Die pädagogische Facharbeit nach HLBG-DV am

Report
Die pädagogische Facharbeit
nach HLBG-DV am
Studienseminar GHRF
Heppenheim
BRB Seminar
Herr Hoffmann
Formale Gestaltung der Facharbeit
• Der Umfang der Arbeit sollte nicht weniger als 20 und nicht
mehr als 30 Seiten betragen (max. 32 Seiten).
• Der Anhang der Arbeit kann bis zu 10 Seiten betragen.
Insgesamt wären das folglich maximal 40 Seiten (bzw. 42
Seiten).
• Ein weiterer Anlageband kann nach Absprache mit dem
betreuenden Ausbilder angelegt werden, um Fotos ,
Unterrichtsmaterialien oder statistische Auswertungen
usw. zu zeigen.
• Schrifttyp und Schriftgröße: TNR 12Pt, Arial 11Pt
• Zeilenabstand: 1,5
• Ränder: oben und unten jeweils 2cm, links und rechts
jeweils 3cm
• Fußnoten sind auf den jeweiligen Seiten einzufügen, 8Pt
• Die Arbeit endet mit einer Selbstständigkeitserklärung.
Allgemeine Anforderungen und
Möglichkeiten 1/2
• Ziel der Facharbeit: Ein pädagogischer Sachverhalt soll unter einer
bestimmten Problem- oder Fragestellung dargestellt, analysiert und
reflektiert werden.
• Der Bezug zum eigenen Unterricht muss gegeben sein. Der inhaltliche
Schwerpunkt kann im Rahmen eines Projekts oder im Rahmen einer
klassischen Unterrichtseinheit behandelt werden.
• In der Regel wird eine komplette Lerngruppe einbezogen. Es ist
allerdings auch legitim, nur die Arbeit mit einzelnen SuS oder
Schülergruppen zu thematisieren.
• Die Problem- oder Fragestellung kann entweder einen
unterrichtspraktischen Bezug aufweisen, oder sich auf die
Kompetenzbereiche von Lehrerinnen und Lehrern wie Erziehung,
Beratung, Betreuung, Diagnose, Förderung oder Beurteilung
beziehen.
• Die Fragestellung soll theoretisch aufgearbeitet werden (Ende:
Ableitung von Hypothesen). Im Anschluss soll eine praktische
Umsetzung / Erprobung folgen, bevor abschließend das Ergebnis
reflektiert wird.
Allgemeine Anforderungen und
Möglichkeiten 2/2
• Das Ergebnis soll allgemeinen Testgütekriterien so gerecht
wie möglich werden. Um das Ergebnis angemessen zu
reflektieren sollen verschiedene Maßnahmen ergriffen
werden. Darunter fallen Auswertungen von Lernkontrollen,
Fragebögen, Befragungen usw.
• Am Ende der Arbeit soll eine strukturierte Auswertung des
Gesamtergebnisses erfolgen. Die Fragestellung ist zu
beantworten (Fazit).
• In der Reflexion sind Probleme, bzw. Gründe für das Geoder Misslingen der getroffenen Maßnahmen zu
berücksichtigen.
• In einem Ausblick sollen Konsequenzen aus der Arbeit
bedacht werden.
Grobe Gliederung einer pädagogischen
Facharbeit
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Einleitung: Darstellung des Problems, Zielformulierung bzw. Formulierung der
Fragestellung der Arbeit, Darstellung der Struktur der Arbeit.
Theoretischer Bezugsrahmen: fachliche, didaktische und methodische
Aufarbeitung der Fragestellung, Analyse der Lerngruppe, Darstellung von
geförderten Kompetenzen und Unterrichtszielen, Bildung von Fragestellungen
/ Arbeitshypothesen zur Lösung der Ausgangsfrage.
Unterrichtspraktischer Teil: Darstellung der Planung und Durchführung der
Unterrichtspraxis, möglicherweise exemplarische Darstellung einzelner
Unterrichtsstunden, Erläuterung der Maßnahmen der Ergebnisüberprüfung
(Bsp. Aufbau des Fragebogens / der Fragebögen)
Reflexion: Auswertung des unterrichtspraktischen Teils unter
Berücksichtigung der dort angewandten Maßnahmen zur Ergebnisprüfung.
Analyse der Fragestellungen des Theorieteils / der Arbeitshypothesen.
Analyse der geförderten Kompetenzen und Stundenziele.
Fazit: Abschließende Beantwortung der Fragestellung der Arbeit bzw.
Überprüfung des in der Einleitung formulierten Ziels.
Ausblick: Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Facharbeit.
Mögliche Bewertungskriterien einer
pädagogischen Facharbeit
• Erfüllt die Arbeit die formalen Anforderungen? Ist sie
verständlich formuliert und fehlerfrei geschrieben? Erfüllt
die Arbeit die Anforderungen an wissenschaftliches
Arbeiten (z.B.: Qualität der verwendeten Literatur,
korrektes Zitieren usw.)?
• Wird die Frage- oder Zielstellung der Arbeit deutlich
gemacht?
• Wird die Fragestellung theoretisch differenziert erörtert?
• Ist die Verbindung zwischen Theorie- und Praxisteil sinnvoll
gewählt?
• Wird der Praxisteil nachvollziehbar und kritisch
dokumentiert?
• Welche Qualität haben Auswertung und Reflexion der
Arbeit?

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