Kritikpunkte an der Umsetzung des BER

Report
Kritik am Schallschutzprogramm der FBB
Oktober 2014
 Generelle Außenpegelermittlung erfolgt anhand der neuen Flugrouten statt nach PFB 2004.
„Neue Flugrouten“ gelten nur für Neubetroffenen,
 Fehlender Bestandsschutz
 Raumhöhe
 Raumgröße
 Raumnutzung
 Fensterflächenanteil (Belichtung)
 Bauunterlagen und Baugenehmigung nicht vorlegbar
 Mangelhafte Berechnung und Planung von Schallschutzeinrichtungen
a) Außendämmung von Wänden und Dächern statt Innendämmung (Schimmelgefahr)
b) Nachweis der Dämmwerte von Außenbauteilen in der STOB durch Verweis auf DIN4109 oder Prüfzeugnisse
c) Erstellung und Bekanntgabe eines Bauteilkatalogs statt Beschaffung von Prüfzeugnisse durch ausführende
Firmen für Leistungen im LV
 Keine Vertrags-Form zum Antrag auf Schallschutz
a) Anträge auf Schallschutzmaßnahmen werden als Antrag auf Kostenerstattung behandelt
b) Fehlende ausgewiesene Verantwortlichkeit für STOB
c) Fehlende ausgewiesene Verantwortlichkeit für Leistungsverzeichnisse
e) Nicht abgesprochene, starre Festlegung der Maßnahmen ohne Berücksichtigung von Alternativen
f) Eigentümer soll Zahlungspflichtiger für die ausführende Firma sein
g) „untergejubelte“ Verzichtserklärungen
 Systematische Fehler in den ASE
a) Falsche Außenpegel
b) Fehlerhafter Ausschluss des Tagschutzes bei LeqT = 60 dB
c) Fehlende Nachweise für vorhandene Dämmwerte
d) Fehlende Prüfzeugnisse für geplante Maßnahmen an Decken, Wänden, Dächern
e) Abriss schwerer Innenschalen zugunsten von GKB-Platten geplant
f) Baubegleitung, fachmännische Abnahme, Qualitätskontrolle fehlen
g) Schalldämmlüfter unverträglich mit Regelung der 2.FlugLSV
 Massenhafte Anwendung der Kappungsgrenze anstelle lt. PFB nur im Einzelfall
a) Fehlende Anträge zur Einforderung des Anspruchs auf Entschädigung wegen Kappungsgrenze
b) Pauschalsumme von 250T€ statt Wertermittlungen erforderlich,
 Fehlendes Lüftungskonzept DIN 1946-6 für Tag- und Nachtschutz
a) Lüftungskonzept ist nach DIN 1946-6 zu erstellen
b) Be-/Entlüftungsanlage ist keine Schallschutzmaßnahme
 Fehlende Realisierbarkeit des festgelegten Schallschutzes außerhalb der Schutzgebiete
 Fehlende Aussicht, Schallschutz vor Inbetrieb- oder Teil-Inbetriebnahme des BER zu sichern

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