmar Vahs/Jan
Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 6. Auflage, Stuttgart 2012«
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Literaturhinweis
Alle Kapitel-, Abbildungs-, Tabellen-, und Seitennummern
in diesem Skript beziehen sich auf:
Dietmar Vahs/Jan Schäfer-Kunz
2011 Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft · Steuern · Recht GmbH
Copyright © 2012
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre
6. Auflage
ISBN-10: 978-3-7910-2932-0
2012
Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
2012 Schäffer-Poeschel
VerlagVerlag
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...
Buch
Skript
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1
Grundlagen
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Kapitelnavigator
Inhalt
Lernziel
1.1 Begriffe
1-1 Die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Begriffe kennen.
1.2 Einordnung der Betriebswirtschaftslehre
1-2 Die Einordnung der Betriebswirtschaftslehre in die Wissenschaften kennen.
1.3 Unterteilung der Betriebswirtschaftslehre
1-3 Die Möglichkeiten zur Unterteilung der
Betriebswirtschaftslehre kennen.
1.4 Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre
1-4 Die historische Entwicklung der
Betriebswirtschaftslehre kennen.
1.5 Restriktionen durch die Wirtschaftsordnung
1-5 Den Einfluss der Wirtschaftsordnung auf
die Betriebswirtschaftslehre kennen.
1.6 Normativer Rahmen
1-6 Die Elemente des normativen Rahmens
kennen.
1.7 Geschäftsmodelle zur Strukturierung
der betriebswirtschaftlichen Lehre
1-7 Die Modelle zur Strukturierung der
betriebswirtschaftlichen Lehre kennen.
1.8 Kennzahlen
1-8 Die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ermitteln können.
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…
Gegenstand und Erkenntnisobjekt der
Betriebswirtschaftslehre ist:
das Wirtschaften
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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von Betrieben
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Grundlagen
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2
1.1 Begriffe
1.1.1 Wirtschaftssubjekte
Abb. 1-1
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Haushalte und Betriebe
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Grundlagen
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2
1.1.1.1 Haushalte
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Haushalte sind Wirtschaftseinheiten, in denen zur Deckung
eigener Bedarfe Güter konsumiert werden.
Synonym
Konsumtionswirtschaften
Arten von Haushalten
Private Haushalte


Einpersonenhaushalte
Mehrpersonenhaushalte
Öffentliche Haushalte



Bund, Länder, Kommunen
Kollektive Bedarfe
Gegenstand Finanzwissenschaften
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Grundlagen
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3
1.1.1.2 Betriebe
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Betriebe sind Wirtschaftseinheiten, in denen zur Deckung
fremder Bedarfe Güter produziert und abgesetzt werden.
Synonym
Produktionswirtschaften
Kennzeichen


Ökonomisches Prinzip ↗ Kapitel 1.1.2
Finanzielles Gleichgewicht (Auszahlungen ≤ Einzahlungen)
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Wirtschaftspraxis 1-1
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Haushalte und Betriebe in Deutschland
↗ Buch, Seite 3
40,3 Millionen Haushalte
3,6 Millionen Betriebe
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Grundlagen
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4
Arten von
Betrieben
1.1.1.2.1 Arten von Betrieben
Öffentliche Betriebe



Prinzip des Gemeineigentums
Organprinzip
Prinzip der Gemeinnützigkeit
Private Betriebe

GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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

Prinzip des Privateigentums
Autonomieprinzip
Erwerbswirtschaftliches Prinzip (Maximierung Gewinn)
Unternehmen sind Betriebe in mehrheitlich privatem Eigentum,
die autonom und in der Regel gemäß dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip handeln.
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Grundlagen
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4
1.1.1.2.2 Unterteilung der Unternehmen
1.1.1.2.2.1 Unterteilung nach der Güterart
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Abb. 1-2
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Grundlagen
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5
Arten
1.1.1.2.2.2 Unterteilung von Unternehmen
nach der Größe



GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Größenmaßstäbe



Kleine Unternehmen
Mittlere Unternehmen
Große Unternehmen
Bilanzsumme
Umsatzerlöse
Beschäftigtenzahl
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Grundlagen
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6
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Arten von
NonprofitOrganisationen
1.1.1.2.2.3 Unterteilung von Unternehmen
nach der Gewinnorientierung

Wirtschaftliche Nonprofit-Organisationen (Wirtschaftsverbände, Verbraucherorganisationen, ...)

Soziokulturelle Nonprofit-Organisationen (Sportvereine,
Kirchen, ...)

Politische Nonprofit-Organisationen (Parteien, Umweltschutzorganisationen)

Karitative Nonprofit-Organisationen (Hilfsorganisationen für
Behinderte, Selbsthilfegruppen, ...)
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Grundlagen
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6
1.1.1.2.3 Lebens- und Entwicklungsphasen von
Unternehmen
Abb. 1-3
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Lebens- und Entwicklungsphasen
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Wirtschaftspraxis 1-2
Die ältesten Unternehmen der Welt
↗ Buch, Seite 7
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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578: Japanischer Tempelbauspezialist Kongo Gumi
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8
1.1.2 Wirtschaften
Abb. 1-4
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Transformationsprozess
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Wirtschaftspraxis 1-3
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Das Wachstum der Weltbevölkerung als Triebfeder
des Wirtschaftens ↗ Buch, Seite 8
1965: 3,3 Milliarden
2010: 6,9 Milliarden
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…
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Wirtschaften bedeutet, knappe Güter geplant
so einzusetzen, dass die Bedürfnisbefriedigung
in möglichst vorteilhafter Weise erfolgt. (Gustav
Cassel, 1923)
Ausprägungen
des ökonomischen Prinzips
Maximumprinzip
Gegebener Input, Output maximieren
Minimumprinzip
Gegebener Output, Input minimieren
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Wirtschaftspraxis 1-4
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Anwendung des Maximumprinzips
in der Baubranche ↗ Buch, Seite 9
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Wirtschaftspraxis 1-5
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Anwendung des Minimumprinzips
bei der Audi AG ↗ Buch, Seite 9
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Dietmar Vahs/Jan Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 6. Auflage, 2012
10
1.1.3 Güter
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Freie Güter
 Luft
 Wasser
 Sonnenlicht
Knappe Güter
 Gegenstand des Wirtschaftens
 Wirtschaftsgüter
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Güterarten und abgeleitete Begriffe
Abb. 1-5
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Wirtschaftspraxis 1-6
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Copyright © Schäffer-Poeschel
Der Wandel des Geldes vom Realzum Nominalgut ↗ Buch, Seite 10
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1.1.4 Märkte
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Märkte bestehen aus allen Wirtschaftssubjekten,
die solche Güter anbieten und nachfragen,
die sich gegenseitig ersetzen können.
Marktformen
Anzahl und Marktstellung anbietende und nachfragende
Wirtschaftssubjekte ↗ Kapitel 5 Entscheidungen über
zwischenbetriebliche Verbindungen
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Marktumfeld von Betrieben
Abb. 1-6
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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…
Preisbildung
Durch Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage
Gütern Preise zuweisen
Beispiele

1 Anbieter, mehrere Nachfrager: Auktionen

1 Nachfrager, mehrere Anbieter: Reverse Auktionen

Mehrere Anbieter, mehrere Nachfrager: Meistausführungsprinzip
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Zwischenübung Kapitel 1.1.4
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Preislimit
Angebotene
Aktien
Kumuliertes
Angebot
Nachgefragte
Aktien
Kumulierte
Nachfrage
Gehandelte
Stück
20,00 €
250 Stück
XXXXX
900 Stück
2 540 Stück
XXXXX
20,21 €
0 Stück
XXXXX
700 Stück
XXXXX
XXXXX
20,34 €
280 Stück
XXXXX
0 Stück
XXXXX
XXXXX
20,50 €
300 Stück
XXXXX
400 Stück
XXXXX
830 Stück
20,56 €
290 Stück
XXXXX
0 Stück
XXXXX
XXXXX
20,73 €
0 Stück
XXXXX
340 Stück
XXXXX
XXXXX
20,88 €
450 Stück
XXXXX
0 Stück
XXXXX
XXXXX
21,00 €
800 Stück
2 370 Stück
200 Stück
XXXXX
XXXXX
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Grundlagen
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1.1.5 Anspruchsgruppen
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Die Anspruchsgruppen beziehungsweise Stakeholder
eines Betriebes sind alle Wirtschaftssubjekte, die in
Beziehung zu dem Betrieb stehen und damit das
Handeln des Betriebes beeinflussen und/oder von den
Handlungen des Betriebes betroffen sind.
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Stakeholder
Abb. 1-7
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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1.2 Einordnung der Betriebswirtschaftslehre
in die Wissenschaften
Unter dem Begriff Wissenschaft wird die
forschende Tätigkeit in einem bestimmten
Bereich verstanden, die mit dem Ziel
betrieben wird, Wissen hervorzubringen.
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Einordnung der Betriebswirtschaft in die Wissenschaften
Abb. 1-8
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…
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Betriebswirtschaftslehre
Merkmale


Aufgaben


Orientierung an Vorgängen innerhalb der Wirtschaftssubjekte
Angewandte praktische Wissenschaft
Reale Sachverhalte beschreiben (Deskription),
Theoretische Erklärungen für Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge liefern (Kausalitäten)
Realitätsnahe und umsetzbare Handlungsempfehlungen
geben
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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
...
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Grundlagen
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19
1.3 Unterteilung der Betriebswirtschaftslehre
Unterteilung
nach der
Branchenorientierung
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Funktionsbereiche von Unternehmen
Spezielle Betriebswirtschaftslehren


GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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




Industriebetriebslehre
Handelsbetriebslehre
Bankbetriebslehre
Versicherungsbetriebslehre
Verkehrsbetriebslehre
Betriebswirtschaftslehre des Handwerks
Betriebswirtschaftslehre der Landwirtschaft
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…
Unterteilung
nach dem
Wissenschaftsprogramm
Produktionsfaktororientierte Betriebswirtschaftslehre
Gestaltung der Kombination von Produktionsfaktoren in
Betrieben
Entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre
Entwicklung von Entscheidungsmodellen für die in Betrieben zu
treffenden Entscheidungen
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Systemorientierte Betriebswirtschaftslehre
Entwicklung von kybernetischen Systemen zur Abbildung der in
und zwischen Betrieben und Haushalten vorhandenen
Regelkreise
Institutionenökonomieorientierte Betriebswirtschaftslehre
Gestaltung des institutionellen Rahmens von Tauschprozessen
zwischen den Wirtschaftssubjekten
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Grundlagen
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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1.4 Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre

Nicht datierbar: Beginn des Handels zwischen Stämmen.

Etwa 8000 vor unserer Zeitrechnung: Beginn der Landwirtschaft im sogenannten Fruchtbaren Halbmond, der Teile der
heutigen Länder Türkei, Irak, Syrien und Libanon umfasste.

Etwa 8000 vor unserer Zeitrechnung: Physische Dokumentation landwirtschaftlicher Bestände über Ton-Tokens.

Etwa 5000 vor unserer Zeitrechnung: Beginn der Landwirtschaft in Gebieten des heutigen Deutschlands.

Etwa 4000 vor unserer Zeitrechnung: Gründung von befestigten Städten und Staaten und Erhebung von Steuern durch
die Sumerer im Zweistromland nördlich des heutigen Bagdads.
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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…

Etwa 3500 vor unserer Zeitrechnung: Erfindung der Keilschrift
auf Tontafeln durch die Sumerer. Erste Anwendungen für
Verträge und Rechnungen.

Etwa 700 vor unserer Zeitrechnung: Erfindung des Geldes in
Form von Goldklumpen durch die Lyder.

Etwa 450 vor unserer Zeitrechnung: Entwicklung eines
differenzierten Rechtssystems durch die Römer.

380 vor unserer Zeitrechnung: Der griechische Philosoph
Xenophon verfasst die Lehrschrift »Oikonomeia« über die
Bewirtschaftung von Landgütern.

350 vor unserer Zeitrechnung: Der griechische Philosoph
Aristoteles verfasst die Lehrschrift Ȇber Haushaltung in
Familie und Staat«.
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GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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
…
1340: Erste Belege für eine doppelte Buchführung in den
Büchern der städtischen Finanzbeamten Genuas.

1494: Der italienische Franziskanermönch und Mathematikprofessors Luca Pacioli verfasst ein Lehrbuch zur Buchführung.

1511: Die Fugger in Augsburg erstellen erste Bilanzen und
Jahresabschlüsse.

1673: Veröffentlichung des französischen Handelsgesetzbuches »Ordonnance de Commerce«.

1675: Der Franzose Jacques Savary veröffentlicht das erste
Lehrbuch zur Betriebswirtschaftslehre »Le parfait Négociant«.

1861: Veröffentlichung des Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuches.
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· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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
…
1898: Gründung von Handelshochschulen in Leipzig, Aachen,
St. Gallen und Wien und damit Beginn der Betrachtung der
Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft.

1912: Der deutsche Professor Heinrich Nicklisch veröffentlicht
das erste deutsche Lehrbuch zur allgemeinen Betriebswirtschaftslehre.

1919: Der deutsche Professor Eugen Schmalenbach
veröffentlicht die erste Auflage des Buchs »Dynamische
Bilanz«.

1951: Der deutsche Professor Erich Gutenberg veröffentlicht
den ersten von drei Bänden seines Werks »Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre«.

1960: Der deutsche Professor Günter Wöhe veröffentlicht die
erste Auflage des Lehrbuchs »Einführung in die Allgemeine
Betriebswirtschaftslehre«.
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1.5 Restriktionen durch die Wirtschaftsordnung
Tab. 1-1
GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Zentralverwaltungs- und Marktwirtschaft
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1.5.3 Soziale Marktwirtschaft
Ziel


Prinzip

GmbHGmbH
· Recht
· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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

Unter Beibehaltung wirtschaftlicher Freiheiten
Nachteile der freien Marktwirtschaft verringern
Sozialstaatlichkeit
Einkommensumverteilung zugunsten sozial Schwächerer
Sozialversicherung
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1.6 Normativer Rahmen
Abb. 1-9
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für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Elemente des normativen Rahmens
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Grundlagen
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1.6.1 Vision
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Antwort auf die
Frage
»Wo sehe wir uns langfristig?«
Unter einer Unternehmensvision wird eine
generelle unternehmerische Leitidee verstanden,
die zwar szenarische, aber dennoch realistische
und glaubwürdige Aussagen hinsichtlich einer
anzustrebenden und im Prinzip auch erreichbaren
Zukunft formuliert.
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Wirtschaftspraxis 1-7
Die Visionen von Daimler und Ford
↗ Buch, Seite 25
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1.6.2 Mission
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Antwort auf die
Frage
»Warum gibt es uns?«
Die Unternehmensmission beziehungsweise
die Business-Mission beschreibt den Zweck
und den Gegenstand des gegenwärtigen
unternehmerischen Handelns.
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Wirtschaftspraxis 1-8
Gegenstand der BMW AG
↗ Buch, Seite 26
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1.6.3 Wertesystem
1.6.3.1 Unternehmensidentität
Antwort auf die
Frage
»Wer sind wir?«
Synonym
Corporate Identity (CI)
Identitäts-Mix
Erscheinungsbild (Corporate Design)
Logo, Farben, typographische Gestaltung, Internetauftritt,
Gestaltung von Produkten und deren Verpackungen,
Architektur, Arbeitskleidung, Erkennungsklang, Raumdüfte, ...
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Verhalten (Corporate Behaviour)
...
Umgangston, Wer wird wie informiert, Entscheidungsprozesse,
Führungsstil, Risikobereitschaft, Umgang mit Verbesserungen,
Reaktion Erfolg/Misserfolg, Protegierung, Beförderungspolitik,
Kleidung, Symbolisierung sozialer Status, ...
Kommunikation (Corporate Communication)
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für Wirtschaft
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Public-Relations ↗ Kapitel 18 Marketing
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Wirtschaftspraxis 1-9
Corporate Design der Festo AG & Co. KG
↗ Buch, Seite 27
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1.6.3.2 Unternehmensgrundsätze
Synonym
Policies and Practice
Antwort auf die
Frage
»Nach welchen Grundwerten und Grundsätzen handeln wir?«
Unternehmensverfassung (Corporate-GovernanceSystem)
Regeln für Leitung und Überwachung von Unternehmen
↗ Kapitel 6 Unternehmensverfassung
Verhaltenskodizes (Corporate Codes of Conduct)
Moralische Standards
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Wirtschaftspraxis 1-10
Unternehmensgrundsätze der Nestlé S.A.
↗ Buch, Seite 29
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1.6.4 Zielsystem
Abb. 1-10
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für Wirtschaft
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Mögliche Handlungsziele von Unternehmen
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…
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1.7 Geschäftsmodelle zur Strukturierung
der betriebswirtschaftlichen Lehre
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für Wirtschaft
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Geschäftsmodelle/Business Models
Beschreiben in vereinfachender Weise die grundlegenden
Strukturen und Funktionen von Unternehmen
Aufgabe Lehre


Integralen Bezugsrahmen geben
Ökonomische Sachverhalte in Gesamtzusammenhang
verstehen
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1.7.1 St. Galler Management-Modell
Abb. 1-11
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für Wirtschaft
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Neues St. Galler Managementmodell
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1.7.2 4-Ebenen-Modell
Abb. 1-12
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für Wirtschaft
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Das 4-Ebenen-Modell der BWL
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…
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Fallbeispiel 1-1
Vorstellung des Beispielunternehmens
Speedy GmbH
 Fiktiver deutscher Automobilhersteller
 Größenordnung mit Smart GmbH im Jahr 2004 vergleichbar
 Jahresabschluss hat ähnliche Strukturen wie Jahresabschluss
2001/2 der damals dreimal so großen Dr. Ing. h.c. F. Porsche
AG
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Chronik





Aktueller Zeitpunkt: Anfang des Jahres 0003
Unternehmenszentrale und Entwicklung bei Stuttgart
Produktionsstandort Speedcity bei Leipzig
Bestehende Produkte: Speedster City, Speedster Family
Neues Produkt: Speedster Off-Road
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für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Produkte der Speedy GmbH
Abb. 1-13
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für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Produktions- und Absatzzahlen der Speedy GmbH
Tab. 1-2
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Organisation der Speedy GmbH
Abb. 1-14
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für Wirtschaft
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Mitarbeiterzahlen der Speedy GmbH
Tab. 1-3
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1.8 Kennzahlen
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für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Outputmenge
Produktivität =
Inputmenge
Bewertete Outputmenge
Wirtschaftlichkeit =
Bewertete Inputmenge
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Zwischenübung Kapitel 1.8
Outputmenge
/ Inputmenge
XXXXX
= Produktivität
XXXXX
Bewertete Outputmenge
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· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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XXXXX
/ Bewertete Inputmenge
= Wirtschaftlichkeit
XXXXX
XXXXX
5,35
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Fallstudie Kapitel 1
(1) Weshalb ist die Speedy GmbH ein Unternehmen ...
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für Wirtschaft
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(2) Unternehmensvision, Unternehmensgrundsätze, Handlungsziele der Speedy GmbH ...
(3) Vorgänge in der Chronik der Speedy GmbH Teilbereichen der
Betriebswirtschaftslehre zuordnen ...
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...
(4) Produktivität und Wirtschaftlichkeit der Mitarbeiter der
Speedy GmbH für das Jahr 0002
Outputmenge
/ Inputmenge
XXXXX
= Produktivität
XXXXX
Bewertete Outputmenge
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· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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XXXXX
XXXXX
/ Bewertete Inputmenge
XXXXX
= Wirtschaftlichkeit
XXXXX
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· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Passwort
XXXXXX
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Teil I
Konstitutive Entscheidungen
…
Unter konstitutiven Entscheidungen werden grundlegende,
schwer zu revidierende Entscheidungen verstanden, die den
langfristigen Handlungsrahmen für eine Vielzahl betrieblicher
Folgeentscheidungen festlegen.
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· Recht
· Steuern
· Steuern
für Wirtschaft
für Wirtschaft
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Gründungsphase (↗ Kapitel 1.7.2)
 Festlegung Standort
 Festlegung Rechtsform
Umsatzphase (↗ Kapitel 1.7.2)
 Festlegung weiterer Standorte
 Wechsel der Rechtsform
 Festlegung der Standorte und Rechtsformen von
Tochterunternehmen
 Entscheidungen über zwischenbetriebliche Verbindungen
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Einordnung der konstitutiven Entscheidungen
Abb. I-1
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