Monoblock

Report
Luftaufbereitungsgerät
Daniel Miljic & Miroslav Markovic
/ Monoblock
Inhaltsverzeichnis
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)
11)
Funktion
Monoblock-Teile
Hygiene
Siphonierung
Gehäusekonstruktion
Qualitätsstufen
Auslegung
Steuerung
Schnittstellen HLKS
Wartung/ Service
Lieferanten
Funktion
Monoblock-Teile
Ansaugteil
Das Ansaugteil leitet die Luft vom Kanalquerschnitt zum grösseren
Komponentenquerschnitt.
Filterteil
Luftfilter sind Bauteile der Luftaufbereitung, mit denen teilchen- und gasförmige Verunreinigungen
aus der Luft gefiltert und abgeschieden werden. Sie schützen sowohl den zu klimatisierenden
Raum als auch die Bauteile der Lüftungs- und Klimaanlagen vor der Verschmutzung.
Wärmerückgewinnerteil
Wärmerückgewinnungssysteme entziehen der Abluft Wärmeenergie bevor diese als Fortluft ins Freie
entweicht. Diese Wärmeenergie wird an die aufzubereitende Aussenluft übertragen. Somit wird ein
wesentlicher Teil der zu Erwärmung der Aussenluft benötigten Primär-Energie eingespart.
Lufterhitzerteil
In RLT-Anlagen werden Lufterhitzer zu Erwärmung der Luft eingesetzt. Als Luftvorwärmer
heizen sie, in Ergänzung zur Wärmerückgewinnungsanlage bei tiefen Außentemperaturen,
wenn die WRG-Anlage alleine die erforderliche Erwärmung der Luft nicht schafft.
Frostschutzteil
Der Frostschutzthermostat hat die Aufgabe, wassergefüllte Wärmetauscher vor dem Einfrieren zu schützen. Die luftseitige
Frostüberwachung muss mit einem Kapillarrohr erfolgen. Der Fühler arbeitet nach dem Prinzip der Dampfdruckkondensation.
Unterschreitet die Temperatur an irgendeiner Stelle, auf einer Länge von ca. 10 cm, den eingestellten Schaltwert von 2°C, so
bricht der Dampfdruck im Fühlersystem zusammen und löst den Frostalarm aus.
Reihenfolge im Falle das die Temperatur unter den Einstellwert sinkt:
- Zuluft- und Abluft-Ventilatoren werden ausgeschaltet
- Zuluft- und Abluft-Klappen werden geschlossen
- Das Lufterhitzer-Ventil wird geöffnet
- Die Interpumpe wird eingeschaltet
- Der Frostalarm wird signalisiert
Luftkühlerteil
In RLT-Anlagen werden Luftkühler zur Kühlung und zur Entfeuchtung der Luft eingesetzt. Die
Wärmeenergie strömt von der warmen Luft zum kälteren Medium. Dieses wird zuvor von einer
Kältemaschine gekühlt und durchströmt den Luftkühler, wo es der Luft Wärmeenergie entzieht.
Befeuchterteil
Wir Menschen reagieren sensibel auf die relative Luftfeuchte, weshalb das Bedürfnis
besteht, den Wasserdampfgehalt der Luft im Raum im Winter zu erhöhen. Diesem
Zweck dienen die Luftbefeuchter.
Ventilatorteil
Jede RLT-Anlage enthält mindestens einen Ventilator. Er ist das Herz der Anlage und das wichtigste
Bauteil. Der Ventilator ist eine Strömungsmaschine, die bei einem bestimmten Volumenstrom die Luft
durch die Anlage befördert. Dabei erzeugt sie eine Druckerhöhung, die den Strömungswiderstand aller
Teile der Anlage überwindet. Da der Ventilator den meisten Strom in der Lüftungsanlage verbraucht, ist
er sorgfältig auszulegen (Wirkungsgradoptimum). Je nach Aufbau wird zwischen drei Bauformen
unterschieden.
-Axialventilator
-Radialventilator
-Querstromventilator
Schalldämpferteil
Lüftungs- und Klimaanlagen enthalten Bauteile, die Schallwellen darstellen. Dazu
gehören z.B Ventilatoren, Drosselklappen und Luftdurchlässe. Um geforderte
Schallpegelwerte zu gewährleisten, müssen Schalldämpfer in die Anlage eingebaut
werden.
Revisionsteil
Revisionsteile ermöglichen den Zugang zu den Komponenten zum Zweck
Der Reinigung und Wartung.
Ausblasteil
Das Ausblasteil leitet die Luft vom Komponenten zum Kanal.
KanalAnschlusselemente
Zwischen dem Monoblocgerät und den anschliessenden Kanal-Formstücken werden
flexible Manschetten montiert. Diese reduzieren wirksam die Übertragung von
Köperschall.
Sockelrahmen
Monoblocgeräte lassen sich mit einem Sockelrahmen mit Füssen in beliebiger Höhe
aufstellen. Die Füsse stehen auf Dämmelementen zu Vermeidung von
Körperschallübertragung. Die Höhe des Sockelrahmens ist abhängig von der
Syphonhöhe und damit vom Systemdruck.
Hygiene
-
-
-
Ausreichender Platz in der Lüftungszentrale
Leichte Zugänglichkeit der Bauteile für Wartung
Genung Platz in Zentrale für möglichen Austausch einzelner
Bauteile
Wasserführende Bereiche so einplanen, dass Prüf- und
Reinigungsverfahren jederzeit möglich sind.
Innenwandflächen glatt
Siphonierung
Allfälliges Kondenswasser oder das Abschlämmwasser von Befeuchtern muss über siphonierte
Abläufe an das Abwassersystem zugeführt werden. Da im Lüftunggerät ein hoher Über- oder
Unterdruck vorhanden ist, muss das bei der Berechnung der Siphonhöhe berücksichtigt werden. Zu
wenig hohe Siphons werden entweder ausgeblasen oder ausgesogen. Im Falle eines Unterdrucks
kann so übelriechender Kanalisationsgestank in die Lüftungsanlage gelangen.
Gehäusekonstruktion
Monobloc-Gehäuse bestehen aus einer stabilen, geschraubten
Rahmenkonstruktion aus Aluminium-Hohlprofilen und Eckverbindungen aus
Aluminiumguss. Nicht erwärmte Aussenluft führende Gehäuseteile haben
thermisch getrennte Isolier-Rahmenprofile (Vermeiden von Wärmebrücken).
Gehäuse und Einbauten sind in verschiedenen Materialvarianten gemäss
Qualitätsstufenbeschrieb erhältlich.
Qualitätsstufen
Auslegung
Kurzes Beispiel
Regulierung/ Steuerung
Die Regulierung von Lüftungs- und Klimaanlagen dient dazu, die LeistungsAbgabe der Bauteile den Umständen laufend anzupassen.
Die Regulierung dient der Anlage im geeigneten Moment EIN- und AUS zu
Schalten, sowie den Betrieb zu überwachen.
Die Regulierung kontrolliert messbare Grössen wie Temperaturen, Feuchte,
Schadstoffen etc.
Diese Regulierung wird mittels Schaltschrank gesteuert!
Schnittstellen HLKS
Heizung
Sanitär
Elektro
- Lufterhitzer
(VL RL etc.)
- Luftkühler
- Wärmeübertrager
- Syphon
(Syphonhöhe)
- Kondenswasserablauf
- Verdratung von div.
versch. Komponenten
- Verdratung Feldgeräte
- Verdratung Schaltschrank
Wartung und Service
Allgemein:
- Wartungsdienst nach DIN1946/6 Pkt.6 mindestens alle 2 Jahre durchführen
- bei Wartungsarbeiten Gerät ausschalten!
Arbeiten:
- Filterwechsel gemäss EN DIN 1946-10 alle 3-6 Monate
- Zu- und Abluftventile reinigen
- Wärmetauscher reinigen
Anleitung:
1. Netzverbindung trennen
2. Gehäusedeckel abnehmen
3. Dichtungen am Wärmetauscher entfernen und diesen vorsichtig herausziehen.
4. Wärmetauscher mit warmem Wasser unter Zusatz von Geschirrspülmittel
durch die zwei Luftöffnungen den Wärmetauscher reinigen, Wärmetauscher drehen und
Spülung wiederholen, anschliessend abtropfen lassen.
5. Kondensatablauf kontrollieren, eventuell reinigen
6. Kondensat-Siphon mit Wasser füllen
7. In umgekehrter Reihenfolge WRG-Gerät wieder zusammenbauen,
8. Netzverbindung wieder herstellen.
Lieferanten
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