Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen an Gebäuden

Report
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Agentur Barrierefrei NRW

Wege
öffnen!

„Barrierefreiheit bei baulichen
Maßnahmen an Gebäuden,
Kreuzungen und Haltestellen“
Architekt Dipl.-Ing. Martin Philippi
Sachverständiger für barrierefreies Bauen

Reg.-Nr. PZ-FP-025

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Sehbehinderte / blinde Besucher:
Orientierungshilfen zum Gebäudeeingang
-

Taktiles Aufmerksamkeitsfeld auf dem Gehweg

-

Taktile Hinweisschilder

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Sehbehinderte / blinde Besucher:
Taktile und visuelle Informationen im Außen- und Innenbereich
-

Schild außen vor dem Eingang

-

Übersichtsplan

Bilder: Veranstaltungszentrum „Der kleine Prinz“ in Duisburg
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Sehbehinderte / blinde Besucher:
Wegweiser innerhalb des Gebäudes
-

Bodenindikator zum Empfangstresen

-

Info-Säule und Übersichtsplan

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Gehörlose, ertaubte, schwerhörige Besucher:
Empfangstresen, Service-Point
-

Ausstattung mit einer mobilen Induktionsschleife

Bild: agentur barrierefrei NRW

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Besucher mit körperlichen Einschränkungen / Rollstuhlnutzer:
-

Automatische Türöffner

-

Aufmerksamkeitsfelder vor automatischen Türen

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Besucher mit körperlichen Einschränkungen / Rollstuhlnutzer:
-

Rampe mit beidseitigem Handlauf in unterschiedlichen Höhen

-

Verlängerung des Handlaufs um 30cm

-

Bodenbelag

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Besucher mit körperlichen Einschränkungen / Rollstuhlnutzer:
-

geeignete Möblierung

-

Stühle mit Armlehnen

-

Tische und Rednerpult für Rollstuhlnutzer

Bilder: Veranstaltungszentrum „Der kleine Prinz“
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Veranstaltungen:
-

Einsatz von Induktions-, Infrarot oder FM-Anlagen

-

Einsatz von Gebärden- und/oder Schriftdolmetschern

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Aufzüge:
-

nach DIN EN 81-70

-

optische Rückmeldung

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Treppen:
-

Kontrastreiche Markierung der Treppenstufen

-

Aufmerksamkeitsfeld vor der untersten und obersten Treppenstufe

-

Treppenhandlauf

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Behinderten-WC:
-

Raumspartür und Zuziehstange

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Sehbehinderte / blinde Besucher:
Taktile und visuelle Raumbeschilderung

Pyramidenschrift
Brailleschrift
Symbol

Bild: Veranstaltungszentrum „Der kleine Prinz“
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Behinderten-WC:
-

Bewegungsflächen und Stützgriffe

-

Kontrastreiche Gestaltung der Sanitärobjekte

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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Behinderten-WC:
-

Anordnung der Sanitärobjekte

-

einfach zu bedienen für Menschen mit körperlichen
Einschränkungen

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Sanitärraum:
-

Pflegeliege, Wickelplatz und integrierte Sitzdusche

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Notfallmaßnahmen:

-

Blitzalarmierung z.B. in Hotelzimmern und im
Bad

-

In öffentlichen Gebäuden in den Toiletten

-

Rettungswegweiser auch in taktiler Form
in Greifhöhe

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

Sitzung des Arbeitskreises Behindertenkoordination im Kreis Mettmann, 05.04.2011


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DIN-Normen für Barrierefreiheit
-

DIN 18040-1, Barrierefreies Bauen - Öffentliche Gebäude

-

DIN 18040-2, Barrierefreies Bauen – Wohnungen

-

DIN 18024-1, Barrierefreies Bauen - Straßen, Plätze, Wege, öffentliche
Verkehrs- und Grünanlagen

-

DIN 32975, Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum
zur barrierefreien Nutzung

-

E DIN 32984, Bodenindikatoren im öffentlichen Verkehrsraum

-

DIN EN 81-70, Aufzüge für Personen mit Behinderungen

„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Abbildung Quelle: www.din18040.de
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
(gemäß Leitfaden Straßen NRW)

Richtungsfeld

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Aufmerksamkeitsstreifen

Begleitstreifen

Richtungsfeld

Distanzstreifen

„Warnfeld“
Bild: Leitfaden
Straßen NRW
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Querungsstelle in einer Kurve

Richtungsfeld

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Anforderungen an Bodenindikatoren
-

mit allen Langstockspitzen gut zu ertasten

-

möglichst mit den Füßen wahrnehmbar

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Lichtsignalanlagen

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Barrieren auf dem Gehweg:

Außengastronomie oder Geschäftsauslagen

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Bushaltestellen

Auffangstreifen:
Rippenausrichtung
parallel zur
BushaltestellenBordkante
Aufmerksamkeitsfeld:
Noppenplatten

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
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Bushaltestellen

Bild: Leitfaden
Straßen NRW
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Bushaltestelle
Einstiegsfeld
(nach E DIN
32984:2010-02)

Bushaltestelle in Dortmund,
Bild: agentur barrierefrei NRW
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Einstiegsfeld
und Warnfeld

Quelle: Ingenieurbüro Barrierefreies Planen und
Bauen Fulda, Dipl.-Ing.
Wendelin Mühr
„Barrierefreiheit bei baulichen Maßnahmen“

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Kreisverkehr
 Geschlossene Leitsysteme
 Innerorts Fußgängerüberwege
 Querungsstelle und Kreisrand
mind. 5m Abstand
 Trenninseln als Querungshilfen
 Keine Bordabsenkung unter 4cm
außerhalb der Querungsstelle
 Begrünter Trennstreifen zw.
Fahrbahn und Verkehrsfläche für
Fahrradfahrer u./o. Fußgänger
Bild: Leitfaden
Straßen NRW

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Im Internet finden Sie uns unter:

Wege
öffnen!

ab-nrw

www.

.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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