Infoveranstaltung zum Abschlusskolloquium ESL im Juni 2011

Report
Infoveranstaltung zum
Abschlusskolloquium ESL
Prof. Dr. Matthias Trautmann
1. Rahmenbedingungen
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Zeitraum der Prüfung: November oder Juni
Länge der Prüfung: 45‘
letzte Teilprüfung der 1. Staatsprüfung
bei Krankheit: Attest
Rücktritt bis 1 Woche vor Termin ohne Angabe von
Gründen möglich
• Freischuss im Rahmen der Regelstudienzeit
• Note wird unmittelbar im Anschluss mündlich
mitgeteilt
Erziehungswissenschaftliches Abschlusskolloquium (§ 19
LPO)
Das erziehungswissenschaftliche Abschlusskolloquium
wird als letzte Teilprüfung im Rahmen der Ersten
Staatsprüfung absolviert. Dabei ist festzustellen, ob die
Kenntnisse und Fähigkeiten vorliegen, die im
erziehungswissenschaftlichen Studium als Grundlagen des
Lehrerberufs vermittelt werden sollen.
Das LPA I NRW bestellt drei Mitglieder des
Landesprüfungsamtes als Prüfende, davon eine Vertreterin
oder einen Vertreter aus Schule, Studienseminar oder
Schulaufsicht als Vorsitzende/n. Das LPA I NRW benennt
eine Prüferin oder einen Prüfer aus dem Bereich der
Hochschule in der Regel auf Vorschlag des Prüflings.
Erkrankung, Rücktritt von der Prüfung, Versäumung von Prüfungsterminen (§§ 22, 23 LPO)
Der Rücktritt von einer Meldung zu einer Prüfung kann bis eine Woche vor dem
festgesetzten Termin ohne Angabe von Gründen erfolgen. Im Falle eines späteren Rücktritts
gilt die Prüfung als nicht bestanden. Mit dem Erscheinen zur Prüfung bekundet der/die
Studierende, dass er/sie prüfungsfähig ist. Ein Nichterscheinen oder verspätetes Erscheinen
zur Prüfung ohne ausreichende Begründung wird als nicht erbrachte und mit „ungenügend“
bewertete Prüfung behandelt. Wer durch Krankheit oder andere von ihm nicht zu
vertretende Umstände daran gehindert ist, eine Prüfung abzulegen oder zu einem
Prüfungstermin zu erscheinen, hat dies vor Beginn der Prüfung bzw. unverzüglich (= „ohne
schuldhaftes Verzögern“ – BGB) unter Beifügung von Belegen mitzuteilen. Im Krankheitsfall
ist sofort ein Arzt zu konsultieren und das Attest anschließend dem LPA I NRW einzureichen
oder zu übersenden; zusätzlich kann das LPA I NRW ein amtsärztliches Attest verlangen. Die
Kosten trägt der/die Studierende. Bei Vorliegen einer ausreichenden Entschuldigung für das
Versäumnis wird, sofern es sich nicht schriftliche Prüfungsleistungen mit zentraler Themenoder Aufgabenstellung handelt, ein neuer Termin mit einer inhaltlich geänderten
Themenstellung festgelegt. In der Regel erfolgt die Neuterminierung zeitnah; das Recht von
der Meldung zu dieser Prüfung zurückzutreten, kann nicht mehr wahrgenommen werden.
Nachträglich können Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit durch Krankheit etc. nicht
geltend gemacht werden; wer in Kenntnis eingeschränkter Leistungsfähigkeit
Prüfungsleistungen erbringt, nimmt etwaige nachteilige Folgen in Kauf.
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http://www.lpa1.nrw.de/Dienstbereiche/Siegen/Informationen/Grundlegendes
/Infobroschuere_22_12_10.pdf
2. Themenstellungen
• § 19 I der LPO (2003) fordert: „Das erziehungswissenschaftliche
Abschlusskolloquium wird als letzte Teilprüfung im Rahmen der
Ersten Staatsprüfung absolviert. Dabei ist festzustellen, ob die
Kenntnisse und Fähigkeiten vorliegen, die im
erziehungswissenschaftlichen Studium als Grundlagen des
Lehrerberufs vermittelt werden sollen.“
• Nach § 14 (5) der StO GHR/GyGe/BK (2007) sollte das Modul IV
Schwerpunkt der mündlichen Prüfung sein, allerdings in der oben
genannten Perspektive. Die Reflexion von Praxisphasen kann dafür
einbezogen werden und auch Themenbereiche aus den
Nachbarmodulen III und V können berücksichtigt werden, wenn
diese nicht ausdrücklich Gegenstand der
erziehungswissenschaftlichen Staatsexamensklausur waren.
Themeneingrenzung
• zwei Themen oder ein Thema?  PrüferInnen fragen
• Themenbereiche werden ausgehandelt  Sprechstunden
nutzen
• selbständige Recherche und Vorbereitung  Literaturauswahl
Beispiele für Themen
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Schulinspektion im Vergleich
Unterrichtsmethoden
Aktuelle Modelle der Lehrerprofessionalität
Allgemeinbildungskonzept von PISA
Gesamtschule im empirischen Vergleich
Innere Differenzierung
http://www.unisiegen.de/fb2/mitarbeiter/trautmann/pruefungen/index.html
3. Ablauf und ‚Prüferologie‘
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Prüfer ‚abschätzen‘
Erscheinen und Beginn (Einsprechen?)
Aushandlungsphase - Auftreten
Anpassen an Prüferverhalten
Taktiken (Lenken; Unkenntnis zugeben;
Argumentieren; Rückfragen)
• Umgang mit eigenen Urteilen u praktischen
Erfahrungen
Rollenspiel als Beispiel?
4. (Meine) Bewertungskriterien
• Reflexivität und wiss. Habitus (zB Argumentieren, Analysieren,
Differenzieren)
• Faktenwissen und kritische Reflexion von programmatischen
Aussagen und empirischen Erkenntnissen
• Sprachliche Angemessenheit (korrekte Verwendung von
Fachbegriffen, Verständlichkeit, Kohärenz und Konsistenz)
• keine Bekenntnisse, sondern erziehungswiss. fundierte
Analysen und vorsichtige Bewertungen
Literaturempfehlungen
• Autorengruppe Bildungsberichterstattung: Bildung in
D (2008, 2010) – auch im Netz!
• Fend, H. (2008): Schule gestalten.
• http://www.unisiegen.de/fb2/ag_sek/pruefung/literatur.html?lang=
de

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