Demografie in BW - Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden

Report
Flächenmanagement
und Innenentwicklung
Handlungsbedarf und Chancen
für die Kommunen
in Baden-Württemberg
Foliensatz Stand 24.04.2012
1958
© Brugger 1990
1988
© Brugger 1990
Neckartal bei Esslingen „Verbrauch“ bester Böden
hier evtl. lokale Daten
Demografie in
BW:
Künftig
Bevölkerungsrückgang in 42
von 44 Kreisen
Demografie
in BW:
Ob ländlich oder
städtisch: Der
Rückgang ist
unausweichlich!
Neubaugebiete – für wen?
• Bevölkerungszahl im Land rückläufig
• „Bauwillige“ 30-45jährige werden weniger
 Nachfrage nach Wohnraum sinkt
 neue Baugebiete können Infrastruktur
nicht mehr auslasten
 mehr Kosten bei weniger Einnahmen
(z.B. mit fokos-bw ausrechnen!)
Quelle: Prof. Dr. Ing. Stefan Siedentop, Institut f. Raumordnung und Entwicklungsplanung, Universität Stuttgart
Soziale Probleme durch Überalterung
• Altersremanenz: Senioren bleiben in den
großen Wohnungen zurück
• ganze Ortsteile von Ausdünnung bedroht
 Leerstände nehmen zu
 Nahverkehr nicht mehr rentabel
 mehr Pflegebedarf, weniger
Nachbarschaftshilfe
Leerstand im Ortskern
Expansion der Siedlungsflächen auf der grünen
Wiese: wenig zukunftsfähig
Gefragt ist die Entwicklung des Bestands:
kompakt, urban, grün
Bester Ausweg: Innenentwicklung
•
•
•
•
•
keine zusätzlichen Infrastruktur-Kosten
EW-Zahl stabil bzw. nur leicht rückläufig
langfristige Folgekosten begrenzt
ältere Wohngebiete sozial besser gemischt
bessere Auslastung vorhandener
Infrastruktur und deren Aufwertung, auch
mit Durchgrünung und Begegnungsräumen
Weitere Vorteile der Innenentwicklung
• Sicherung von Einzelhandel und
Dienstleistungen im Quartier
• mehr Arbeitsplätze im lokalen Handwerk
• Erhaltung der Naherholungslandschaft
• kurze Wege, weniger Verkehr
• Energieeinsparung, Klimaschutz
• Erhalt guter Böden
Überdurchschnittlicher Beschäftigungseffekt
durch
Investitionen in die Innenentwicklung
Jeder zur Altbausanierung eingesetzte Euro fördert
den Arbeitsmarkt doppelt so stark wie das Bauen
auf der „Grünen Wiese“.
Faustregel: Von 3 € Investitionen in Altbauten
gehen 2 € in den Faktor Arbeit.
Bei Neubauten ist es nur die Hälfte (1 €) .
Quelle: Wuppertal-Institut 1999, Teil-Gutachten Prof. Meyer, Uni Osnabrück
Städtische Innenentwicklung
Innenentwicklung im ländlichen Raum
Schritte zur Innenentwicklung
 Innenentwicklungspotenziale erfassen
(auch künftige Leerstände)
 Flächenmanagement /Kommunikation,
um Nachfrage auf Potenziale zu lenken
 Handlungsempfehlungen unter:
www.flaechenmanagement.baden-wuerttemberg.de
 positives Beispiel: www.baulueckenboerse.de
hier evtl. lokales Beispiel für gute
Innenentwicklung
Aktionsbündnis der Landesregierung
mit zahlreichen Partnern:
Ministerien: für Verkehr und Infrastruktur; für
Umwelt, Klima und Energiewirtschaft; für
Ländlichen Raum und Verbraucherschutz;
Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag;
BUND, NABU, LNV, Altlastenforum,
Architektenkammer, Bausparkassen,
Industrie- u. Handelskammertag, Handwerkstag,
Landesverband der Industrie (LVI),
Industrieverband Steine und Erden,
AG der Regionalverbände, Ingenieurkammer,
Deutsche Bahn (DB Services Immobilien GmbH),
AG Sanierungs- und Entwicklungsträger.
Alle Partner sehen sich in der gemeinsamen
Verantwortung für das Zukunftsthema:
Bewusstseinswandel
in der Siedlungsentwicklung
Erhalt von Flächen
für zukünftige Generationen
Legende zur Landkarte „Förderkommunen“
Programm „Flächen gewinnen in Baden-Württemberg“
Förderkommunen 2009 und 2010
Förderkommunen 2011
2009, 1. Vergaberunde
Kommune
2009, 2. Vergaberunde
Stadt-/Landkreis, Nachbarschaftsverband
2010, 1. Vergaberunde
2010, 2. Vergaberunde
2010, 1. Vergaberunde, Landkreis
"
Verwaltungsgrenze
Regierungsbezirk
Verwaltungssitz
"
Regierungspräsidium
Fließgewässer
Überblick Förderkommunen „Flächen gewinnen“ 2009 bis 2011
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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