Carolin Grund - IHK Ostbrandenburg

Report
Soziales Lernen –
Vermittlung von sozialen Werten in der Ausbildung
der Deutschen Telekom AG
Carolin Grund
IT- Systemelektronikerin - Ausbildungszentrum Potsdam, Standort Frankfurt(Oder)
Werteorientierung und Soziale Aspekte in der Ausbildung
Inhalte der Ausbildung berufliche Qualifizierung und persönliche Entwicklung jedes Auszubildenden
Berücksichtigung sozialer Belange
Im Zusammenleben in unserer Gesellschaft sind persönliche Werte, Einstellungen und das daraus resultierende Handeln von
großer Bedeutung
Aufzeigen von Konsequenzen und Abhängigkeiten des eigenen Handelns
Möglichkeit bieten, sich in Kompetenzfeldern zu entwickeln und Erfahrungen zu sammeln
Aktives Mitgestalten der im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgelegten Bürgerrechte
Wichtig dass junge Menschen eigene Erfahrungen sammeln
Gutes Miteinander im alltäglichen Leben, Fundament ist couragiertes und selbstverantwortliches Handeln jedes Einzelnen
Carolin Grund- Soziales Lernen bei der Deutschen Telekom AG
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Inhalte des Grundgesetzes (Beispiele)
Die Würde des Menschen ist unantastbar
Das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit
Die Freiheit der Person ist unverletzlich
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus
Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
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Verantwortung gewinnt
(Werteorientierung und soziale Verantwortung in der Ausbildung)
Intensive Integration der Werteorientierung in die Ausbildung zur persönlichen Kompetenzentwicklung
Erhöhung des Verantwortungsbewusstseins der Jugendlichen für unser Gemeinwesen und das soziale Miteinander in unserer
Gesellschaft
Auseinandersetzen mit Ethik und Werten einer Gesellschaft
Große Chance zu „erleben, was verbindet.“
Vorbildwirkung der jungen Menschen aus unserem Unternehmen
für die gesamte Gesellschaft
Anreiz durch jährliche Preisverleihung und Auszeichnung der besten Projekte in der
Konzernzentrale der Deutschen Telekom AG in Bonn
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Gelebte Projekte des Ausbildungszentrum Potsdam
Ausbildungsgruppe IT- Systemelektroniker/IT- Systemkaufleute
 Projekt
 Projekt
„Tor auf Bühne frei“ 2012
„ Leitlinen er(leben)“
2013
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Projektsteckbrief des Ausbildungszentrums Potsdam - Standort Frankfurt (Oder)
„Tor auf…Bühne frei!“
Das Team
Projekt „ Tor auf… Bühne frei!“
In der ersten Maiwoche 2012 führten wir, die Auszubildenden des AZ 20 Potsdam im Rahmen von
Verantwortung gewinnt, unsere Woche der Werteorientierung durch! Dabei entstand die Idee Blut bzw.
Blutplasma zu spenden! Uns war bewusst, dass Blutspenden für die Gesellschaft sehr wichtig sind. Jeder
kann schließlich einmal in die Lage geraten eine Blutspende zu benötigen, daher war es für uns ein
großes Anliegen, zur Rettung von Leben beizutragen! Die Blutspendeeinrichtung haema wählten wir
bewusst aus, um mit den durch die Spenden erzielten Geldern die folgenden Tage gestalten zu können.
Wir finanzierten damit Preise für unser Fußballturnier, Verpflegung für die Kinder und die Miete für das
Eurocamp! In den 3 Tagen der Werteorientierung führten wir einen Telekom- Kids- Cup für Kinder aus
Integrationskindertagesstätten, sowie Tage im Rahmen der regionalen Initiative „ Wirtschaft in Aktion“
durch. Dem Sieger winkten 2 Tage in Form eines Arbeitseinsatzes durch unser Team . Dabei wurde aus
einem alten Beet eine Bühne für die Kinder der Einrichtung „Kita Kunterbunt“ geschaffen! An den
verbleibenden 2 Tagen reflektierten wir unsere Einsätze und bereiteten die Tage nachhaltig auf. Ziel
unseres Projektes war die Entwicklung der Wertschätzung für das soziale bzw. humane Engagement, für
handwerkliche Tätigkeiten sowie die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins unserer Auszubildenden.
Ein weiteres wichtiges Anliegen unseres Projektes war der tolerante Umgang mit Kindern und jungen
Menschen mit Handicap.
(v.l./oben) Tim Kilper, Carolin Grund, Steven Kutschke, Daniel Müller,
Benedikt Franke, Paul Radenz,
(v.l./unten) Brian Bölcke, Tim Erldorfer, Marco Feldmann
Projektleiter: Carolin Grund
Projektteam: IT- SE / SK 11
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Kriterien
Konzernexterne Ergebniskriterien
Konzerninterne Ergebniskriterien
•Erhöhung der
•Weiterentwicklung von
Öffentlichkeitswirksamkeit durch Unterstützung von
Kindertagesstätten
•Positive
Teamarbeit und Stärkung des Bewusstseins für soziales Engagement
Präsenz des Ausbildungszentrums bei „Wirtschaft in
Aktion“ in Brandenburg durch wiederholte Teilnahme
•Imagegewinn durch das
Auftreten der Auszubildenden der
•Entwicklung von
•Abbau
•Präsenz
der Gesellschaft durch Blutspenden
Markt, Blickpunkt, WMZ-TV)
•Innovation
durch gezielte Zusammenführung von Themen des
sozialen Engagements
•
•
•
•
•Motivation
der Azb zu freiwilligem sozialen Engagement
Publikation des Projektes auf der Lernplatform TelTec
Prozesskriterien
•Reflexion
der Wertewoche im Ausbildungszentrum
•Projektbeschreibung sowie
Videodokumentation
im Intranet der Homepage des AZ 20 einsehbar
•Interviews mit
Identifikation der Auszubildenden mit den Projektzielen und Ausstrahlung
dieser in der Öffentlichkeit
Umsetzung der Diversity-Prinzipien im Rahmen des Projektes in
Bezug auf die Ausbildung im Konzern
Übertragbarkeit der Projektinhalte auf andere Ausbildungsgruppen und
dadurch Gewährleistung der Nachhaltigkeit
Selbständigkeit durch eigenständige
Planung und Durchführung der Werteorientierungswoche
der Aktion in den regionalen Medien (MOZ, Märkischer
Allgemeine Ergebniskriterien
Wertschätzung im Umgang mit Menschen
von Vorurteilen gegenüber benachteiligten Menschen
•Erhöhung der
Deutschen Telekom im öffentlichen Leben
•Unterstützung
Verantwortungsbewusstsein,
den Kita‘s über Eindrücke des
Fußballturniers
•
Zusammenwachsen des Ausbildungsteams durch gemeinsame
Arbeit am Projekt und Zielerreichung
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Bildershow
Carolin Grund- Soziales Lernen bei der Deutschen Telekom AG
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Bildershow
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Verantwortung gewinnt 2013
Leitlinien (er)leben
Projektsteckbrief IT- SE/ SK 11 / Telekom Ausbildung / Ausbildungszentrum 20 Standort Frankfurt(Oder)
Wir, die Auszubildenden der IT-SE / SK 11 des Ausbildungszentrums 20 in
Frankfurt (Oder), führten unsere Woche der Werteorientierung im Juni 2013
durch. Im Fokus standen bei uns in diesem Jahr die Leitlinien unseres
Unternehmens. Da die Leitlinien für das Zusammenleben und Arbeiten in
unserem Unternehmen maßgeblich sind, haben wir diese mit verschiedenen
sozialen Teilprojekten verknüpft bzw. unterlegt, denn schließlich existiert die
Telekom ja nicht als einziges Unternehmen im Markt, sondern lebt ja auch von
ihrer positiven Außenwirkung! Den ersten Tag begannen wir mit einer
thematischen Einstimmung auf unsere bevorstehenden Teilprojekte. Hierbei
beleuchteten wir Hintergründe unserer Projektinhalte. Die Teilprojekte
umfassten eine Technik und Produktschulung für technikbegeisterte ehemalige
Mitarbeiter der Telekom, ein Bewerbungstraining und Berufsportfolio für
Schüler der Ullrich von Hutten Oberschule, sowie einen LeichenumrissFlashmob an medienwirksamen Standorten in Berlin und Frankfurt (Oder), um
darauf aufmerksam zu machen, dass alle 3 Sekunden auf der Welt ein Kind auf
Grund von großer Armut stirbt. Als Abschluss dieser Tage reflektierten wir
unsere Einsätze. Ziel unseres Projektes war die Entwicklung der Wertschätzung
für unsere Mitmenschen, das soziale Engagement sowie die Stärkung des
Verantwortungsbewusstseins unserer Auszubildenden, sowie die nachhaltige
Steigerung des Ansehens unseres Unternehmens in der Öffentlichkeit. Denn
letztlich nutzt es nichts, wenn man gutes tut und dies nicht öffentlich macht!
Unser Team
(v.l./oben) T. Erldorfer, B. Franke, C. Grund, D. Müller (v.l./mitte)
T. Kilper, S. Kutschke, P. Radenz, B. Bölcke
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Eindrücke der Wertewoche
Technik und Produktschulung
„Kunden begeistern und Dinge einfacher machen“
In unserer Region gibt es viele ältere Menschen. Da es unser
Anliegen ist, allen Mitbürgern den Weg in die Welt des
Highspeed- Internet und der technischen Neuerungen zu
ebnen, initiierten wir eine Technik und Produktschulung für
diese Zielgruppe von potentiellen Kunden. Dabei stellten wir
Funktionen von Entertain, den zukünftigen Netzausbau,
HotSpot-Anbindungen und Service-Pakete unseres
Unternehmens vor. Weiterhin wurden von Kollegen aus dem
kaufmännischen Bereich alle Tarife vorgestellt, um eine
Anregung für zukünftige Anschaffungen zu geben.
Leichenumriss-Flashmob
Bewerbungstraining
„An die Spitze! Leistung anerkennen – Chancen
bieten“
Mit den Schülern der Ullrich von Hutten Oberschule in
Frankfurt (Oder) führten wir ein umfassendes
Bewerbungs- und Einstellungstraining durch. Weiterhin
stellten wir ihnen das gesamte Portfolio der
Ausbildungsberufe der DeutschenTelekom vor, und
gaben Anreiz für folgende Bewerbungen. Um die
Teamfähigkeit der Schüler zu verbessern, haben wir sie
zu verschiedenen Gruppenaktivitäten animiert.
„Integrität und Wertschätzung leben“
Flashmob und Unterschriftensammlung an
verschiedenen Hotspots in Berlin (Alexanderplatz,
Potsdamer Platz, amerikanische Botschaft,
Neptunbrunnen) und Frankfurt (Oder). Die Aktion in
Kooperation mit dem Venro e.V. und Deine Stimme
gegen Armut soll darauf aufmerksam machen, dass
alle 3 Sekunden auf der Welt ein Kind auf Grund von
Armut und menschenunwürdiger Entlohnung stirbt.
Auch in diesem Punkt ist unser Unternehmen sehr
engagiert!
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Kriterien
Konzernexterne Ergebniskriterien
•Transfer
•
des Gedankens der Leitlinien in die Öffentlichkeit
Konzerninterne Ergebniskriterien
•
Stärkung des positiven Ansehens des Unternehmens in der
Teamarbeit in der Ausbildungsgruppe, sowie Weiterentwicklung
Öffentlichkeit
•Unterstützung von
•Positiver
von Wertschätzung im Umgang mit Menschen
positiven Initiativen der Gesellschaft
Eindruck der Auszubildenden der Deutschen Telekom in der
Öffentlichkeit (Schulen, Kunden, bzw. Organisationen)
•Präsenz
Weiterentwicklung von Verantwortungsbewusstsein und
der Aktion im Internet und überregional
https://www.facebook.com/deinestimmegegenarmut?fref=ts
•
Darstellung der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im
Unternehmen, Begeisterung und Gewinnung von motivierten
und talentierten Berufsnachwuchs für unser Unternehmen
•Erhöhung der
Selbständigkeit durch eigenständige Planung und
Durchführung der Werteorientierungswoche im Rahmen von
Verantwortung gewinnt
Allgemeine Ergebniskriterien
Projektkriterien
•Selbstständige
•Reflexion
Planung und Durchführung im Ausbildungsteam
•Innovation durch gezielte
Zusammenführung von Themen die im
und Nachbereitung der Wertewoche im
Ausbildungszentrum
Focus des Unternehmens stehen mit Themen des öffentlichen, bzw.
•Projektbeschreibung
sozialen Engagements
•Interviews
•konsequente Umsetzung
•Ergebnisse
der Projektziele
auf TELTEC nachgehalten
mit Schülern, Bürgern und Kunden über Eindrücke
und Nutzen der Teilprojekte
wirken nachhaltig
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Fazit
Am Anfang stand für uns die Frage, „Leitlinien – wie kann ich sie nachhaltig umsetzen und (er)leben?“. Da die Leitlinien das gesamte
Miteinander in unserem Unternehmen positiv beeinflussen, wollten wir dies verstärkt in unserer Wertewoche umsetzen. Dabei haben wir für
jede Leitlinie ein soziales Projekt adaptiert. Unser Projekt an sich ordneten wir der Leitlinie „Offen zur Entscheidung – geschlossen
umsetzen“ unter. (Vorbereitungen, Durchführung und Nachbereitung bestritten wir gemeinsam als Team und wir standen geschlossen hinter
der Idee)
Für alle Beteiligten war es eine sehr positive Erfahrung unsere Leitlinien sozusagen hautnah umgesetzt zu erleben. Zu dieser positiven
Erfahrung trugen auch die durchweg anerkennenden Feedbacks der Kunden, Bürger und Schüler bei. Laut eigenen Aussagen konnten sie aus
unserem Projekt viel für sich selbst mitnehmen, worauf wir sehr stolz sind. Schließlich standen wir als Ausbildungsgruppe stellvertretend für
das gesamte Unternehmen
Auch der Einsatz für die Organisation „Deine Stimme gegen Armut“ hat uns menschlich weiter gebracht. Heutzutage ist es laut dem Venro
e.V. nicht mehr selbstverständlich, dass sich vor allem junge Menschen für die Probleme der Welt interessieren und einsetzen. Der
Leichenumriss- Flashmob hat bereits in der Vergangenheit die mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Zeichen gesetzt.
Das wichtigste ist für uns, dass unser Projekt nachhaltig ist und auch einen Mehrwert für jeden einzelnen Beteiligten und für unser
Unternehmen bringt. Unser Projekt soll auch eine Ermutigung für kommende Auszubildende darstellen sich für unser Unternehmen und
auch sozial zu engagieren, schließlich stehen wir als Mitarbeiter unter dem Slogan „Ich bin die Telekom – auf mich ist Verlass“, was wir in
der gesamten Projektphase auch von uns behaupten konnten.
Für das Projektteam: Carolin Grund; Auszubildende zur IT- Systemelektronikerin 2. Ausbildungsjahr 09.06.2013
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Technik- und Produktschulung.
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Bewerbertraining.
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Flashmob.
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