Lernen

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LERNEN
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LERN- UND ARBEITSTECHNIKEN - ÜBERSICHT
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LERNEN – WAS IST DAS?
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WAS HEIßT LERNEN
• Lernen heißt Beziehungen herstellen
• Lernen und Autobahnen
• Lernen findet durch Wiederholen statt
• Lernen findet statt
• am besten im entspannten Zustand - im
sogenannten Alpha-Zustand, denn
• die rechte Gehirnhälfte wird in der
Entspannungsphase stärker und wir können mehr
aufnehmen
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HIRNGERECHTES ERFASSEN UND ERFAHREN
Rechte Hirnhälfte
Linke Hirnhälfte
Körpersprache –
Bildersprache
Sprache – Lesen
– Rechnen
Intuition – Gefühl
Ratio – Logik
Kreativität –
Spontanität
Regeln / Gesetze
Sprunghaftigkeit
Konzentration
auf einen Punkt
Neugier – Spielen
– Risiko
Analyse – Detail
Synthese –
Überblick
Wissenschaft
Kunst – Tanz –
Musik
Schritt für Schritt
- digital
Ganzheitlich analog
Einzelheiten
Zusammenhänge
Raumempfinden
Der Lernstoff prägt sich umso intensiver ein,
je mehr beide Gehirnhälften an diesem
Prozess beteiligt sind.
Zeitempfinden
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VERKNÜPFUNG VON INFORMATION
• Informationen müssen verbunden werden. Die geschieht auf
unterschiedliche Art und Weise. Die Aufnahme und Verbindung der
Informationen ist typabhängig..
• Die Kombination aus beiden begründet unterschiedliche Lerntypen:
•
•
•
•
•
•
den visuellen (durch Sehen Lernenden)
den auditiven (durch Hören Lernenden)
den audio-visuellen (durch Hören und Sehen Lernenden)
den haptischen (tastsinnorientierten)
den olfaktorischen (geruchsorientierten)
den abstrakt-verbalen (durch den Begriff und seine Begriffserhebungen
Lernenden)
• den kontakt- bzw. personenorientierten
• den Medium orientierten
• den Einsicht- bzw. Sinnanstrebenden.
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LERNSTOFF MIT GEFÜHLSMÄßIG POSITIVEN
INHALT
•
•
•
Eine Information in Form eines
sinnlich wahrnehmbaren Reizes
erreicht uns. Der Reiz kann ein
visueller (sichtbarer), auditiver
(hörbarer), haptischer (den Tastsinn
ansprechender), olfaktorischer
(riechbarer) oder gustatorischer
(geschmacklicher) Reiz sein.
Die eintreffende Informationsmenge
ist von der Art des Reizes abhängig:
Olfaktorische Reize können etwa 20
Bit pro Sekunde enthalten, visuelle
hingegen ca. 10 Millionen Bit.
Der wahrnehmbare Reiz trifft auf eine
Sinneszelle, die ihn in Form eines
elektrischen Erregungsimpulses
("Spike") an eine Nervenzelle und
ihre Nervenfaserendung, die
Synapse, weitergibt
(Ultrakurzzeitgedächtnis).
•
•
•
Der elektrische Erregungsimpuls
beginnt nun zwischen den Synapsen
verschiedener Nervenzellen zu
kreisen. (Kurzzeitgedächtnis).
Er kreist in bestimmten, sich
wiederholenden Bahnen im Netzwerk
der Nervenzellen und hinterlässt
dabei charakteristische molekulare
Spuren, die sich chemisch im Gehirn
einprägen.
Die zunächst noch nicht fest
zusammengeschalteten
Nervenbahnen festigen sich dabei; es
entstehen solide Verbindungen, die
"Engramme". Sie bilden unser
Langzeitgedächtnis.
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JEDES LERNEN BRAUCHT ZEIT
5%
Vortrag
10%
Lesen
30%
Demonstration
50%
Diskussionsgruppe
75%
Anwenden durch Tun
90%
andere unterrichten
unmittelbare Anwendung des
Gelernten
KooperativesLernen
20%
Audiovisuell
Aktives Lernen
Das Vorhandensein dieser
Engramme ist Voraussetzung für
den Vorgang des Sich-Erinnerns..
• Lernen, d.h. Überführen und
Abspeichern von
Informationen ins LangzeitGedächtnis, geschieht aber
nicht allein durch bloßes
Wiederholen (wie bei
manuellen Tätigkeiten),
sondern indem wir den
Lernstoff in Beziehung zu
bereits Bekanntem setzen.
Verstreute Einzelheiten
werden dabei mit anderen
Einzelheiten zu qualitativ
höherstehenden neuen
Einheiten gepackt
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ALLE SINNESORGANE AN DEN
LERNVORGÄNGEN BETEILIGEN
•
Codierungen erfolgen nicht, wenn:
• Der neue Lernstoff sich nicht mit dem bereits Bekannten verbinden lässt;
•
•
Begriffe sind nicht bekannt, nicht die Sachverhalte sind das Problem
Z.B. dass sich Parallelen im Unendlichen treffen
• Die Präsentation des Lernstoffes war zu verwirrend, unübersichtlich oder
sprachlich zu kompliziert dargeboten
• Kurzzeitgedächtnisinterferenzen auftreten
•
Neue Daten stehen im Widerspruch mit gespeicherten Daten
• Langzeitgedächtnisinterferenzen vorhanden sind
•
Informationen im Langzeitgedächtnis führen zu Verwirrungen, wenn gleiche Begriffe in verschiedenen
Disziplinen jeweils richtig genutzt werden
• Kurzzeit-Langzeitgedächtnisinterferenzen entstehen
•
•
Kommt im Sprachunterricht vor, wenn der gerade gelernte Stoff nicht ins LZG transportiert werden
kann, weil dort schon Daten vorhanden sind, die das Verstehen des gerade Gelernten verhindern
Der neue Stoff löscht den schon gespeicherten Stoff
Durch das schubweise Lernen vor Klassenarbeiten
ist die Gefahr von Interferenzen sehr hoch
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ARTEN DES VERGESSENS
Aus dem Kopf verlieren
Schlecht reproduzieren können
Nicht abrufen können
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AUS DEM KOPF VERLIEREN
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SCHLECHT REPRODUZIEREN KÖNNEN
Wissen hat noch keine
aktive Stufe erreicht
Bei konkreten
Fragen
schlecht
antworten
können
Wissen nicht
vollständig ins
Netzwerk eingepasst
Keine Lernstruktur
erkennbar
Keinen „gut geölten“
Zugang zum Wissen
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WISSEN KOMMT
NICHT RAUS IM
BEDARFSFALL
Der Ochs vorm Berg
• Das Wissen hat noch keine
flexiblen Zugänge
• Das Wissen kann nicht mit
Anwendungen verbunden
werden
• Das Wissen bleibt im Raum
• Das Wissen trägt nicht zur
Lösungsfindung bei
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ANALYSE VON LERNPROBLEMEN
Lerntechniken
Handlungssteuerung
• effektiv lernen, so dass Sie die Inhalte auch
nutzen können
• sich in den Hintern treten, planen, den
inneren Schweinehund besiegen
Belastung
• Umgang mit Stress, Prüfungsangst, u. ä.
Motivation
• Lust zu Lernen, Neugier wecken
Zufriedenheit
• Spaß am Lernen haben,
Zufrieden sein mit dem inhaltlichen Ergebnis
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UNTERSCHEIDUNGSMERKMALE VON
LERNENDEN
Einstellung
Intention
Handlungsregulation
Aufnahme und
Verarbeitung
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LERNSITUATIONEN
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ALLEINE LERNEN
• Die Vorbereitung
•
•
•
•
•
Lesen von Überblicksbüchern und/oder -artikel
Fragen finden
Ggf. die Fragen einem Lernpartner stellen
Unbekannte Schlüsselwörter vorab lernen
Verbinden mit dem eigenen Vorwissen
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ALLEINE LERNEN
• Die Nachbereitung
•
•
Dient dem Festigen des Gelernten
Lernlücken werden sichtbar
• Techniken
•
•
•
•
Lesen
Brainstorming
Mindmap
Struktur bilden
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LERNEN FÜR KLAUSUREN
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Wohnung nutzen
Lernkarten
Kassetten / Handy / MP3Player
Abschreiben / Zusammenfassen
Mehrfach lesen
Brainstorming beim Lesen
Sinnorientierte / nicht sinnorientierte Eselsbrücken knüpfen
Arbeiten mit Zeichnungen
Lernen mit Altklausuren
Memotechniken
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LERNEN IN GRUPPEN
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Nachbereiten von Unterrichtsstunden – erstes Explorieren vom Stoff
Schwerpunkte suchen und Lerninhalte erkennen
Motiviert werden zu lernen
Disziplin wecken, Kontinuität im Lernen fördern
Frageforum
Kettengeschichte
Kurzvorträge
Mindmaps
Sich abfragen lassen
Arbeiten am Material
Endversicherung (gegen Prüfungsangst)
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LERNHEMMNISSE UND IHRE MÖGLICHEN
URSACHEN
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Angst zu versagen
Zu hohe Ansprüche an sich selbst
Es sieht gar nicht so viel aus
Aufgabe liegt einem nicht
Nervenkitzel
Opferrolle
Lieber etwas anderes lernen wollen
Ging doch bisher auch
Trägheit der persönlichen Massen
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DAS PROBLEM MIT DEM TRANSFER
• Folgende Techniken helfen, gelernte Sachen schneller abrufen zu
können:
• Vernetzt lernen
• Anderen Personen den Stoff erklären
• Mit anderen Personen ein Brainstorming machen, was einem zu einem
bestimmten Thema einfällt
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LERNTIPPS
1. Verlieben Sie sich in den Lernstoff
Bringen Sie möglichst viel über das Gebiet in Erfahrung - durch Herumstöbern,
Schmökern und Diskutieren.
2. Ohne Planen läuft nichts
Planen Sie das Training des Gehirnmuskels so professionell wie die Vorbereitung
für den New York Marathon und setzen Sie das Ziel fest: zum Beispiel
Abschlussnote 2,0.
3. Ein guter Rhythmus wirkt Wunder
Reservieren Sie sich fixe Zeiten und Tage im Kalender und halten Sie diese hoch
und heilig.
4. Beginnen Sie jede Lernsession mit einer klaren Absicht
Ob Sie 15 oder 20 Minuten vor sich haben: Setzen Sie zuerst fest, welches Ziel Sie
in dieser Zeit erreichen möchten.
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LERNTIPPS
5. Der Lerntipp par excellence:
Stellen Sie sich während jeder Lernsession vor, Sie müssten das Gelernte sogleich
weitervermitteln.
6. Machen Sie sich neugierig auf die nächste Session
Fassen Sie zunächst am Schluss jeder Lerneinheit den Stoff nochmals zusammen.
Schnuppern Sie dann noch kurz weiter im Stoff und legen Sie fest, was Sie in der
folgenden Session lernen wollen.
7. Mit Wiederholen zum Erfolg
Wiederholen Sie das Gelernte konsequent nach einem Tag, nach einer Woche,
nach einem Monat - Sie werden staunen, wie viel Sie noch wissen.
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LERNTIPPS
8. Zu zweit macht es mehr Spaß
Suchen Sie sich einen Lernpartner/ eine Lernpartnerin. Treffen Sie sich regelmäßig
zum Wiederholen.
9. Werden Sie kreativ
Probieren Sie verschiedene Lernstrategien und Memorierungstechniken aus. Üben
Sie diese, bis sie zur Gewohnheit geworden sind.
10. Belohnen Sie sich
Wenn Sie Ihr Lernziel erreicht, Ihre Lerngewohnheiten verbessert haben, dann
belohnen Sie sich gebührend dafür.
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VORAUSSETZUNGEN
SCHAFFEN
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ZEITPLANUNG UND PRIORITÄTEN SETZEN
Zeitbudget
• Um überdurchschnittliche Leistungen längere Zeit erfolgreich erbringen zu
können, müssen Sie die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit möglichst optimal
nutzen.
Leistungsbereitschaft
• wann ist Ihre Leistungskurve optimal
Planung
• Tag, Woche, Monat und Jahr planen
Pausen
• Pausen gönnen – sie sind wichtig
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BIORHYTHMUS
Jeder Mensch hat
am Tag
bestimmte
Leistungsspitzen,
die von
Leistungstälern
abgelöst werden.
Es wäre ein
Jammer, wenn
man seine
Leistungsspitzen
mit unsinnigen
Tätigkeiten
vertrödelt und
dann versucht, in
den
Leistungstälern
sein Lernpensum
zu erledigen!
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TIPPS ZUR PAUSENGESTALTUNG
Minipausen:
Alle 15 bis 30 Minuten für max. 5 Minuten Dauer. Stehen Sie dabei kurz auf,
strecken sich, sprechen ein paar Worte mit jemandem, schauen in die Weite.
Kaffeepause:
Nach spätestens 1.5 bis 2 Stunden sollten Sie sich Zeit nehmen für eine Pause von
ca. 15 bis 20 Minuten Dauer. Am besten verlassen Sie die Lernumgebung und
gehen in ein anderes Zimmer.
Erholungspausen:
Wenn Sie länger als 3 Stunden arbeiten, ist nach dieser Zeit eine lange Pause
notwendig. Länger als 1.5 Stunden sollte sie aber nicht dauern.
Ideal für eine kleine Mahlzeit!
Übrigens:
Es ist bekannt, dass Informationen, die man vor einer größeren Pause
aufgenommen hat (also z.B. vor dem Schlafengehen), am besten behalten werden.
Lernen Sie also die wichtigsten Dinge kurz vor dem ins Bett gehen!
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ARBEITSTECHNIK
Arbeitsplatzgestaltung
• Halten Sie Ordnung. Was Sie nicht benötigen, sollte weg vom Schreibtisch.
• Der Schreibtisch muss rationell, übersichtlich und dennoch geschmackvoll
eingerichtet sein.
• Benützen Sie zur Arbeitserleichterung die vorhandenen Hilfsmittel.
• Passen Sie den Arbeitsstuhl und nach Gegebenheit die Arbeitsfläche Ihren
Bedürfnissen an (Höhe, Neigung usw.).
• Zu den Grundvoraussetzungen gehören der Tätigkeit angepasstes Klima
(Lufttemperatur, -bewegung, -feuchtigkeit), angepasste
Oberflächentemperaturen (ca. 20° C) und ausreichende horizontale
Beleuchtungsstärke im Arbeitsraum.
• Blumen, Bilder oder Poster machen Ihren Lern-Arbeitsplatz zu einer freundlichen
Lernumgebung, die Sie gerne aufsuchen.
• Genügend freie Wandfläche für das Festhalten von Ideen, Mindmaps etc.
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ARBEITSTECHNIK
• Hilfsmittel
• Computer, Drucker, Ordner, Hängemappen, Karteien, Organisationsmappen,
Aktenbehälter, Locher, Terminkalender, Planungstafel, Duden, Wörterbuch,
Lexikon, Atlas/ Karten, Büroklammern, Hefter, Schablonen, Papierkorb,
Kopierpapier, Register, Bezeichnungsmaterial, Karteikarten, Schreibmaterial,
Farb-/Leuchtstifte, Spitzer, Sichtmäppchen, Schreib-/Notizpapier, Folien,
Klebestreifen, Post-it, Schere, Schreibunterlage, Taschenrechner, Telefon,
TV/Video/Recorder, Flipchart, Uhr ...
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ARBEITSTECHNIK
Störquellen von außen:
• Geräusche
• Straßenlärm, Maschinengeräusche, laute Musik, Stimmen und ähnliches können uns
schnell aus unserer Konzentration reißen.
• Trainieren Sie systematisch, sich auch bei Geräuschen zu konzentrieren oder benutzen
Sie Ohrstöpsel - keine Angst Sie kommen sich nur am Anfang dumm damit vor.
• Andere Menschen
• Kollegen, Kunden oder auch Familienangehörige können sich als echte
Konzentrationskiller entpuppen, z.B. dann, wenn man kein eigenes Arbeitszimmer hat.
• Wenn möglich sollten Sie versuchen, wenigstens für die intensiven
Konzentrationsphasen allein und ungestört zu bleiben.
• Auch hier können notfalls Ohrstöpsel Wunder wirken.
• Gerüche
• Auch Gerüche können unsere Konzentration stören. Hier können Sie nur versuchen,
Abhilfe zu schaffen oder sich daran zu gewöhnen.
• Im Gegenzug können Sie durch geeignete Duftöle, wie z.B. Bergamotte-Öl oder
Zitrusdüfte Ihre Konzentration fördern.
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ARBEITSTECHNIK
Störquellen von außen:
• Sonstiges Ablenkendes
• Achten Sie einmal ganz bewusst darauf, was Sie alles ablenkt - vielleicht ist es ein Bild
an der Wand, eine grelle Farbe, gemusterte Vorhänge, das Geräusch der
Kaffeemaschine oder was auch immer. In der Regel lassen sich viele Dinge reduzieren
oder ganz beseitigen, wenn wir erst einmal herausgefunden haben, was uns unsere
Konzentration erschwert.
• Sorgen Sie dafür,
• dass Sie in wichtigen Konzentrationsphasen nicht gestört werden, z.B. indem Sie das
Telefon ausschalten, ein Schild mit „Bitte nicht stören“ an die Tür hängen u. ä.
• Schaffen Sie sich die Möglichkeit,
• in Ihrem Arbeitsraum kurze Bewegungspausen durchführen zu können (also ein
bisschen Platz und am besten eine Turnmatte griffbereit).
• Probieren Sie aus,
• ob bei Ihnen leise Hintergrundmusik konzentrationsfördernd wirkt. Bei vielen Menschen
tut es das und in diesem Fall können Sie sich eine kleine Sammlung von CDs
bereitlegen.
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ARBEITSTECHNIK
Störquellen von innen
• Das sind meist
• Gedanken, Sorgen, Ansprüche
• der innere Dialog, den wir mit uns selbst führen.
• Wer z.B. mit seinen Gedanken ständig woanders ist oder sich dauerhaft Sorgen
um etwas macht, kann sich schlecht konzentrieren. Besonders schlimm wird es,
wenn wir uns dann auch noch selbst Vorwürfe machen, dass wir uns nicht
konzentrieren können. So kommen wir schnell in einen Teufelskreislauf und eine
Konzentration auf die eigentliche Aufgabe wird unmöglich.
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EMOTIONALE VORAUSSETZUNGEN
Konzentration
• Konzentration ist eine Fähigkeit, die uns ein effektives Aufnehmen von
Informationen, das Lesen, Lernen oder exakte Arbeiten erleichtert. Wer sich nicht
leicht ablenken lässt, macht in der Regel weniger Fehler und braucht weniger
Zeit, um eine Aufgabe zu bewältigen.
• Konzentration heißt nichts anderes, als die Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu
bündeln. Damit fokussieren wir auch unsere Kraft. So können wir effektiver und
ohne Energieverluste arbeiten und bessere Ergebnisse erzielen.
• Grundbausteine
•
•
•
•
•
•
Ausreichend Schlaf
Genügend Erholungsphasen
Aktivitäten in der Freizeit
Gesunde Ernährung und genügend Bewegung
Frische Luft und möglichst Tageslicht
Konsequente und regelmäßige Pausen
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EMOTIONALE VORAUSSETZUNGEN
Motivation
• Die Motivation, also der Antrieb etwas zu tun ist beim Lernen von zentraler
Bedeutung.
• Motivation ist eine Frage von positiven Gefühlen zu einer Sache, dem
WARUM WIR LERNEN WOLLEN.
• Die Art der Motivation
• beeinflusst uns, wie wir uns mit dem Lernstoff auseinandersetzen.
• hat einen Einfluss darauf, wie wir gefühlsmäßig dem Lernstoff gegenüber stehen.
• Wichtig sind eigene Handlungsspielräume. Wir sind motiviert, wenn wir auch
vorgegebene Aufgaben selbst gestalten und planen können, uns als kompetent
erleben, Erfolg haben, uns ernst genommen fühlen und Anerkennung
bekommen.
• Selbstmotivation
•
•
•
•
•
Lernerfolg planen
Zuckerbrotmethode
Lernspaß suchen
Lerninhalte auf den eigenen Lernstil bezogen visuell aufbereiten
Gemeinsames Lernen
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STRESSHYGIENE
EUSTRESS
• Ein positives AHA-Erlebnis setzt durch einen hormonalen Prozess im Körper
eines Menschen mehr Kräfte frei als verbraucht werden.
DISTRESS
• Negativ erlebter Stress kann Lernsituationen unerträglich gestalten und zu
Blockaden führen. Die gesamte Energie wird eingesetzt, um sich gegen diesen
Stress zu stemmen
• Ursachen sind:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Familienkonflikte
Prestigedruck, zu hoch gesteckte Ziele
Unerfüllbare Erwartungen der Umwelt
Gewalttätige Mitschüler
Mobbing in der Klasse
Klima des Misstrauens, der Missgunst
Angst einflößende Dozenten
Knallhartes Leistungsklima ohne „soziale Wärme“
Lernstoff, der nicht in geeigneter Weise dargebracht wird
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LERNTECHNIK: VISUALISIEREN
Lerntechnik und -methode
• Bilderketten
• Symbole nutzen in Verbindung mit anderen Zusammenfassungen oder beim
Markieren von Texten
• Strukturen darstellen, um Zusammenhänge besser und schneller erkennen zu
können
•
•
•
•
•
•
•
Mindmapping
Clustering
Begriffsbäume
Spickzettel
Lernposter
Lernkartei
Notizen
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LERNTECHNIK: LESEN VON SACHTEXTEN
Tipps, wie man schneller und wirkungsvoller mehr behalten kann:
• Das Leseziel
• Vertrauen haben in die eigenen Fähigkeiten
• Überfliegen der Lektüre
• Mehrere Wörter auf einmal erfassen
• Nicht im Text zurückspringen
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CARL ROGERS: 10 LERNPRINZIPIEN
1. Menschliche Wesen haben die
natürliche Gabe zu lernen.
2. Signifikant findet Lernen vor allem
dann statt, wenn der Lerninhalt vom
Schüler für die eigenen Absichten als
wichtig eingestuft wird. Wenn das
Individuum ein Ziel vor Augen hat und
das gebotene Material für sich selbst
als relevant zum Erreichen des Ziels
einordnet, geht der Lernprozess
äußerst schnell vonstatten.
3. Lernprozesse, die in der eigenen
Wahrnehmung eine Veränderung des
eigenen Selbst beinhalten, werden
als bedrohlich eingestuft und häufig
abgewehrt.
4. Jene Lernerfahrungen, welche für
das Selbst(-bild) bedrohlich wirken,
werden dann leichter
wahrgenommen, angenommen und
verarbeitet, wenn es kaum äußere
Bedrohungen gibt.
5. Wenn es wenig Gefahren für das
eigene Selbst gibt, können
Erfahrungen in unterschiedlichen
Facetten wahrgenommen werden und
der Lernprozess kann voranschreiten
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CARL ROGERS: 10 LERNPRINZIPIEN
6. Sehr verankert sind
Lernerfahrungen, wenn sie durch
Handlungen angeeignet wurden.
7. Gefördert und erleichtert wird ein
Lernprozess dann, wenn ein Schüler
(selbst -) verantwortlich daran
teilnimmt.
8. Selbst gewähltes Lernen, das die
Person als Ganzes erfordert, also
sowohl Emotionen als auch Intellekt,
erzeugt die durchdringendsten und
nachhaltigsten Lernerfahrungen.
9. Unabhängigkeit, Kreativität, und
Selbstvertrauen werden dann
erleichtert und gefördert, wenn
Selbstkritik und Selbsteinschätzung
von entscheidender und die
Beurteilung durch andere von
zweitrangiger Bedeutung sind.
10. Den größten sozialen Nutzen in
der modernen Welt erbringt das
Erlernen von Lernprozessen als
solche, eine anhaltende Offenheit
Veränderungen zu erfahren und in
das eigene Selbstbild zu integrieren
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