Die Geschichte des Radsports - Eifel

Report
Die Geschichte des
Radsports
Das einzelne Rad ist seit dem 3. Jahrhundert vor Christus aus
Sumer und Indien bekannt.
Das erste Fahrrad mit zwei Rädern wurde 1817 von Karl Freiherr
Drais von Sauerbronn erfunden. Er selbst nannte es Laufmaschine.
Die Zeitungen nannten es Draisine.
Das erste Fahrrad mit zwei Rädern wurde 1817 von Karl Freiherr
Drais von Sauerbronn erfunden. Er selbst nannte es Laufmaschine.
Die Zeitungen nannten es Draisine.
Die Draisine war aus Holz und hatte noch keine Pedale.
Diese Fahrräder waren sehr bald in Frankreich und England als
"Hobby Horse" bekannt.
Laufrad und Zweiradprinzip
Urvater des modernen Fahrrads
Den Durchbruch zum Fahrzeug, das von einem Fahrer
muskelbetrieben wird, schaffte das 1817 in Mannheim vom Karlsruher
Karl Drais (damals noch Freiherr) erfundene Laufrad. Wesentlicher Teil
dieser Erfindung war das Zweiradprinzip, wobei das Vorderrad lenkbar
war. Diese hölzerne, von ihm selbst so genannte „Laufmaschine“ hieß
nach ihm in der Presse bald „Draisine“. Die Draisine war das erste
individuelle Landverkehrsmittel. Der Fahrer saß zwischen den Rädern
und stieß sich mit den Füßen am Boden ab.
Einer wissenschaftlichen Theorie zufolge ging der Impuls zur Erfindung
des Fahrrades durch Drais möglicherweise auf den Hafermangel und
das folgende Pferdesterben infolge des Ausbruchs des Vulkans
Tambora und des dadurch ausgelösten Jahres ohne Sommer 1816
zurück.
Infolge des lenkbaren Vorderrads konnte das rollende Laufrad
auch ohne Kontakt der Füße zum Boden im Gleichgewicht
gehalten werden. Drais nutzte auch aus, dass die
Kreiselkräfte der Räder die Lage des Zweirades stabilisiert.
Allerdings musste der Fahrer erst das Balancieren im
Zusammenspiel von Laufen und Lenken erlernen.
Schon kurz darauf wurden in England die ersten, teilweise
eisernen Laufräder oder Velozipede gebaut, die sich den
Spitznamen hobby horse (Steckenpferd) erwarben. 1819 gab
es in Ipswich erste Rennen; in Deutschland wurde erst 1829
aus München davon berichtet.
Heute erfreut sich das Zweirad ohne Pedalantrieb als
Kinderlaufrad neuer Beliebtheit. In den 2000er Jahren haben
alle größeren Kinderfahrradhersteller Kinderlaufräder in ihrem
Programm.
813 entwickelte der Forstmeister Carl Friedrich Freiherr Drais eine
"Laufmaschine". Die Draisine hatte bereits einen Lenker. Um vorwärts
zu kommen, musste aber der Forstmeister mit weiten Schritten nach
vorne laufen. Immerhin war er aber damit viermal schneller als ein
Fußgänger.
Einige vor ihm versuchten bereits ein Gefährt mit zwei Rädern zu bauen.
Großes Aufsehen jedoch erregte 1790 Graf Sivrac, als er mit seinem
Räderpferd "Celerifere" durch Paris fuhr.
Eine Zwischenstufe zum späteren indirekten Antrieb über
die Räder ist der Schubstockantrieb beim Künzelsauer
Schubstockrad von 1850. Mit zwei parallelen seitlichen
Stöcken stieß sich der Fahrer vom Boden ab. Seine Füße
benutzte er zum Lenken des Vorderrades, während er die
Schubstöcke über einen Mechanismus mit Armen und
Händen bewegte
Pedalantrieb
Der erste Pedalantrieb wurde 1840 erfunden. Die nächste
Weiterentwicklung war das Velociped um 1860, das direkt am
Vorderrad zwei Pedale befestigt hatte. Diese Räder waren auch
schon komplett aus Metall.
Kurbelveloziped
Der erste indirekte Antrieb erfolgte mittels Tretkurbeln am Vorderrad. Sein
Erfinder ist umstritten: entweder Pierre Michaux oder Pierre Lallement.
Während Lallement 1866 ein US-Patent darauf erhielt, hatte Michaux das
Antriebsprinzip angeblich schon 1861 vom Schleifstein übernommen.
Michaux und die Fabrikantensöhne Olivier vermarkteten das Tretkurbelrad
bei ständig steigender Nachfrage in Frankreich. Im übrigen Europa
erregte es erst Aufmerksamkeit, als Michaux auf der Weltausstellung 1867
in Paris dafür warb. Philipp Moritz Fischer baute 1869 nach Pariser
Vorbild ein Tretkurbelrad für den Eigenbedarf (vom Schweinfurter
Gemeinderat auf 1853 vordatiert). Der Antrieb funktionierte über starr an
der Vorderradachse angebrachte Pedalkurbeln, wodurch bei einer
Umdrehung der Pedale der zurückgelegte Weg gleich dem Umfang des
Vorderrads war.
Viele Erfinder wollten aus dem Laufrad ein echtes Fahrrad machen.
Am besten gelang dies Vater und Sohn Michaux in Paris. 1864 ließen
sie ihr Tretkurbelrad patentieren. Da die Räder noch mit Eisenreifen
beschlagen waren, bekamen sie bald den Namen
"Knochenschüttler". Um mit einer Kurbelumdrehung einen möglichst
Weiten Weg zurückzulegen, wurden zwischen 1860 und 1880 die
Vorderräder immer größer. Es war waghalsig, aus so einem Gefährt
20 Stundenkilometer "hinauszukurbeln". Es gab oft schwere Stürze.
Das Hochrad
Aus dem Velociped entwickelte sich wenig später das Hochrad, das eine
besonders elegante Form darstellte. Bald darauf erfand man auch den
Kettenantrieb.
Auch Frauen, mit ihren langen Röcken, benutzten dieses Gerät.
Dies war der Grund, dass man auch Damenräder baute.
Um mit den direkt aufs angetriebene Vorderrad wirkenden
Tretkurbeln höhere Geschwindigkeiten fahren zu können,
vergrößerte man dieses. So entwickelte sich 1870 das Hochrad. In
vielen Städten wurde das Hochradfahren wegen seiner möglichen
großen Sturzhöhe sogleich verboten, in Köln war es noch bis 1894
erlaubt.
Eine wichtige Voraussetzung für das Hochrad war die Erfindung
gespannter, nur zugbelasteter Stahlspeichen durch Eugène Meyer
(1869).
Das Hochradfahren verlangte deutlich mehr Geschick, besonders
beim Auf- und Absteigen. Durch den hohen Schwerpunkt (der Sattel
befand sich rund 1,5 Meter über dem Boden und nur wenig hinter der
Vorderachse) drohte Hochradfahrern bei Bremsmanövern oder
Straßenunebenheiten die Gefahr, sich zu überschlagen. Tödliche
Kopfstürze waren nicht selten; das Hochrad war damit eine
Sackgasse in der Entwicklung des Fahrrades und wurde nicht weiter
entwickelt.
Erster Hinterradantrieb mit Kurbelstangen
Der Hinterradantrieb wurde für Fahrräder mit "normal" großen Rädern
eingeführt (Michaux-Typ).
Die ersten Antriebe hatten Stangen, die von Tretkurbeln an Vorderradachse
zu Hinterradkurbeln führten. Für standfeste Drei- und Vierradwagen gab es
solche Antriebe schon seit 1814, zum Beispiel denjenigen von Franz Kurtz.
Ein britischer Getreidehändler datierte das Stangenveloziped von Thomas
McCall 1869 in einer Pressekampagne in den 1890er Jahren auf 1839 vor
und schob es einem Verwandten unter, dem schottischen Schmied
Kirkpatrick Macmillan. In Deutschland gab es z. B. 1870 ein Patent von
Johann Friedrich Trefz für den Stangenantrieb.
Kettenantrieb
Ab 1871 konzentrierte sich die Entwicklung auf Bequemlichkeit und Sicherheit.
1903 wurde die erste Freilaufnabe (Leerlauf) von Ernst Sachs hergestellt. Danach
wurde die Mechanik immer ausgefeilter, die Werkstoffe immer leichter bis hin zum
Hightechbike mit Carbonrahmen
Gemeinsam mit dem Kettenantrieb wurde schließlich die Anordnung der
Tretkurbeln zwischen den beiden Rädern eingeführt. Durch verschieden große
Zahnkränze an Kurbel und Radachse wurde auch das Prinzip der Übersetzung
für den Fahrradantrieb übernommen. So konnte mit einer Kurbelumdrehung das
Laufrad je nach Übersetzungsverhältnis gleich mehrfach gedreht werden. Diese
Neuerung führte zuerst zum „Kangaroo“, einem gemäßigten Hochrad mit
beidseitigem Kettenantrieb am Vorderrad. Doch erst der 1878 eingeführte
einseitige Kettenantrieb des Hinterrades konnte sich wirklich durchsetzen – die
Konstruktion war einfacher und stabiler, das Rad wegen der Entkoppelung von
Antrieb und Lenkung leichter zu fahren, und die Sitzposition zwischen Vorderund Hinterrad gewährleistete ein wesentlich sichereres Fahrverhalten.
Zahnriemenantrieb
Seit Anfang der 1980er Jahre gibt es Fahrräder mit Zahnriemenantrieb.
Dem Vorteil leichten, sauberen und wartungsfreien Laufes steht die
Empfindlichkeit gegen Fremdkörper und ungenaues Ausrichten (Flucht)
der vorderen gegen die hintere Zahnriemenscheibe gegenüber. Weil der
Riemen nicht wie eine Kette teilbar ist, muss sich der Fahrradrahmen
zum Montieren öffnen lassen; derartige Rahmen sind sehr selten.
Schaltungen mit Wechsel auf andere Riemenzahnräder (analog
Kettenschaltungen) existieren bei der großen Riemenbreite nicht, weil
ein schräger Riemenlauf zwischen vorn und hinten nicht möglich ist
(Fluchten erforderlich). Verwendet werden Nabenschaltungen.
Luftreifen
1888 erfand der schottische Tierarzt John Boyd Dunlop zum zweiten Mal
nach Robert William Thomson den Luftreifen, der erstmals eine praktikable
Dämpfung und zuverlässigere Bodenhaftung ermöglichte. Bis dahin waren
Fahrräder mit Eisen- oder seit 1865 mit Vollgummireifen ausgestattet. Den
ersten abnehmbaren Luftreifen erfanden die Brüder Michelin 1890 in
Frankreich. Der Luftreifen stieß anfangs auf große Skepsis; den
Durchbruch brachten erst Erfolge im Rennsport (siehe auch: Fahrradventil,
Fahrradbereifung). Als während des Ersten Weltkrieges eine Knappheit an
Kautschuk herrschte, wurden „Notmäntel“ als Nachrüstsatz entwickelt und
in Serie hergestellt, bei denen das Rad auf Schraubenfedern lief.
Einen Nachteil aber hatten alle diese Räder. Selbst wenn sie mit einem
Vollgummireifen versehen waren, schüttelten sie doch ganz gewaltig.
Darüber klagte auch der kleine Sohn des Tierarztes Dunlop.
Dieser hatte eine Idee: Er pumpte Luft in einen Gummischlauch,
umwickelte ihn mit Leinwand und klebte ihn auf die Felge. Der erste
Luftreifen war erfunden. Das war 1888. Die Brüder Micheline erfanden
schließlich den abnehmbaren Luftreifen. Das Sicherheitsrad kam auf.
Durch die Erfindung einer Tretvorrichtung, die mit Hilfe einer Kette das
Hinterrad antreibt, konnten die Räder wieder gleich groß sein. 1884
wurden die ersten brauchbaren Niederräder zum Kauf angeboten.
Geschichte des Fahrrades in Bildern
Jahr
Modell
Beschreibung
17.
Jahrhundert
Handbetriebener Wagen des
querschnittgelähmten Uhrmachers Stephan
Farfler aus dem 17. Jahrhundert.
1769
John Vevers’ „Reisewagen“. Der Diener am
Heck trieb den Wagen mit Tretkurbeln an,
gelenkt wurde vom Vordermann.
1817
Karl von Drais auf seiner Laufmaschine (nicht
authentische Karikatur 1845, signiert
Hartenstein).
1819
„The velocipede“ oder „Dandy Horse“
(Stutzerpferd) aus England, hier noch mit
hölzernem Langbaum.
1865
»Vélocipède Michaux«.
1870
Aufsteigen auf ein Hochrad: Linken Fuß auf die
Fußraste stellen, rechts abstoßen (mit dem Hinterrad
zwischen den Beinen), sich vorsichtig auf den Sattel
ziehen und die Füße auf die rotierenden Pedale setzen.
–
Rennfahrer auf dem Hochrad.
1884
Das „Kangaroo“, ein gemäßigtes Hochrad mit
beidseitigem Kettenantrieb am Vorderrad kam 1884 in
England in den Handel.
–
Das „Juno“ – weiter auf dem Weg zum Niederrad.
–
Niederrad oder Sicherheitsfahrrad mit Kreuzrahmen.
–
Niederrad mit Diamantrahmen – bei den frühen Formen
fehlte noch die Verbindung vom Sattel zu
Das Fahrad
Fahrradtypen
BMX-Räder sind je nach Ausführung für Stunts / Tricks bzw für
Sprintrennen auf einem 400m Rundkurs mit Steilkurven und
Hindernissen konzipiert. Sie haben 20 Zoll Laufräder, keine
Gangschaltung und Felgenbremsen.
Einräder werden vorwiegend von Artisten eingesetzt, werden aber
auch für Ballsportarten genutzt, wie Einradhockey und
Einradbasketball. Einräder haben in der Regel einen starren
Antrieb und mit Ausnahmen keine Gangschaltung. Laufradgrößen
reichen von 18 bis 30 Zoll.
Kunsträder sind reine Sporträder, die für artistische Übungen in Hallen
genutzt werden. Eine spezielle Rahmengeometrie mit extrem steiler
Gabelstellung, einer Eins-zu-Eins- bis Negativ-Übersetzung, speziellen
Sätteln und nach oben gestelltem Rennlenker kennzeichnen diesen
Radtyp. Das Reigenrad ist dem Kunstrad sehr ähnlich und wird für
Synchronwettbewerbe verwendet.
Liegeräder sind Spezialräder, bei denen die Fahrer eine
rückwärts geneigte Sitzposition einnehmen. Sie werden je
nach Bauform als Alltags-, Reise- oder Sporträder genutzt.
Mountainbikes sind für den Geländeeinsatz konzipiert. Es gibt
mehrere Untergruppen von Geländefahrrädern, wie zum Beispiel
Cross-Country-, Downhill- und Freeride-Räder. Typischweise
verfügen sie über stabile Rahmen und Laufräder, breite
Stollenreifen und breite Lenker. Viele Mountainbikes haben
Federungssysteme und hydraulische oder mechanische Bremsen.
Radballräder werden für die Ballsportart des Radballes
verwendet. Ein starrer Antrieb und die horizontale
Sattelstütze sind für diese Räder typisch.
Rennräder sind vorwiegend für hohe Geschwindigkeiten auf befestigtem
Untergrund konzipiert. In diese Radkategorie gehören auch Cyclocrossräder,
Zeitfahrmaschinen, Triathlonräder und Bahnräder. Sie haben leichte Rahmen,
Lenker, die eine areodynamische Fahrposition erlauben und Reifen, die einen
hohen Druck zulassen und einen geringen Rollwiderstand haben. Die
Kettenschaltungen moderner Rennräder haben ein fein abgestuftes
Übersetzungsverhältnis mit 18, 20, 27 oder 30 Gängen.
Bahnräder sind für den Einsatz im Bahnradsport auf Radrennbahnen konzipiert.
Sie haben nur einen Gang, eine starre Nabe (i.A. keinen Freilauf), keine
Bremsen und haben eine Rahmengeometrie mit meist kürzerem Radstand als
Rennräder.
Cyclocrossräder sind die Rennräder für Querfeldeinrennen. Sie
haben breitere Reifen und sind mit Cantilver-Bremsen oder VBrakes ausgestattet, die Rahmen sind für die erhöhten
Belastungen ausgelegt.
Triathlonräder sind den Zeitfahrrädern ähnlich und haben eine
aerodyamische nach vorne verlegte Sitzposition und typischerweise
einen Aerolenker mit Lenkeraufsatz. Früher wurden sie mit 26-ZollLaufrädern bestückt, mittlerweile sind aber wieder 28 Zoll üblich.
Zeitfahrräder sind ähnlich den Rennrädern, unterscheiden sich aber
durch die Rahmengeometrie, die den Fahrer in eine
aerodynamischere Fahrposition bringt. Sie besitzen spezielle
aerodynamische Rahmen, Laufräder und Lenker.
Rennsporträder, auch Halbrenner genannt, sind die entschärfte
Version des Rennrads. Sie werden überwiegend für Touren, als
Alltags- und als Trainingsrad verwendet. Sie haben eine weniger
rennmäßige Geometrie und sind mit Ösen für Schutzbleche und
Gepäckträgern ausgestattet, oft auch mit vollständiger
Beleuchtungsanlage.
Radsportdisziplinen
 Straßenradsport
Eintagesrennen
Etappenrennen
Zeitfahren
Bahnradsport
Sechstagerennen, Zeitfahren, Verfolgung, Sprint
Cross-Disziplinen
Cyclocross
Mountainbike
BMX
Hallenradsport
Radball
Kunstradfahren
Einrad
Triathlon
Duathlon
EDDY MERCKX
Eddy Merckx (geb. 1945)
Tour de France: 1969, 1970, 1971, 1972, 1974;
Giro d’Italia: 1968, 1970, 1972, 1973, 1974;
Vuelta (Spanienrundfahrt): 1973;
Tour de Suisse: 1974;
Belgien-Rundfahrt: 1970, 1971;
Mailand - San Remo: 1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975, 1976;
Paris - Roubaix: 1968, 1970, 1973;
Lüttich - Bastogne - Lüttich: 1969, 1971, 1972, 1973, 1975;
"Rund um den Henninger Turm": 1971;
Lombardei-Rundfahrt: 1971, 1972;
Straßenweltmeisterschaft (Profis): 1967, 1971, 1974
In Mexico City stellte er 1972 den Stundenweltrekord mit 49,43
Kilometern auf.
Die verschiedenen Trikots bei der Tour de France
Gelbes: 1. Platz in der
Gesamtwertung
Grünes: 1. Platz in der
Punktewertung (Sprint)
Weißes: Bester Junger
Fahrer unter 25 Jahren
Gepunktetes: 1. Platz in der
Bergwertung
Rote Startnummer:
Angriffslustigster Fahrer der
Etappe
Die verschiedenen Trikots beim Giro d‘Italia
Rosa: 1. Platz in der
Gesamtwertung
Rotes: 1. Platz in der
Punktewertung (Sprint)
Weißes: Bester Junger Fahrer
unter 25 Jahren
Grünes: 1. Platz in der
Bergwertung
Die verschiedenen Trikots bei der Vuelta
Jetzt
Früher
Früher
Jetzt
Rotes (Gold) 1.Platz in der
Gesamtwertung
Jetzt
Früher
Weiß-Blau Gepunktet: (Orange) 1.Platz in
der Bergwertung
Hellgrün (Blau) 1.Platz in der
Punktewertung (Sprint)
Jetzt
Früher
Weiß: (Gold - Grün) 1.Platz in der
Kombinationswertung
Biographie Eddy Merckx
Merckx, Eddy (*1945), belgischer Radrennfahrer; fünffacher Tour-de-FranceSieger, einer der erfolgreichsten Radsportler aller Zeiten.Merckx wurde am 17.
Juni 1945 in Meensel-Kiesegem (Flandern) geboren. Im Alter von 15 Jahren
fuhr er 1961 seine ersten Rennen. Vier Jahre später wurde er
Amateurweltmeister und wechselte daraufhin im Alter von 19 Jahren ins
Profilager. In seiner Profikarriere, die von 1965 bis 1978 dauerte, sorgte er für
eine eindrucksvolle Siegesbilanz.In Mexiko-Stadt stellte Merckx 1972 mit
49,432 Kilometer einen neuen Stundenweltrekord auf, der erst zwölf Jahre
später von dem Italiener Francesco Moser verbessert wurde. 1978 erklärte
Merckx seinen Rücktritt. Fünfmal die Tour de France zu gewinnen gelang
neben ihm nur Jacques Anquetil,Bernard Hinault und Miguel Indurain.
Portrait:
Attila, Kannibale, die Spitznamen sagen wohl einiges über Merckx. Der Mann war einfach
unglaublich. Seine Erfolgsliste ist atemberaubend. Zwischen 1969 und 1973 gewann Eddy
250 mal bei 650 Starts, mehr als jedes dritte Rennen, aus heutiger Sicht unvorstellbar.
Seine Leistungen sind Legende:
Beim Giro 68 hatte er vor dem Schlußanstieg zu den Tre Cime de Lavaredo 10 Minuten
Rückstand. Am Ende gewann er die Etappe mit einem Vorsprung von 42 Sekunden und das
in einem Schneesturm.
Flandernrundfahrt 69: Nachdem ihn die Zeitungen nicht zu den Favoriten zählen, gewinnt er
mit einem Vorsprung von 5 Minuten und 36 Sekunden nach einer 70 Kilometer langen
Soloflucht.
Lüttich - Bastogne - Lüttich 69: Eddy gewinnt mit einem Vorsprung von 8 Minuten und 5
Sekunden nach einer 90 Kilometer Flucht. Tour 69: Am Tourmalet scheint Eddy Probleme
mit seiner Schaltung zu haben, glauben zumindest seine Gegner, bis er mit einer
Übersetzung von 53:17 davonstiefelt. Im Ziel 140 Kilometer später hat er einen Vosprung
von über 8 Minuten.
Paris - Roubaix 1970: Bei Wind und Regen gewinnt er mit einem Vorsprung von 5 Minuten,
nach einer Soloflucht von nur 31 Kilometer. 1972: Nach Giro und Tour Sieg, 4 gewonnenen
Klassikern und nur 3 Wochen nach seinem Sieg bei der Lombardeirundfahrt bricht er den
Stundenweltrekord. Die ersten 10 Kilometer fährt er unter 12 Minuten! "Nie wieder", sagte er
danach.
Triple 1974: Zwischen dem 16. Mai und 21. Juli siegte Merckx beim Giro, der Tour de Suisse
und der Tour de France. So nebenbei nahm er bei der Tour noch 8 Etappensiege mit.
Die Karriere von Eddy erlebte aber auch einige Rückschläge. 1969 bei einem
Unfall einem Derny Rennen in Blois, bei dem sein Schrittmacher Fernand Wambst,
ein ehemaliger französischer Meister, starb, verletzte sich Eddy schwer. Nach
eigenen Aussagen war er danach nie mehr der selbe Rennfahrer wie vor dem
Sturz. Es ist schwer zu glauben, wäre der Sturz nicht gewesen, hätte er vermutlich
jedes zweite Rennen gewonnen.
Beim Giro 1969 wurde er in Führung liegend nach einen positiven Dopingtest
ausgeschlossen. Merckx beteuerte vehement seine Unschuld und glaubte an eine
Verschwörung, die Gimondi als Giro Sieger sehen wollte. Es nützte nichts. Aber
Eddy reagierte auf seine Weise. Bei der Tour 69 zeigte er es allen. Er gewann mit
einem Rekordvorsprung von fast 18 Minuten.
Die Karriere von Merckx endete am 19 März 1978 bei der Ronde van het
Waasland. Er hatte während des Rennens die Lust am Radsport verloren. So
hörte er auf, völlig unspektakulär, ohne Blumen, Ehrungen, usw., wie er es sich
immer gewünscht hat, zwei Jahre nach seinem letzten großen Sieg, Mailand - San
Remo 1976.
Projekt Schule Volksschule KA Sankt - Vith – Verein Eifelbiker Bütgenbach
Schuljahr 2011-2012
Geschichte des Fahrrads
Man glaubt, dass das Rad (eine Holzscheibe) etwa 4000 v. Chr. im vorderen Orient erfunden
wurde. Ohne Rad kein Fahrrad!
Sicher wissen wir Folgendes:
Wann?
Was?
1817
Laufrad von
Drais
-
Erfinder: Karl von Drais
auch Draisine genannt
fast ausschließlich aus Holz
1861
Vélocipèd
-
„Knochenschüttler“
Pedalen
-
Durchmesser Vorderrad bis zu
1,50m
Gleichgewicht halten schwierig
Stürze sehr gefährlich
1870
Hochrad
1888
Sicherheitsrad
Besonderheiten
-
„Niederrad“
im Prinzip wie heute
1888 Erfindung des Luftreifens
durch Dunlop
Heute
Rennrad
-
besonders leichte und stabile
Bauweise
hohe Geschwindigkeiten
können erreicht werden:
80-100 km/h
Heute
Mountainbike
-
robust und geländetauglich
eigentlich ein „Bergfahrrad“
So sah es aus!
Radsportkleidung
Trikot Kurz-und Langarm
Thermojacke
Radhosen kurz, lang und 3/4
Windstopper und Regenjacke
Ärmlinge und Beinlinge
Kopfbedeckung für unterm Helm
Warme Unterwäsche
Radhandschuhe Lang und Kurz
Radschuhe Rennrad und MTB
Radsport: Halstücher, Kopftücher, und Socken
Helme für Rennrad, MTB und Downhill
Überschuhe
Radsportbrille
Pedale
Kilometerzäher, Tacho, Höhenmesser,
Pulsmesser und GPS
Trinkflasche, Schlauch, Kettennieter, Flickzeug,
Pumpe, Satteltasche und Kleines Werkzeug
Bremsen
V-Brak, Öldruck, Scheiben
Elektroräder, sogenannte E-Bikes

similar documents