Präsentation V&V Weiterbildungstagung 22.06.2012

Report
Weiterbildungstagung
Atelier Vertiefen und Vernetzen
Roland Gschwend
Weiterbildungstagung BiVo Kauffrau/Kaufmann EFZ
EHB
V&V im Überblick
• V&V löst die bisherigen AEs ab
• Die Verantwortung wird den Unterrichtsbereichen
W&G und IKA, ergänzt durch die Standardsprache,
übertragen
• 3 V&V-Module (über die ganze Ausbildung)
• ca. 80 Lektionen
• Organisationsform frei
• Note aus den gleichgewichteten V&V-Modulen wird
im Semesterzeugnis separat ausgewiesen
• Noten fliessen NICHT in die Zeugnisnoten von W&G,
IKA und Standardsprache ein
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V&V in den Schullehrplan integrieren
Gleiche Rahmenbedingung für B/E-Profile
Bemerkungen
Basis-Grundbildung
(B-Profil)
Erweiterte Grundildung
(E-Profil)
Integrierte
Praxisteile (IPT)
160
160
Identische Anforderungen
Identische Lektionenzahl
POU im Rahmen
der Regelfächer
480
480
Identische Anforderungen
Identische Lektionenzahl
Langzeitpraktikum
12 Monate
12 Monate
Identische Anforderungen
Standardsprache
480
320
Identische Anforderungen
160 Lektionen mehr im B-Profil
Fremdsprache 1
400
320
Identische Anforderungen
80 Lektionen mehr im B-Profil
320
Keine zweite Fremdsprache
im B-Profil
360
Anteil gemeinsame Ziele mit E-Profil +
Zusatzziele
Fremdsprache 2
IKA
480
120 Lektionen mehr im B-Profil
W&G
520
560
Anteil gemeinsame Ziele mit B-Profil +
Zusatzziele
40 Lektionen mehr im E-Profil
V&V / SA
120
120
Identische Anforderungen
Identische Lektionenzahl
ÜfK
40
40
Identische Anforderungen
Identische Lektionenzahl
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V&V in den Schullehrplan integrieren
Modelle der privatrechtlichen Anbieter SOG
(nicht abschliessend)
3-2-1
Branche D&A
2-2-2
Branche HGT
4-2
in Diskussion
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1. Ausbildungsjahr
2. Ausbildungsjahr
3. Ausbildungsjahr
1. Semester
3. Semester
5. Semester
2. Semester
Schulunterricht
Schulunterricht
4. Semester
Betriebspraktikum
Betriebspraktikum
Schulunterricht
6. Semester
Schulunterricht
Schulunterricht
Betriebspraktikum
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V&V in den Schullehrplan integrieren
Vorschlag zur V&V-Integration
V&V / SA
Zeitpunkt
Umfang
V&V Modul 1
Ende 1.
Semester
wortung
24 Lektionen W&G
3 Schultage
V&V Modul 2
2. Semester 32 Lektionen IKA
4 Schultage
W&G und Projekttage
LS
V&V Modul 3
3. Semester 24 Lektionen W&G
3 Schultage
IKA
Projekttage
SA
6. Semester 40 Lektionen LS
W&G
Max. 4
Monate
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Verant-
Beteili-
Form
gung
IKA
Projekttage
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V&V in den Schullehrplan integrieren
Inhaltliche Anforderungen
• Leistungsziele aus W&G und IKA, ergänzt durch
Leistungsziele der Standardsprache
• Sachthemen und Problemstellungen mit Übungs- und
Erfahrungsfeld für Methoden-, Sozial- und
Selbstkompetenzen (MSS)
• Wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsame
Problemstellungen oder betriebswirtschaftliche
Prozessen
• Auswirkungen und die Konsequenzen für die
Unternehmungen und die Lebenswelt der Lernenden
klar ersichtlich
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V&V in den Schullehrplan integrieren
Inhaltliche Anforderungen
• Sachthemen und Problemstellungen haben
exemplarischen Charakter
• Höhere Komplexität und höherer Bezug zur
betrieblichen Praxis als Regelunterricht
• Lernen als Erkenntnisprozess, Reflexion und Analyse
desselben durch die Lernenden
• Anwendbarkeit im Betrieb ist nicht primär
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Ausführungsbestimmungen umsetzen
Notenberechnung und Gewichtung
Bemerkungen
Prüfungsdauer
Berufspraxis schriftlich
Schriftliche Prüfung
Brancheneigene Prüfung
120 min
ganze oder halbe Note
1/4
Berufspraxis mündlich
Mündliche Prüfung
Brancheneigene Prüfung
30 min
ganze oder halbe Note
1/4
Erfahrungsnote Branche D&A
2 ALS, 1 PE und 1 IPT-KN
ganze oder halbe Note
2 ALS, 1 üK-KN und 1 IPT-KN
ganze oder halbe Note
Standardsprache
(regionale Landessprache)
Schulischer Teil
1. Fremdsprache
oder
Erfahrungsnote Branche
HGT und Bank
Gewicht
Schriftliche Prüfung
Zentrale Prüfung
120 min
60%
Mündliche Prüfung
Dezentrale Prüfung
20 min
40%
Erfahrungsnote
Mittel aus allen Semesternoten
Schriftliche Prüfung
Zentrale Prüfung
90 min
70%
Mündliche Prüfung
Dezentrale Prüfung
20 min
30%
Erfahrungsnote
Mittel aus allen Semesternoten
Zentrale Prüfung
90 min
70%
Mündliche Prüfung
Dezentrale Prüfung
20 min
30%
Erfahrungsnote
Mittel aus allen Semesternoten
Schriftliche Prüfung
Zentrale Prüfung
Erfahrungsnote
Mittel aus allen Semesternoten
Wirtschaft und Gesellschaft I
Schriftliche Prüfung
Zentrale Prüfung
Wirtschaft und Gesellschaft II
Erfahrungsnote
Mittel aus allen Semesternoten
Vertiefen und Vernetzen
Mittel aus 3 V&V-Modulen
120 min
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
ganze oder halbe Note
50%
Information/Kommunikation/
Administration IKA
240 min
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1/2
1 Dezimalstelle
1/8
1 Dezimalstelle
1/8
1 Dezimalstelle
1/8
1 Dezimalstelle
1/8
2/8
ganze oder halbe Note
1/8
ca. 80 Lekt.
ganze oder halbe Note
50%
ca. 40 Lekt.
ganze oder halbe Note
50%
1 Dezimalstelle
Selbständige Arbeit
Gewicht
Fachnote
ganze oder halbe Note
Projektarbeiten
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Rundung Fachnote
ganze oder halbe Note
Schriftliche Prüfung
2. Fremdsprache
Rundung
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100%
Betrieblicher Teil
Erfahrungsnote
betrieblicher Teil
Punkteverteilung
100%
Notenbestandteile
E-Profil
Qualifikationsbereiche /
Fachnoten
1/8
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Unterschiede zwischen AE und V&V-Modulen
7 Kriterien für ein V&V-Modul
 Baut auf bestehenden Leistungszielen aus W&G, IKA,
Standardsprache
 Vertiefung und unterrichtsübergreifende Vernetzung
 Eine leitende, komplexe Problemstellung
 Abbildung betriebswirtschaftlicher Prozesse
 Aufbau von MSS wird unterstützt
 Exemplarischer Charakter
 Nicht primär auf betriebliche Anwendbarkeit
ausgerichtet
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V&V-Module entwickeln und durchführen
Inhaltsentwicklung Rahmenbedingungen
• Was? V&V Modul entwickeln und nachhaltig pflegen
• Wie? Im Team (Lehrpersonenteam, Feedbackteam, Testklasse)?
• Wann? Schuleigene Lehrplanvorgaben/Ziele? Zeitbedarf ca. 80
Arbeitsstunden p. P. im erfahrenen Zweierteam
• Wer? Selber machen? Einkaufen (Lehrmittel, E-Learning)?
• Womit?
–
–
–
–
Bestehende AE`s, KLLA`s, als Grundlage nehmen?
Personen mit entsprechendem Knowhow vorhanden?
Finanzielle Ressourcen?
Zeit?
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V&V-Module entwickeln und durchführen
Inhaltsentwicklung
1. Thema auswählen
2. Grobphasen mit Lernzielen und Lerninhalten
festlegen
3. Komplexen Einstieg entwerfen
4. Frage-, Aufgabe- und Problemstellungen entwerfen
5. Unterrichtsdispositionen inkl. Teilphasenplänen
entwerfen
6. Lösungsvorschläge zu den Aufträgen entwerfen
7. Kontrollen, Querabstimmungen
8. Unterlagen zusammenstellen (vgl. formaler Check)
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V&V-Module entwickeln und durchführen
Formaler Check
 Titelblatt, Vorbemerkungen, Zielsetzungen
 Grobphasen mit Lernzielangaben, Themen, Lektionen
 Lernendenteil:
Unterrichtsunterlagen
Anhänge
 Lehrpersonenteil
Unterrichtsdispositionen je Teilphase
Unterrichtsunterlagen mit Lösungsvorschlägen
Anhänge
Quellen, Literaturhinweise
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