Hypnotherapie

Report
Hand-out
Was ist Hypnose?
• Hypnose ist nicht Entspannung, sondern
.
• Ein Weg, das unbewusste System zu aktivieren.
• Statt bewusst Unfug zu machen, mach lieber unbewusst Fug.
Was ist Hypnose?
Normalzustand
Trance
•
•
Aufmerksamkeit ist diffus nach
innen gerichtet
außen gerichtet und gestreut
•
Die Kognition unterliegt dem
•
Die Kognition ist für paradoxe
Konzepte offen: Sowohl-Als-auch-
dualen Konzept: Entweder-OderLogik
Aufmerksamkeit ist fokussiert, nach
Logik
•
Mehr Möglichkeiten
•
Es geschieht von selbst, automatisch:
•
Ausschließend
•
Ich tue willkürlich; Handlung
•
Objektiv wirklich, Weltzeit
•
Subjektiv wirklich, Traumzeit
•
Drüber reden
•
Präsenz schaffend
das Unbewusste, die „innere Weisheit“
Verschiedene Begriffe für Trance
o Konzentration: kaum ideodynamische Prozesse. Anstrengend und
erschöpfend
o Aktiv-Wachhypnose: Sportler im Flow
o Autogenes Training: Formeln für Schwere und Wärme
o Meditation: „erfüllte Leere“
o Katathymes Bilderleben: spezifische Ausgestaltung gegebener Bilder
o Imagination: sich bestimmte Dinge bewusst vorstellen
o Mentales Training: für Leistungssituationen
o Klassische Hypnose: direktiv, übend, zudeckend
o Moderne Hypnose: Nutzung von Ressourcen, lösungsorientiert
Was ist Trance?
o Dem Menschen ist es grundsätzlich möglich, in Trance zu gehen und
dabei einige Bereiche des Gehirns (schnelles Denken) herunter zu fahren
und andere hoch. Trance ist ein natürlicher Zustand des Menschen.
o Im Flow beim Sport, Musizieren, Malen, Sex, Erinnern und Genießen ...
o Bei maximaler Konzentration oder intensiven Erfahrungen
Klienten
• Menschen sind oft in einer
Problemtrance: „Die ganze Welt
versinkt im schmerzenden
Backenzahn; er ist das Moskau
des Schmerzes; beim Bohren
konnte ich sehen, wie der
Zahnarzt älter wurde.“
• Im Gegensatz zu Savants haben
wir ein Verständnis für
Relevantes.
Grundlagen I
Für die Einleitung des Trance-Zustandes gelten folgende
Regeln:
o Im Präsens sprechen
o Alle Sinne ansprechen (Sehen, Hören, Riechen, Fühlen)
o Kongruenz von Form und Inhalt anstreben
o So vage wie nötig und so spezifisch wie möglich
o Weiche Formulierungen
Grundlagen II
o Positive Formulierungen
o Relevanz des Pacing-Statements
o Innere Suchprozesse durch offene Formulierungen fördern
o Gewährende, permissive Sprache: sich erlauben, neugierig sein...
Pacing und Leading
o Akzeptieren und nutzbar machen dessen, was der Klient an
Vorerfahrungen mitbringt: wann haben Sie das schon einmal gelöst?
o Sich auf die Sichtweise des Klienten einstellen und diese umformen
o Die augenblickliche Verfassung und Wahrnehmung des Klienten
aufgreifen
Nutzung der Hypnose als
zudeckendes und übendes Verfahren
o Ausblenden von Unangenehmem
o Veränderung von physiologischen Parametern
o Einüben von Entspannung
o Optimale körperliche Koordination
o Einüben von psychischen und physischen Bewegungsabläufen
o Aktivierung von Ressourcen und Fähigkeiten
o Vorbereitung auf zukünftige Ereignisse
Nutzung als posttherapeutisches
Verfahren
o Hypnose für Diagnostik
o Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen
o Das Nachholen nicht gemachter Erfahrungen
o Veränderung von Einstellungen und Glaubenssystemen
o Aktivierung von Suchprozessen und
o Ziel- und Lösungsorientierung
Die Realisierung der
Als-ob-Realität
o Wenn Sie wüssten, was Sie tun könnten, was würden Sie tun?
o Wenn Sie aus dieser ersten Erfahrung lernen würden, was würden Sie
dann tun?
o Tun Sie so, als könnten Sie sich einfühlen!
o Stellen Sie sich vor, ein Wunder wäre geschehen und alles wäre optimal
verlaufen, woran würden Sie es merken?
o Familientherapie und Zirkuläres Fragen
Verknüpfung von Ressourcen mit
Auslösern
o ... und Sie brauchen nicht zu wissen, wie Ihr Unbewusstes es anstellt,
oment alles bereit zu haben.
o ... und Sie werden
, in dem Sie Platz nehmen und
den Stift in die Hand nehmen, spüren, dass X ganz von selbst da ist und
dass Sie sich an X erinnern.
o ... und
Ihnen jemand zu nahe kommt, werden Sie
ruhiger und ruhiger werden und Ihr Unbewusstes wird sich erinnern, wie
gut Sie Ihre Grenzen schützen können.
o Je mehr sich die Störung einstellt, desto mehr merken Sie die Fähigkeit.
Thomas Schnura
Burnout
Depression
•
Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit
•
Abhängig von einer freundlichen Umwelt, die er
•
Glaubt, alles im Griff zu haben
•
Unabhängig, glaubt aber, dass es nur auf die
richtigen Strategien ankommt
•
nur genügend anstrengt
aber nicht beeinflussen kann
•
Glaubt, seine Zukunft nicht mehr positiv
beeinflussen zu können
•
Unterschätzt seine Möglichkeiten
•
Resigniert
•
Sieht in der Umwelt Gründe für den
Glaubt, alles hinbekommen zu können, wenn er sich
•
Überschätzt seine Möglichkeiten
•
Kämpft darum, zu schaffen, was nicht zu schaffen ist
und ignoriert seine Bedürfnisse
•
Begreift Scheitern als persönliches Versagen
•
Grandiosität, Bereitschaft Grenzverletzungen
zuzulassen
emotionalen Zustand
•
Überforderung wg. Unentbehrlichkeit
•
Bluff, Schwierigkeit der angemessenen
Selbsteinschätzung
• Deprimierende Strukturen
• Verlust der Kompetenz zur
Stimmungsbeeinflussung
• Motivation zur Veränderung fehlt
• Die Sinnhaftigkeit fehlt
• Man hat sich bemüht, erzielt aber keine Resultate
• Man hat sich geopfert und bekommt keinen Gegenwert
• Man hat Bedürfnisse zurückgestellt und erzielt keinen Gewinn
• Investition in die Zukunft ohne Rückzahlungsgarantie
• Opfer spielen und auf die Würdigung durch andere hoffen
• Glauben, dass die anderen einen mögen, wenn man ihnen zu Diensten ist
• Vorstellung von einer gerechten Welt
• Aggression richtet sich nach innen, da der Verursacher des Minuskontos nicht
erreichbar ist
• Hypersozialität und faule Kompromisse
• Verknüpfungen
• Gedankenlesen
• Vorannahmen und Implikationen
• Ursache-Wirkungsbeziehungen
• Truismen
• Alternativlosigkeit
• Sinnlosigkeit
• Widersprüchlichkeiten
Bei Depression, Ängsten, Panikattacken, Zwangsstörungen.
1.
Fokussierung nach innen
2.
Symbol für den ungebetenen Hausgast
3.
Verändern des Symptoms, Keks und Sitzplatz
4.
Kommunikation mit dem Symptom
5.
Wechsel der Perspektiven, Identifikation mit dem Symptom
a.
Truismen
b.
Positionswechsel
c.
Fragen nach Verschlimmerung und nach Auflösung der Symptome
1.
Sich jemanden vorstellen, der genau die Symptome hat
2.
Fragen nach „sensations and emotions“
3.
Was fehlt dieser Person? Was bräuchte sie? Was müsste sich ändern? Was
könnte sie tun? Wie könnten die Veränderungen stattfinden?
Oder:
1.
Sich jemanden vorstellen, der die Symptome nie bekommen könnte
2.
Was ist das für ein Mensch? Welche Eigenschaften und Einstellungen hat er?
Welches Verhältnis hat er zu anderen Menschen?
3.
Identifikation mit der Person: Wie fühlt man sich da? Wo spürt man das? Was für
ein Lebensgefühl ist das?
Erkenntnis der Einflussmöglichkeiten auf die
eigene Stimmung
• Entscheidungspunkt identifizieren
• In Trance zu diesem Zeitpunkt zurückführen
• Langsame Zeitprogression
Stärkt die Veränderungsmotivation
• Trance, sich die gegenwärtige Situation anschauen
• Sich vorstellen, alles bliebe, wie es ist, ein Jahr vergeht,
nichts ändert sich. Drei Jahre, fünf Jahre, zehn Jahre.
• Sich vorstellen, wie es ist, wenn sich die Dinge ändern, ein
Jahr, drei, fünf, zehn Jahre.
Oft biographische Kindheitserinnerungen
• Vorbereitung auf das Konzept, sich ein Kind vorzustellen,
das sich so fühlt, wie man sich selbst fühlt
• Aktivierung der Vorstellung, ein solches Kind zu sehen
• Nutzung der idiodynamisch entstehenden Vorstellungen

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