Wie läuft die Präsentationsprüfung ab?

Report
Vorausschau
Mündliche Prüfungen - Herbst 2013
§ 20 LVO
Die mündliche Prüfung umfasst für das Lehramt an Grundschulen,
Realschulen plus, Gymnasien und berufsbildenden Schulen:
a) eine Teilprüfung in einem der beiden Ausbildungsfächer mit
einer Präsentation eines eigenen fachbezogenen Unterrichtsvorhabens auf der Basis einer eigenen unterrichtspraktischen Erprobung sowie in der Didaktik und der
Methodik des Prüfungsfaches,
b) eine Teilprüfung im anderen Prüfungsfach in der Didaktik
und der Methodik des Faches,
c) eine Teilprüfung über die praktische Umsetzung bildungswissenschaftlicher Aspekte sowie über Schulrecht und
Beamtenrecht.
a) Präsentationsprüfung
Wie lauten die rechtlichen Vorgaben?
Was ist ein Unterrichtsvorhaben?
Wie finde ich ein Thema?
Wie läuft die Präsentationsprüfung ab?
Woraus besteht das anschließende Kolloquium?
Rechtliche Vorgaben (LVO § 20, (3))
 Für die Präsentation wählt die/der LAA eines der Ausbildungsfächer aus und schlägt nach Abstimmung mit der
Fachleitung ein Thema vor.
 Der Themenvorschlag ist 30 Werktage vor der mündlichen
Prüfung der Seminarleitung vorzulegen. Die SL‘ setzt unter
Berücksichtigung des Vorschlags das Thema fest
 Weicht das festgesetzte Thema vom Vorschlag ab, ist die
zuständige Fachleitung anzuhören.
 Das Thema wird der/dem LAA 20 Werktage vor der Prüfung
mitgeteilt. [direkt nach der BS-Prüfung ]
 Die Präsentation des eigenen fachbezogenen Unterrichtsvorhabens soll Gelegenheit geben, zu zeigen,
dass über die Einzelstunde hinaus Unterricht geplant und
die Planung unterrichtspraktisch umgesetzt werden kann
sowie die Ergebnisse kritisch dargestellt werden können.
Was ist ein Unterrichtsvorhaben?
Der Begriff Unterrichtsvorhaben bezeichnet eine zum
Zeitpunkt der Prüfung bereits abgeschlossene Sequenz aus dem eigenverantwortlichen Unterricht,
deren Planung, Durchführung und Reflexion unter
einer selbstgewählten didaktisch-methodischen oder
pädagogischen Schwerpunktsetzung erfolgt.
Wie finde ich ein Thema?
 Nach der Entscheidung, in welchem Fach die Präsentationsprüfung erfolgen soll, sollten Sie die Themenfelder dieses
Faches nach für Sie und Ihren Unterricht relevanten / interessanten / passenden Schwerpunkten durchsuchen.
 Eine didaktische, methodische oder pädagogische Fragestellung sollten Sie daraufhin in der Planung eines Unterrichtsvorhabens besonders in den Blick nehmen, bei der
Durchführung dieses Unterrichts kontinuierlich beachten und
anschließend speziell hinsichtlich Lernertrag, Konsolidierung, Kompetenzsteigerung, Transfermöglichkeiten, Vernetzungen und Ausblick auf die Weiterarbeit reflektieren.
 Nach der Entscheidung für eine Entwicklungsaufgabe und nach dem Entwicklungsgespräch 1 (also
ab Ende Februar) stehen die BS-Leitungen zu
Beratungsgesprächen zur Verfügung.
 Die Fachleitungen werden ebenfalls helfen, das
ausgewählte Thema so einzugrenzen, dass ein 10 minütiger Vortrag realisierbar sein wird.
Wie läuft die Präsentationsprüfung ab?
 LVO § 20 (4): Jede Teilprüfung dauert etwa 30 Minuten.
Die Präsentationsprüfung besteht aus zwei Abschnitten:
 Im ersten Abschnitt mit einer Dauer von 10 Minuten trägt
die /der LAA in freier Rede und in der Regel mediengestützt Überlegungen und Ergebnisse zu dem Thema vor.
 Zur Vorbereitung dazu helfen Leitfragen, die bereits auf der
Homepage eingestellt sind. Hier können Sie auch die
Kriterien für die anschließende Bewertung nachlesen und
sich bereits bei Ihrer Vorbereitung daran orientieren.
Woraus besteht das anschließende Kolloquium?
 LVO § 20 (4): Der zweite Abschnitt mit einer Dauer von 20
Minuten besteht aus einem Kolloquium, ausgehend von der
vorangegangenen Präsentation.
 Überlegen Sie zwar daher bereits bei der Planung der Präsentation, welche Bereiche des Fachseminars sich als mögliche Anschlussschwerpunkte anbieten, bedenken Sie aber,
dass die FL aufgefordert sind, grundsätzlich das gesamte
Spektrum für das Prüfungsgespräch in den Blick zu nehmen.
 Daher können die Schwerpunkte der Fachleitung vertiefenden, ergänzenden oder abgrenzenden Charakter haben.
Woraus besteht das anschließende Kolloquium?
 Das Kolloquium ist kein Wissensabfrage im Sinne eines FrageAntwort-Dialogs, sondern ein Prüfungsgespräch, das als erste
Kompetenzstufe Fach-/Sachkenntnisse voraussetzt, dessen Prüfungsanspruch sich jedoch auf höheren Niveaustufen (Anwenden
und Beurteilen) ausdrückt.
 Dazu gehören: Anwendungs- und Erfahrungswissen mit Fähigkeit zur strukturierten, analytischen Darstellung von Transfermöglichkeiten, Kritisches Beurteilen und Bewerten von Zusammenhängen, Erkennen von Vernetzungen, Abwägen von Alternativen,
selbstständige Schlussfolgerungen und Relativierungen für die
eigene Arbeit, eigene Positionierung, Kommunikationskompetenz
(Prägnanz der Ausführungen, Nutzung von Fachsprache)
b) und c)
Die beiden mündl. Prüfungen ohne Präsentation
 Die beiden Prüfungen im BS und in einem der beiden Fächer
beginnen jeweils mit dem selbstgewählten Schwerpunkt der /
des LAA. Die Themenbereiche erwachsen i.d.R. aus der Arbeit in den Fachseminaren bzw. im berufspraktischen Seminar
und sind an den curricularen Standards der Ausbildung
orientiert.
 Hier beginnt das Prüfungsgespräch nach der einleitenden
Darstellung der/des LAA durch Impulse, Fragen, mediale
Vorlagen der Fachleitung….
b) und c)
Die beiden mündl. Prüfungen ohne Präsentation
 …und führt nach ca. 10 Min. zu einem der folgenden 2-3
Fachleiterschwerpunkte. Die Fachleitung wird ähnlich wie bei
der Präsentationsprüfung in den anschließenden 20 Minuten
Aspekte der Didaktik und Methodik des Faches prüfen.
 Die Bewertung der drei mdl. Prüfungen erfolgen direkt im
Anschluss durch die Prüfungskommission (prüfende Fachleitung
+ protokollierende Fachleitung + Mentor/in bei der mdl Prüfung des
Faches am Tag der praktischen Prüfungen) oder durch die Unterkommission (ohne Mentor/in, an den festgelegten Prüfungsterminen
lt.Terminplan) nach folgendem Schema:
Bewertungsschema:
Die Anforderungen wurden
mit besonderer Qualität
bQ
überzeugend
im Allgemeinen
zum Teil
lückenhaft
nicht
ü
iA
zT
l
n
erfüllt
Für die Endnote zählen die drei mündlichen Prüfungen jeweils 10 %

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