Wissenschaftlich arbeiten

Report
© W3L GmbH 2011
Wissenschaftliches
Arbeiten
Ethik, Inhalt und Form wissenschaftlicher Arbeiten,
wissenschaftliches Handwerkszeug, Quellenarbeit,
Methoden, Projektmanagement, Präsentation
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Lehrbuch und Online-Kurs
2
I.
Wissenschaft,
Ethik, Forschung
II.
Wissenschaftliche
Arbeiten
III.
Wissenschaftliches
Arbeiten
IV.
Projektmanagement
V.
Die Präsentation
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3
Folien zum
Lehrbuch und Online-Kurs
Diese Folien geben die Inhalte des W3L-Buches „Wissenschaftliches Arbeiten“,
2. Auflage (ISBN 978-3-86834-034-1) in verkürzter Form wieder. Für Lehrzwecke
dürfen die Folien kostenlos - auch integriert in andere Foliensätze - verwendet werden.
Es ist dann jedoch ein Quellenhinweis erforderlich. © W3L GmbH 2011
I.
Wissenschaft,
Ethik, Forschung
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Wissenschaftliche
Arbeiten
Wissenschaftliches
Arbeiten
Projektmanagement
Die Präsentation
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Wissenschaft
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Wissenschaft ist eine organisierte Form
der Sammlung und Auswertung von
Erkenntnissen und Wissensschätzen.
Wissenschaft schafft Wissen:
 Durch methodische und systematische Forschung
wird das Wissen in der Wissenschaft erweitert.
 In Veröffentlichungen und in der Lehre
wird das Wissen weitergegeben.
Die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit werden
international ausgetauscht und weltweit genutzt.
5
Wissenschaft,
Ethik,
Forschung
Ethik in der Wissenschaft
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Nur hochwertiges Wissen soll generiert und ausgetauscht
werden. Zur Wissenschaftsethik gehören daher:
sittliche und moralische Grundsätze
Qualitätskriterien für gutes wissenschaftliches Arbeiten
Die Grundsätze und Qualitätskriterien gelten für alle Menschen,
die in der Wissenschaft arbeiten und damit auch für alle,
die wissenschaftliche Arbeiten in ihrem Studium erstellen.
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Verantwortung
Objektivität
Ehrlichkeit
Überprüfbarkeit
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Fairness
Wissenschaftliche
Nachvollziehbarkeit
Reliabilität
Qualitätskriterien
Originalität
Logische
Argumentation
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Validität
Relevanz
Verständlichkeit
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Objektivität
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Objektivität beschreibt den Grad der
Unabhängigkeit der gewonnenen Ergebnisse
vom Beobachter/Interviewer und
Ersteller einer wissenschaftlichen Arbeit.
vom Auswerter/Gutachter.
Objektivität erfordert
unvoreingenommenes wissenschaftliches Vorgehen.
Selbstkontrolle.
eine sachliche Argumentation und die neutrale,
vorurteilsfreie Darstellung der gewonnenen Ergebnisse.
Objektivität
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Sind die Ausführungen vorurteilsfrei?
Entspricht die sprachliche Aufbereitung
dem wissenschaftlichen Schreibstil?
Kommen die Ergebnisse unabhängig von der Person,
welche die Daten erhoben hat, zustande (sodass andere
Personen zu den gleichen Ergebnissen kommen)?
Werden die Ergebnisse von unterschiedlichen
Gutachtern gleich beurteilt?
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Ehrlichkeit
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Wahrheitsgemäße Wiedergabe
der beobachteten Sachverhalte
und der gewonnenen Erkenntnisse
Richtige und vollständige Quellenangaben
Nennung anderer Personen, die an der
Ergebnisfindung beteiligt waren
Aufzeigen unerwarteter und auch
unerwünschter Ergebnisse
Keine Plagiate, Täuschungen oder
Datenmanipulationen
10
Ehrlichkeit
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Werden die Sachverhalte wahrheitsgemäß
beschrieben und dargestellt?
Sind die verwendeten Daten und Statistiken
glaubwürdig?
Werden die Aussagen ausreichend belegt und die
Quellen richtig und vollständig wiedergegeben?
Wie groß ist der Wahrheitsgehalt der Daten,
Ergebnisse und Schlussfolgerungen?
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Überprüfbarkeit
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Überprüfungen und Kritik
ermöglichen Fehlerkorrekturen.
Überprüfungen, die mit Änderungen und
Verbesserungen einhergehen, führen
schrittweise zu hochwertigen Lösungen.
Wissenschaftliche Theorien müssen daher
an der Erfahrung scheitern können:
 Falsche Aussagen werden widerlegt (falsifiziert).
Was nicht falsifizierbar und keiner Kritik zugänglich ist,
hat keine wissenschaftliche Relevanz.
 Richtige Aussagen werden bestätigt (verifiziert).
Was verifiziert werden kann, gilt als „vorläufig gesichert“.
12
Überprüfbarkeit
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Wird das Vorgehen verständlich
und überprüfbar dargestellt?
Werden die Behauptungen belegt?
Sind die Quellenangaben vollständig?
Sind die Ergebnisse überprüfbar?
 Ist es möglich, die Aussagen zu widerlegen?
 Ist es möglich, die Aussagen zu bestätigen?
13
Reliabilität
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Der erreichte Grad an Reliabilität zeigt,
14
wie zuverlässig die Messinstrumente
messen: Messgenauigkeit.
wie stabil die Ergebnisse sind.
ob andere Personen bei einer Wiederholung der
Untersuchung mit den gleichen Geräten und Methoden
zu den gleichen Ergebnissen kommen können.
Reliabilität
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Arbeiten die Instrumente fehlerfrei?
Wie genau messen die Instrumente?
Sind die ausgewählten Methoden für den
speziellen Zweck geeignet?
Sind die Ergebnisse stabil und zuverlässig, sodass
andere Personen bei einer Wiederholung der Verfahren
zu den gleichen Ergebnissen kommen?
15
Validität
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Der erreichte Grad an Validität zeigt,
16
wie genau ein zu prüfendes Merkmal
tatsächlich geprüft wird.
ob die Ergebnisse gültig sind.
 Bearbeitung der richtigen Inhaltsbereiche
(Inhaltsgültigkeit)
 Passgenaue Fragen
 Ausreichend große, repräsentative Stichproben
Validität
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Werden geeignete Fragen gestellt?
Ist der Stichprobenumfang ausreichend groß?
Ist die Stichprobenauswahl repräsentativ?
Wird gemessen, was tatsächlich gemessen
werden sollte?
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Verständlichkeit
Klare, präzise Sprache
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Definition relevanter Begriffe
Gliederung der Inhalte
Gut strukturierte Darstellungen (in Bild und Text),
reduziert auf das Wesentliche
Übersichtliches Layout
Vorhandensein aller wichtigen Bestandteile
Unterstützung schwieriger Textinhalte durch
Grafiken, Fotos und weitere Visualisierungen
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Verständlichkeit
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Sind alle wichtigen Bestandteile vorhanden?
Ist der formale Aufbau der Arbeit klar und übersichtlich?
Entsprechen die Typografie und das Seitenlayout
den vorgegebenen Gestaltungsregeln?
Erleichtert die sprachliche Darstellung das Verstehen?
Gibt es Wahrnehmungshilfen (Schaubilder, Fotos usw.)
für spezielle und komplexe Inhalte?
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Relevanz
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Relevant ist, was einen
hohen Informationswert hat.
20
Relevant ist in der Wissenschaft, was
im Fachgebiet neues Wissen schafft und
zum wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt.
Wichtig und belangvoll (und damit relevant)
sind neue Verfahren und Produkte,
die helfen, Praxisprobleme zu lösen.
Relevanz
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Welchen Informationswert haben die
verwendeten Materialien?
Welchen Informationswert haben die
gewonnenen Erkenntnisse?
Sind die Ergebnisse geeignet, das Wissen
im Fachgebiet zu erweitern?
Tragen die gewonnenen Erkenntnisse und
Ergebnisse dazu bei, Praxisprobleme zu lösen?
21
Logische Argumentation
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Logisch richtig zu argumentieren
bedeutet,
22
 folgerichtig und widerspruchsfrei zu denken.
 die eigenen Aussagen zu begründen.
 korrekte Schlussfolgerungen zu ziehen.
Durch die Überprüfung der Argumentation
gelingt es, Fehlschlüsse zu erkennen.
Logische Argumentation
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Werden die Aussagen begründet?
Sind die Aussagen untereinander widerspruchsfrei?
Reichen die Begründungen aus, um zu den angegebenen
Schlussfolgerungen zu gelangen?
Werden Fehlschlüsse vermieden?
23
Originalität
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Wissenschaftliche Arbeiten müssen
eigenständige Leistungen sein. Sie sollen
neue, originelle Lösungen hervorbringen.
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Suchstrategien (Heuristiken) erleichtern es,
zu neuen Lösungen zu gelangen.
Kreativitätsmethoden nutzen bewährte Heuristiken.
Originalität
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Wird die Leistung eigenständig erbracht?
Was ist originell an der Arbeit?
Was ist neu an der Lösung?
Werden unterschiedliche Sichtweisen
(auf das Problem bzw. auf die Lösung) aufgezeigt?
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Nachvollziehbarkeit
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Die Inhalte wissenschaftlicher
Arbeiten werden nachvollziehbar,
indem Qualitätskriterien erfüllt werden:
26






Inhalte mit hohem Informationsgehalt
Sachliche, objektive Beschreibungen
Verständliche Strukturierung und Darstellung der Inhalte
Überprüfbare Aussagen und Ergebnisse
Fehlerfrei arbeitende Messinstrumente
Angemessene Fragestellungen, richtige Gültigkeitsbereiche,
ausreichend große und repräsentative Stichproben
 Begründete Aussagen, widerspruchsfreie Argumentation
und logisch einwandfreie Schlussfolgerungen
Nachvollziehbarkeit
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
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Sind die Inhalte verständlich?
Werden wichtige Aussagen bildlich unterstützt?
Haben die Inhalte einen ausreichenden Informationsgehalt?
Sind die Aussagen überprüfbar?
Sind die Messungen wiederholbar und stabil?
Ist die Vorgehensweise zweckmäßig und folgerichtig?
Ist die logische Argumentation nachvollziehbar,
und sind die Schlussfolgerungen richtig?
Fairness
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Weitgehende Unparteilichkeit,
Ehrlichkeit, Redlichkeit
Offene Kommunikation
Respektvoller, wertschätzender Umgang miteinander
Gegenseitige Hilfe
Ehrliche Anerkennung der Leistung anderer
Korrekte Wiedergabe der Beiträge anderer
Förderung der Geschlechtergerechtigkeit
(Gender Balance)
28
Fairness
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Verläuft der gegenseitige Austausch in Form
einer weitgehend offenen Kommunikation?
Ist die gemeinsame Arbeit geprägt durch
einen respektvollen Umgang miteinander?
Werden die Leistungen und Beiträge anderer
ausreichend gewürdigt?
Wird auf Geschlechtergerechtigkeit geachtet?
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Verantwortung
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Dimensionen
 Selbstverantwortung (Selbstkontrolle)
 Verantwortung gegenüber dem Arbeitsteam,
auch im Rahmen von Kooperationen
 Verantwortung gegenüber der Wissenschaft als System
 Verantwortung gegenüber der Umwelt,
dem Leben und der Weltgesellschaft
Kritische Haltung und Reflexion über die
Folgewirkungen neuer Verfahren und Produkte
Ehrliche Risikoeinschätzungen und
Bereitschaft, rechtzeitig Grenzen zu setzen
30
Verantwortung
 Kontrollfragen
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für wissenschaftliche Arbeiten:
Wird sorgfältig und zuverlässig gearbeitet?
Wird wissenschaftliches Fehlverhalten vermieden?
Werden die Folgen vorgeschlagener Praxisverfahren
und neu entwickelter Lösungen mitbedacht?
Werden Risiken benannt?
Wird auf die zu erwartenden zukünftigen Auswirkungen
der Erkenntnisse bzw. der neuen Lösung hingewiesen?
31
Teste Dein Wissen: Welche Qualitätskriterien
sind maßgebend für die wissenschaftliche Arbeit?
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Vera
Obj
Ehr
Fai
Über
WQ
Nach
Relia
Orig
Vali
Log
32
Rele
Verst
Für Fortgeschrittene: Welche Qualitätskriterien
sind maßgebend für die wissenschaftliche Arbeit?
© W3L GmbH 2011
V
O
E
F
Ü
N
R
WQ
O
V
L
33
R
V
Forschung
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Ziel der Forschung ist es, nach Neuem zu suchen
und Grundlagen zu legen für Entwicklungstätigkeiten.
34
Ziel der Entwicklung ist es, Neues anzuwenden.
Umgekehrt können sich
aus der Entwicklung
neue Ansatzpunkte
Forschung
für die Forschung
ergeben.
Es handelt sich um eine
wechselseitige Beeinflussung.
Entwicklung
Untergliederung der Forschung
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Beispiel
35
Grundlagenforschung
und Angewandte Forschung
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Grundlagenforschung: Erkenntnisgrundlagen einer
Wissenschaft ausweiten
 ohne Ausrichtung auf ein spezifisches praktisches Ziel
 als Basismaterial für die angewandte Forschung
Angewandte Forschung (Zweckforschung): an der Lösung
einzelner, oft praktischer Anliegen durch zielgerichtete
Anwendung von Forschungsergebnissen arbeiten
Die Grundlagenforschung liefert Wissen, das die
 Angewandte Forschung auf spezielle Ziele anwendet.
 (experimentelle) Entwicklung in wirtschaftlich
verwertbare Verfahren und Erzeugnisse umsetzt.
36
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Forschungs- und Entwicklungsprozess
[Sieg. 74, S.19]
37
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38
„Wichtig ist es,
dass man nicht aufhört zu fragen.“
Albert Einstein
Wissenschaft,
Ethik, Forschung
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II.
Wissenschaftliche
Arbeiten
Wissenschaftliches
Arbeiten
Projektmanagement
Die Präsentation
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Inhaltlicher
Aufbau
40
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Unterschiede zwischen wissenschaftlichen Arbeiten
41
Typen wissenschaftlicher Arbeiten
Unterschiede im inhaltlichen Aufbau
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Literaturarbeit
Empirische Arbeit
Konstruktive Arbeit
Theoretische Arbeit
42
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Charakteristika der Typen
Charakteristika ↓
Stand der Forschung
Stand Praxis/Technik
Methode(n)
Literaturarbeit
intensiv
evtl.
Inhaltsanalyse,
hermeneutische
Methode (Texte
auslegen, Deuten
von historischen
Schriften)
Realisierung
Klassifizierung,
Typologie,
Widersprüche &
Zusammenhänge
Logischer Nachweis
der Erkenntnisse
Evaluation
Forschungsart
43
Empirische Arbeit
ja
evtl.
Experiment,
Messung, schriftliche
Befragung, Interview,
Fragebögen,
Gruppendiskussion,
Beobachtung
Durchführung der
Untersuchung,
Darstellung der
Ergebnisse
Verifizierung/ Falsifizierung der Hypothesen, statistische
Absicherung
GrundlagenforGrundlagenforschung, angewandte schung, angewandte
Forschung
Forschung
Konstruktive Arbeit
ja
intensiv
Wissenschaftsspezifische
Methoden
Darstellung des
Erzeugnisses & der
Neuigkeiten
Theoretische Arbeit
intensiv
evtl.
Mathematische
Beweisverfahren,
axiomatischdeduktive Methode,
Methoden mit
konstruktiven
Anteilen
Darstellung des
Beweises
Nachweis der
Verbesserungen/
Neuigkeiten
Falsifizierung
Angewandte
Forschung
Grundlagenforschung, angewandte
Forschung
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Arten wissenschaftlicher Arbeiten
Praktikumsbericht
Bachelorarbeit
Seminarauswertung
Masterarbeit
Hausarbeit
Wissenschaftlicher
Artikel
Projektarbeit
Dissertation
44
Bereiche, in denen sich die Arten wissenschaftlicher
Arbeiten voneinander unterscheiden
Bearbeitungszeitraum
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Umfang
Inhalt
Aufbau
Angewandte wissenschaftliche Methode(n)
Durch die Arbeit angestrebter wissenschaftlicher Grad
Veröffentlichungspflicht
45
Bestandteile/Gestaltungsbereiche
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wissenschaftlicher Arbeiten
46
Satzspiegel
Abkürzungsverzeichnis
Sonstige
Verzeichnisse
Ehrenwörtliche
Versicherung
Schriftart &
Zeilenabstand
Inhaltsverzeichnis
Textteil
Zusammenfassung
Textgestaltung
Sperrvermerk
Fußnoten
Sachindex
Seitennummerierung
Deckblatt &
Einband
Anhänge
Literaturverzeichnis
Beispiel: Schriftgestaltung
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Schriftarten
47
Schriftgrößen
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Beispiel: Hervorhebungen im Text
48
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Beispiel: Absatzgestaltung
49
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Beispiel:
Satzspiegel
50
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Seitennummerierung
51
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Deckblatt und Einband
52
Beispiel: Inhaltsübersicht
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Lineare
Darstellung 
53
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Beispiel: Sachindex
54
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Beispiel 1: Logische Gliederung
einer wissenschaftlichen Arbeit
55
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Beispiel 2: Gliederung
56
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Bewertung
57
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Bewertung
58
Urheberrecht - Verwertungsrecht
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Urheber einer wissenschaftlichen Arbeit ist der Autor,
der anderen Verwertungsrechte einräumen kann.
Körperliche Verwertungsrechte:
Vervielfältigungsrecht, Verbreitungsrecht, Ausstellungsrecht
Unkörperliche Verwertungsrechte:
Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht,
Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, Senderecht,
Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger,
Recht der Wiedergabe von Funksendungen und
von öffentlicher Zugänglichmachung
Arbeit, die von der Industrie finanziert wird:
Übertragung von Verwertungsrechten durch Vertrag
59
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„Eine wissenschaftliche Arbeit schreiben
bedeutet Spaß haben, und es ist mit der Arbeit
wie mit dem Schlachten eines Schweines,
wie die Italiener sagen:
‚Man wirft nichts davon weg‘.“
Umberto Eco
60
Wissenschaft,
Ethik, Forschung
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Wissenschaftliche
Arbeiten
III.
Wissenschaftliches
Arbeiten
Projektmanagement
Die Präsentation
61
Wissenschaftliches Arbeiten
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Das Handwerkszeug beherrschen
Recherchieren, Ordnen, Lesen, Zitieren
Wissenschaftlich schreiben
Schreiben einer Arbeit
Forschungsmethoden
62
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Handwerkszeug
63
Zum wissenschaftlichen „Handwerkszeug“
gehören ein Computer und die entsprechende
Software. Besonders hilfreich sind
1.
Literaturverwaltungssysteme
2.
Mindmap-Programme
3.
Software für die Aufgaben- und Projektplanung
4.
Software für die Texterfassung und die Einbindung
von Grafiken, Bildern und Bildschirmabzügen
Das Handwerkszeug beherrschen
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1. Literaturverwaltungssysteme
64
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Beispiel: Arbeiten mit Citavi
65
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Beispiel: Recherchieren mit Citavi
66
Das Handwerkszeug beherrschen
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2. Mindmaps entwickeln
67
Computer-Mindmaps
(oben: MindManager,
rechts: FreeMind)
Das Handwerkszeug beherrschen
3. Aufgaben und Projekte planen
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Phasen der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit:
68
Das Handwerkszeug beherrschen
4. Texterfassung, Bildeinbindung
Ein Textverarbeitungssystem nutzen
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Spracherkennungssoftware verwenden
Rechtschreibung und Grammatik automatisch prüfen
(z. B. Duden-Korrektor)
Lexika und Wörterbücher im Internet
Bilder und Fotos optimieren (z. B. CorelDRAW)
Bildschirmabzüge erstellen
(z. B. Greenshot, CorelCAPTURE)
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Beispiel: Grammatiküberprüfung
mit dem Duden-Korrektor
70
Recherchieren
Literaturrecherche & Literaturbeschaffung
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• Was suche ich?
• Wo suche ich?
5 Fragen
• Wie suche ich?
• Was verwende ich?
• Wie beschaffe ich?
71
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Beispiel: Virtueller Web-Verbundkatalog
72
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Beispiel für ein Fachportal
73
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Formen der Veröffentlichung
Monografien
Konferenzbeiträge
Fachzeitschriften
Herstellerinformationen
Sammelwerke
Internetquellen
Gesetzestexte
Gerichtsurteile
74
Graue Literatur
Persönliche
Mitteilungen
Anforderung an die Quellen
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Zitierfähigkeit:
Die Quelle ist
• veröffentlicht
• identifizierbar
• kontrollierbar
Digitale Quellen
müssen
nachvollziehbar &
kontrollierbar sein
Zitierwürdigkeit
Unterscheidung
zwischen
Primärquellen und
Sekundärquellen
75
Quellen zitieren
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Zitieren fremder Quellen
76





Direktes Zitat
Indirektes Zitat (Paraphrase)
Sekundäres Zitat
Zitat im Zitat
Fremdsprachliche Zitate






Auf Quellen verweisen
Seitenangaben (Regeln)
Passim
»Derselbe«, »Ebenda«, »a.a.O.«
Kleinzitat vs. Großzitat
Grafiken, Tabellen, Fotos
Kurzzitierweisen
 Klassische HarvardZitierweise
 Modifizierte HarvardZitierweise
 Autor-Stichwort-JahrZitierweise
 Kurzzitierweise mit
Namenskürzel
 Kurzzitierweise mit
numerischem Index
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Direktes Zitat
77
»Die Informationstechnik ist einem stetigen Wandel
unterworfen, [...] ungünstigerweise bedeutet dies,
dass man sich eigentlich niemals auf seine hart
erworbenen Kenntnisse verlassen darf.«23
____________
23
Mustermann (2007), Seite 154
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Indirektes Zitat
78
Bereits Mustermann verwies auf den stetigen
Wandel der Informationstechnik und die damit
verbundene Unzuverlässigkeit erworbener
Kenntnisse23.
____________
23 Vgl.
Mustermann (2007), Seite 154
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Zitat im Zitat
So bezeichnete Mustermann seinerseits die
entsprechenden Veröffentlichungen des Miesmann
als »das Pamphlet eines ›pseudowissenschaftlichen
und selbst ernannten Moralapostels‹ der
Informationsgesellschaft ohne Wesensgehalt«56,
was zur Klage des Miesmann auf Unterlassung
führte.
____________
56 Mustermann
79
(2007), Seite 154
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Fremdsprachliches Zitat
80
»Ich glaube, OS/2 ist dazu bestimmt, das wichtigste
Betriebssystem und vielleicht Programm aller Zeiten
zu sein.«53
____________
53
»I believe OS/2 is destined to be the most important
operating system, and possibly program, of all time«
übersetzt von Norbert Neumann, nach Gates (1988)
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Auf Quellen verweisen
81
Bereits Mustermann verwies auf den stetigen
Wandel der Informationstechnik und die damit
verbundene Unzuverlässigkeit erworbener
Kenntnisse23.
____________
23
Vgl. Mustermann (2007), Seite 154 f.
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Passim
82
Entsprechende Passagen tauchen in den Werken
von Mustermann wiederholt auf34.
____________
34
Mustermann (2007), passim, insbesondere S. 18 ff.
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Harvard-Zitierweise
83
klassisch
modifiziert
Bereits Mustermann verwies auf
den stetigen Wandel der
Informationstechnik und die damit
verbundene Unzuverlässigkeit
erworbener Kenntnisse (vgl.
Mustermann 2007b, S. 154 f.).
Schlussfolgernd ergibt sich daraus
eine Notwendigkeit, seine
Kenntnisse regelmäßig auf den
neuesten Stand zu bringen.
Es ist insbesondere auffällig, dass
die drei Autoren alle diese Meinung
vertreten und keinerlei kritische
Äußerung zu vernehmen ist47.
____________
47 Vgl. Mustermann et al. (2004),
passim
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Autor-Stichwort-Jahr-Zitierweise
84
Bereits Mustermann verwies auf den stetigen
Wandel der Informationstechnik und die damit
verbundene Unzuverlässigkeit erworbener
Kenntnisse23.
____________
23
Vgl. Mustermann (IT-Grundlagen 2007), Seite 154 f.
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Kurzzitierweise mit Namenskürzel
85
Die Veröffentlichung von Mustermann,
Neumann, Obermeier und Quatermain aus 2007
wird abgekürzt:
[MNO+07]
Kurzzitierweise mit numerischem Index
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[18]
86
Mustermann, Manfred: Grundlagen der
Informationstechnik: Eine Einführung
für Studenten der Wirtschaftsinformatik,
6. Auflage, Musterverlag, München 2007
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Quellenangabe bei Grafiken
87
Digitale Dokumente
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URL:
Mustermann, Manfred/Neumann, Norbert: Spamfighting:
Vom einsamen Kampf gegen die E-Mail-Flut, 12.02.2005,
http://www.servername.com/mustermann/blog/
2005_02_12.html (14.07.2011, 12:34)
DOI-Link:
http://dx.doi.org/10.1007/s002870050051
88
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Ordnen, lesen, exzerpieren
89
Wissenschaftlich schreiben
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Gutes Deutsch: gut = richtig + angemessen + elaboriert
Objektiv und sachlich schreiben,
keine Ich-Aussagen: „Das Individuum tritt zurück“
Zu vermeiden sind: absolute Aussagen, Anekdoten,
Metaphern, Übertreibungen und Polemik
Verständlich und nachvollziehbar schreiben
Begriffe definieren
Logisch argumentieren
Schwierige und komplexe Inhalte anschaulich visualisieren
90
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Zahlen und Ziffern
91
In einem Fließtext sollte man in den folgenden Fällen
Zahlwörter schreiben:
Die Zahl ist kleiner als 13 („zwölf“)
Runde Zahl („fünfzig“)
Satzanfang („Drei Experimente …“)
Ziffern schreiben:
Die Zahlen sind kleiner und größer als zwölf
(„Von 20 Teilnehmern waren 7 erfolgreich.“)
In Verbindung mit Einheiten („Das Gewicht betrug 50 kg.“)
Zahlenwerte werden aufgezählt („Die Bauteile
mit den Nummern 12 und 24 waren fehlerhaft.“)
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Einheiten
92
SI-Basisgröße
Formelzeichen
SI-Basiseinheit
Einheitenzeichen
Länge
l
Meter
m
Masse
m
Kilogramm
kg
Zeit
t
Sekunde
s
Stromstärke
i
Ampere
A
Thermodynamische
Temperatur
Τ
Kelvin
K
Stoffmenge
n
Mol
mol
Lichtstärke
lv
Candela
cd
93
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Inhalte visualisieren
Tastatur
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Bildschirm
Interessen
A
Interessen
B
Arbeitsplatzanalyse
Klima
Arbeitstisch
Studium
Berufsbezogene
Fortbildungen
Berufsausbildung
Schulische Grundbildung
94
Stuhl
Licht
Weiteres
Mobiliar
Inhalte visualisieren
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Diagramm
95
Inhalte visualisieren
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Organigramm
96
Inhalte visualisieren
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Bildaussagen prüfen und unterscheiden
Bildschirmarbeit
- Augenrötungen
- Doppeltsehen
- Augenflimmern
Bildschirmarbeit
- Augenrötungen
- Doppeltsehen
- Augenflimmern
2
1
Augenrötungen
Doppeltsehen
Augenflimmern
4
97
Augenrötungen
Doppeltsehen
Augenflimmern
3
Augenrötungen
Augenrötungen
Doppeltsehen
Doppeltsehen
Augenflimmern
Augenflimmern
Augenrötungen
Doppeltsehen
Augenflimmern
5
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Der Schreibprozess
98
Schreibblockaden überwinden
1. Einteilung des Stoffs:
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überschaubare „Häppchen“
2. Schreibdisziplin:
fester Arbeitsplatz,
feste Zeiten, Pausen
3. Geheimrezepte:
Apfel in der Schublade,
Joggen, …
4. Ins Schreiben kommen:
CLUSTERING
5. Schreibfluss wiederherstellen:
FREEWRITING
6. Assoziieren, strukturieren:
MINDMAPPING
99
Forschungsmethoden: Vorgehensweisen zur
Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse
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Allgemeine Forschungsmethoden
100
Methoden der Humanwissenschaften
Schriftliche Befragungen (Fragebögen)
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Interviews (mit Interview-Leitfäden)
Experiment
Beobachtung
Gruppendiskussion
Inhaltsanalyse
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Methoden der Wirtschaftsinformatik
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sind vor allem konstruktiv-qualitativ
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Methoden der Wirtschaftsinformatik
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Häufigkeit des Einsatzes von Stichproben
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„Eine solche Arbeit schreiben
bedeutet also zu lernen, in die eigenen
Gedanken Ordnung zu bringen und Angaben zu ordnen:
es ist das Erfahren der methodischen Arbeit;
d. h. es geht darum, einen ‚Gegenstand‘ zu erarbeiten,
der im Prinzip auch für andere nützlich sein kann.“
Umberto Eco
104
Wissenschaft,
Ethik, Forschung
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Wissenschaftliche
Arbeiten
Wissenschaftliches
Arbeiten
IV.
Projektmanagement
Die Präsentation
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Projekt
Ein Projekt ist ein Vorhaben, bei dem
in vorgegebener Zeit
und mit beschränktem Aufwand
ein eindeutig definiertes Ziel erreicht werden soll,
wobei der genaue Lösungsweg weder vorgegeben
noch bekannt ist.
Bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit handelt
es sich um ein individuelles Projekt.
Der erste Schritt für die Erstellung eines Projektplans ist
die Aufstellung aller Vorgänge und aller Meilensteine.
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Vorgänge und Meilensteine
Bachelor- oder Masterarbeit
Meilenstein 1: Thema & Betreuer gefunden
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Meilenstein 2: Erste Besprechung mit dem Betreuer
Meilenstein 3: Arbeit angemeldet
Meilenstein 4: Grobkonzept fertig
Meilenstein 5: Kern der Arbeit fertig (80%-Version)
Meilenstein 6: Arbeit abgegeben
Meilenstein 7: Präsentation vorbereitet
Meilenstein 8: Präsentation fertiggestellt
Meilenstein 9: Vortrag gehalten
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Projektmanagement
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Vorgänge definieren,
Meilensteine festlegen
Planungsrahmen erstellen
 z.B. mit OpenProj
Projektfortschritt kontrollieren
 z.B. mit OpenProj
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Beispiel: Planungsrahmen
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Bachelorarbeit
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110
Das eigene Projekt:
1. Ein großes Ziel in kleine
Lösungsschritte aufteilen,
2. sorgfältig arbeiten,
dranbleiben!
Wissenschaft,
Ethik, Forschung
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Wissenschaftliche
Arbeiten
Wissenschaftliches
Arbeiten
Projektmanagement
V.
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Die Präsentation
Vorbereitung der Präsentation
1.





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Rahmenbedingungen klären
Vortragsumfeld
Freiheitsgrad beim Thema
Ziel
Vorwissen
Formalien, Organisatorisches
2.
Medieneinsatz und Aufbau planen
3.
Informationen beschaffen
4.
Präsentation ausarbeiten
Ausarbeitung der Präsentation
Vortragsthema: Präsentationsbild für die Eröffnung
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Gliederung, Inhalte auf den Präsentationsseiten
Gestaltung der Inhalte, sodass die Kernbotschaften
optimal vermittelt werden (ggf. Audio- oder Videoobjekte,
ggf. Medienmix, z. B. Beamer & Flipchart)
Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen, Abschlussbild
Eigenes Redemanuskript
Handout für die Teilnehmer
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Traditionelle Gliederungsübersicht
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Innovative Gliederungsübersicht
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Präsentationsgrafik zu detailliert
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Geeignete Präsentationsgrafik
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Gut gestaltete Folie
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Tipps zur Vortragsweise: Sprechen
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Laut und deutlich
sprechen
Akzente setzen
Sprechpausen sind
Denkpausen
Auf ein angemessenes
Sprechtempo achten
Indifferenzlage: Die
eigene natürliche
Sprechtonlage
nicht überschreiten!
120

Atmungsübung
 Ruhig ein- und ausatmen
 Die richtige Atmung basiert
auf einer aufrechten,
lockeren Körperhaltung.
Entspannungsübungen
 Arme und Schultern lockern
 Ggf. Autogenes Training
Kauübung
 Apfel vor der Präsentation essen
(lockert die Sprechmuskeln)
Sprechübung
 Vortrag zur Übung flüstern:
trainiert die klare Aussprache
Tipps zur Vortragsweise: Mimik 
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Blickkontakt halten
 Von Anfang an Augenkontakt aufnehmen und
das Publikum aktivieren
 Blick schweifen lassen
 Einzelne Personen etwa einen Gedanken lang ansehen
Aufmunternder, freundlicher Blick
 „Blick schlägt Zunge“
Mimik variieren
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Tipps zur Vortragsweise: Gestik

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Hände bleiben sichtbar (nicht in den Hosentaschen
oder hinter dem Rücken verstecken)
Ruhige, offene Handbewegungen
Ruhiges Hantieren mit Präsentationsobjekten
Sich Raum nehmen
Tendenziell eher oberhalb der Gürtellinie gestikulieren
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Beispiele: Gestik
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
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Beispiele: Gestik
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
Tipps zur Vortragsweise: Körperhaltung
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Gerade und locker stehen,
aufrechte Haltung,
fester Kontakt zum Boden
Dem Publikum zugewendet stehen
Sich im Raum bewegen,
Dynamik aber nicht übertreiben
Im Zentrum stehen die Inhalte,
nicht die Selbstdarstellung des
Präsentierenden (Knallbunte
Kleidung ist vielleicht „hipp“,
lenkt aber von Ihren Aussagen ab.)
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Gelungener Medienmix
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Nicht vergessen:
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Das Sprechen hat eine Richtung:
Es richtet sich an die Zuhörer.
Die Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung)
richtet sich an die Beobachter.
Stellen Sie einen Bezug her zwischen Ihren Inhalten
und dem Publikum: „Dialogisches Prinzip“.
Aktivieren Sie das Publikum durch interaktive Einlagen.
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Kolloquium oder Disputation
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Kolloquium: Abschließendes Fachgespräch,
oft im Anschluss an die Präsentation
 Der Prüfling diskutiert die Ergebnisse seiner
wissenschaftlichen Arbeit mit einem oder
mehreren Gutachtern.
Disputation im Rahmen einer Promotion
 Abschlussgespräch vor einer größeren Prüfungskommission
 Das Gespräch wird protokolliert
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Bewährte Methode:
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„Tell them, what you are going to tell them;
tell them;
tell them, what you have told them;
TELL THEM TO DO SOMETHING ABOUT IT.“
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Wissenschaftliches Arbeiten
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»Didaktik ist unsere Stärke«

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