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Report
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Veränderung der Presselandschaft
durch neue Medien
Auswirkungen des Medienwandels
auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nürnberg, 5. Juli 2012

Gabriele Hooffacker

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Der arabische Frühling, 2011







Wael Ghonim: Revolution
2.0 (Ägypten):
„Wie wir mit der
ägyptischen Revolution die
Welt verändern“
auch: Ali Samadi Ahadi:
The Green Wave (Iran,
2009)
Social Media statt
klassischer Medien –
warum?

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Woher beziehen Menschen
Informationen (USA 2012)?



Quelle:
http://socialmediatoday.com/roymorejon/56
7751/how-social-media-replacingtraditional-journalism-news-source
abgerufen 30. Juni 2012

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Mediennutzung in Deutschland
(2011)



Quelle: Allensbach, via
FAZ.net

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Mediennutzung: Generation Gap (2011)

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Medienwandel: Thesen







Für das 21. Jahrhundert wird das Ende der
Zeitungen vorhergesagt. Hauptursache:
Rückgang der Anzeigenannahmen.
Internet, speziell Social-Media-Plattformen,
übernehmen teilweise Funktionen der alten
Massenmedien.
Was bedeutet das für die Öffentlichkeitsarbeit?
Wie kann man als kommunale Einrichtung
Internet und Social Media für die eigene PR
nutzen?

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Was das Internet alles verändert
hat

Quelle: Christoph
Neuberger, zitiert nach:
Klaus Meier, Journalistik,
Konstanz 2007

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Medienmärkte (Deutschland)




Umsätze der
Medienmärkte in Mrd.
€ (ab 2011:
Hochrechnung)
Quelle PwC via
FAZ.net

1) Internetzugänge und Werbung.

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Werbeumsätze der Medien (2010)

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Tageszeitungen



Verkauf im ersten Quartal 2012: 21,36 Mio. Die Tagespresse verliert damit gegenüber dem
Vorjahr 3,39 Prozent ihrer verkauften Auflage (1/2011: 22,10 Mio. Exemplare) und
gegenüber dem Vorquartal 1,04 Prozent. Im Plus liegt hingegen die ePaper-Auflage der
deutschen Tageszeitungen: Sie erreicht zu Jahresbeginn 2012 die Marke von durchschnittlich
0,17 Mio. Verkäufen je Erscheinungstag - ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Quelle: ivw

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Publikumszeitschriften



Die verkaufte Auflage der Publikumspresse liegt 1/2012 weiter im Minus. Sie erzielt jetzt ein
Gesamtergebnis von 110,61 Mio. im Quartalsdurchschnitt je Ausgabe, rund 1,43 Prozent
weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (1/2011: 112,22 Mio. verkaufte Stücke).
Gegenüber dem Vorquartal kann die Gattung jedoch um 1,75 Prozent bei den
Gesamtverkäufen zulegen (4/2011: 108,71 Mio. verkaufte Stücke) und dabei vor allem die
Kioskverkäufe steigern Quelle: ivw

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Fachzeitschriften



Die verkaufte Gesamtauflage der Fachpresse liegt auch Anfang 2012
weiter im Plus. Es wurden aktuell durchschnittlich 12,06 Mio. Stück
und damit 3,11 Prozent mehr Exemplare als im Vorjahreszeitraum
verkauft (11,70 Mio. Verkäufe im 1. Quartal 2011). Quelle: ivw

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Statistische Spielerei: Wann
kommt der Tod der Tageszeitung?

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Online-Nutzung (10 Jahre)
IVW: Online-Nutzung 2002-2012
6.000.000.000

Visits/Monat

5.000.000.000
4.000.000.000
3.000.000.000

Reihe1

2.000.000.000
1.000.000.000

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Jahre



Visits/Monat, gemessen jeweils Mai des Jahres

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Auf dem iPad wird für
Zeitschriften wieder bezahlt


Studie des Verbandes
Deutscher Zeitschriftenverleger
VDZ: 3353 iPad-Besitzer haben
im August 2011 darüber
Auskunft gegeben, wie sie das
Gerät nutzen. Zwei Drittel von
ihnen lesen digitale
Zeitschriften auf dem iPad,
dem meistverkauften
Tabletcomputer. Darunter
haben ein Drittel für das
zuletzt genutzte Magazin nichts
bezahlt, während mehr als 60
Prozent dafür Geld ausgegeben
haben. 33 Prozent bezahlten
eine Einzelausgabe und 29,4
Prozent ein Abonnement.
(Quelle: faz.net)

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Trend: Mobile Nutzung






Jeder dritte Deutsche, das sind 34 Prozent der
Bevölkerung, besitzt heute ein Smartphone. Bei
den unter 30-Jährigen ist es sogar jeder zweite
(51 Prozent).
Von den mehr als 75 Prozent der Bevölkerung,
die in Deutschland das Internet nutzen, tun dies
bereits 37 Prozent – 26 Millionen Menschen – auf
ihrem Handy oder einem Tablet-PC. Das ergab
eine weitere repräsentative Erhebung.
Quelle: Das Marktforschungsinstitut Aris befragte im Januar sowie im November im
Auftrag des BITKOM 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Befragung ist
repräsentativ

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Was machen die Leute mit Social
Media?


Mehr Zahlen und die
Social-Media-Aktionen
der letzten Minuten
gibt es auf Social
Media Counts von
Gary Hayes.

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Wer nutzt Social Media?

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Social Media für die eigene PR
nutzen – aber wie?






Sind Social Media
relevant für die
Öffentlichkeitsarbeit?
Sind sie speziell
relevant für die
Pressearbeit (Media
Relations)?
Stellen sie gar eine
Alternative dar?

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Beispiele








Facebook (eher privates Netzwerk)
ähnlich: Google+
Twitter (auch: ein Aggregator)
Xing und LinkedIn (Business-Kontakte)
Google Latitude (Geo-Dienste)
Wikipedia (eigentlich eine Enzyklopädie)
Auch Pinterest (Foto), Flickr (Foto), Youtube
(Videoportal)

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Facebook liegt vorn

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Wo sind die aktiven Nutzer?

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Microblogging: Twitter & Co.

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Geo-Dienste:
Beispiel Google Maps

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Wer nutzt welche Social-MediaAngebote?





Facebook: bunte Mischung, hoher Anteil
der Gesamtbevölkerung
Twitter: eher medienaffine Onliner
(Journalisten, PR-Leute...)
Google+: bereits fast halb so viele Nutzer
wie Facebook
Geo-Dienste: Mobile Nutzer (Smartphone,
Tablet) – und das werden immer mehr.

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Ein Nebeneffekt:




Social-Media-Netzwerke werden immer
wichtiger für die
Suchmaschinenoptimierung (SEO).
http://t3n.de/news/diese-faktorenbeeinflussen-365580/

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Beispiel: Münchner
Stadtbibliothek im Gasteig

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Beispiel: Nürnberg,
Blaue Nacht

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Beispiel: Nürnberg, KUF
(Facebook)

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Beispiel: Nürnberg, KUF (Web)

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Öffentlichkeitsarbeit in eigener
Sache, aber richtig






Nicht so wie WeTab-Chef Helmut Hoffer von
Ankershoffen.
Er hat unter falschen Namen euphorische
Besprechungen seines Tablet-PCs auf Amazon
geschrieben.
Jetzt ist er den Job als Geschäftsführer los.
Eigentlich verwunderlich, denn die kurze
Geschichte des Social-Media-Marketings ist voll
von solchen Beispielen.

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Tipp: Kein „Astroturfing“
(Kunstrasen)








„Falscher Rasen“ täuscht
„Graswurzelbewegung“
vor.
Tipps: Glaubwürdig sein.
Auf Information setzen,
nicht auf Lobhudelei.
Auf Kommunikation
setzen, nicht auf
einseitiges Senden von
Botschaften.
Gut vernetzen.

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Wie gehen Institution damit um?
Social Media Guidelines







Institutionen wie die Stadt Nürnberg geben
eigene Social-Media-Guidelines für ihre
Mitarbeiter heraus. Sie raten:
Privat- und öffentliche Sphäre trennen.
Netiquette einhalten
Vertrauliches vertraulich behandeln (also:
schweigen).
Privatsphäre-Tools der Social Media nutzen (aber
vorsichtig...)

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Pinocchio auf Facebook

Quelle:
http://www.glasbergen.com/cart
oons-about-social-networking/

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Für die Diskussion:





Welche Chancen bieten Social-Media-Plattformen
dabei, die eigenen Zielgruppen zu erreichen?
Was können klassische Webangebote leisten?
Welche Themen/Aktionen eignen sich?
Eignen sich die klassischen Massenmedien
weiterhin, um eigene Themen via Medienarbeit
zu verbreiten?

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