Joghurt - Universität Paderborn

Report
Summer-School 2014
28.-30.Juli
Universität Paderborn
Institut für Ernährung, Konsum & Gesundheit
SummerSchool 2014
des Instituts für Ernährung, Konsum & Gesundheit
Pressemitteilung
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
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
Wer möchte nicht gerne einmal einen eigenen Werbespot drehen, all die Tricks und Kniffe
anwenden, mit denen auch die Werbebranche arbeitet? 19 Schüler und Schülerinnen bekamen
dazu eine Gelegenheit und zwar im Rahmen der diesjährigen SummerSchool des Institutes für
Ernährung, Konsum und Gesundheit, die in der Zeit vom 28. – 30. Juli 2014 an der
Universität Paderborn für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren stattgefunden hat.
Der erste Tag der SummerSchool stand diesmal unter dem Motto „Verkaufe Glück –
Produziere Träume“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammelten zunächst
Werbebotschaften, die ihnen bekannt waren. Gemeinsam wurde erarbeitet, warum diese
Werbesprüche ihnen im Gedächtnis haften geblieben sind. Im Anschluss analysierten die
Schülerinnen und Schüler aktuelle Fernseh-Werbung mit Hilfe eines Fragebogens. Nach einer
kurzen Informationsphase durften sie dann endlich selbst aktiv werden und ihrer Kreativität
freien Lauf lassen. Dabei heraus kamen kurze, witzige und originelle Werbefilme der Marke
„Eigenproduktion“, die im Anschluss ebenfalls mit Hilfe eines Fragebogens analysiert
wurden. Am Ende dieses ersten Tages war dann klar: So schnell lassen sich die Schülerinnen
und Schüler in Zukunft nicht mehr von der Werbung beeinflussen.
Am zweiten Tag ging es zunächst rund um das Thema Joghurt. Wie wird er hergestellt, welche
unterschiedlichen Arten gibt es, was sind die Unterschiede zwischen „bio“ und konventionell
usw. Die Teilnehmenden konnten ihre Geschmacksknospen auf die Probe stellen, indem 6
verschiedene Vanille-Joghurts im Team verkostet und zugeordnet wurden. Danach wurden die
Inhaltsstoffe analysiert. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler selbst 4
verschiedene Erdbeerjoghurts herstellen und ihre Präferenzen im Hinblick auf Fruchtgehalte
herausfinden. Nach der Mittagspause ging es dann um das Thema Chips. Marketingstrategien
der Werbung, gesundheitliche Aspekte und die Inhaltsstoffe sowie deren Kennzeichnung
wurden besprochen. Es wurden auf unterschiedliche Weise (Mikrowelle und Backofen)
normale und „light“ Chips mit verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt und später
mit denen aus der Packung verglichen.
Am letzten Tag ging es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine kulinarische Reise
durch Italien, Spanien und Griechenland. Nachdem die Länder und einige typische Gerichte
kurz vorgestellt wurden und eigene Erfahrungen zum Besten gegeben werden konnten, ging
es „ran an die Töpfe“. Einige ausgewählte Spezialitäten wurden in der Lernwerkstatt selbst
zubereitet.
Als angemessenen Abschluss der drei Tage konnten die leckeren Gerichte dann an einem
großen Buffet zusammen mit dem Summerschool-Team genossen werden. Bei den
sommerlichen Temperaturen durfte das selbstgemachte Eis selbstverständlich auch nicht
fehlen…
Die drei abwechslungsreichen Tage fanden ihren Höhepunkt in der feierlichen
Zertifikatsvergabe vom Institut EKG an alle Teilnehmenden der diesjährigen Summerschool.
2
Summerschool 2014
Programm
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
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Montag (28.07.)
9:00 – 9:15
Abholung beim Service Center im Haupteingang
9:30 – 10:00
Begrüßung, Teamvorstellung, Organisatorisches
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10:00 – 12:00
Block 1a: „Verkaufe Glück!“
12:00 – 13:00
Mittagspause – Mensa
13:00 – 15:00
Block 1b: „Produziere Träume!“
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


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Dienstag (29.07.)
9:30 – 10:00
Begrüßung, Organisatorisches
10:00 – 12:00
Block 2a: „Die Chips-Challenge“
12:00 – 13:00
Mittagspause – Mensa
13:00 – 15:00
Block 2b: „Teste: ist der Leckerste der Beste?“
Mittwoch (30.07.)
9:30 – 10:00
Begrüßung, Organisatorisches
10:00 – 12:30
„Kulinarische Reisen“
12:30 – 14:00
Gemeinsames Essen in der Lernwerkstatt
14:00 – 14:30
Uniführung und Fachvorstellung
14:30 – 15:00
Resümee, Aushändigung der Zertifikate
3
Summerschool: 28.Juli 2014
„Verkaufe Glück und produziere Träume“
Werbung für Kinder und Jugendliche
4
Werbung
bietet Belohnung:
• Sie weckt keine neuen Bedürfnisse, sondern
knüpft an vorhandene an:
• Sicherheit und Geborgenheit
• Erregung, Abwechslung, Lust auf Neues
• Autonomie, Unabhängigkeit, Kontrolle
und Macht
•
Quelle: Zandonella, B. (2011): Wirtschaft für Einsteiger, Bonn, S. 18.
5
KuJ sind…
 potentielle Kundinnen und Kunden
(direkte Kaufkraft)
 Mitentscheiderinnen und Mitentscheider
(indirekte Kaufkraft)
 Kundinnen und Kunden von Morgen
(zukünftige Kaufkraft)
6
Wie funktioniert Werbung?




A = Attention (Aufmerksamkeit)
I = Interest (Interesse)
D = Desire (Kaufwunsch)
A = Action (Kaufhandlung)
 AIDA-Stufenmodell der Werbung nach
Lewis
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Werbung …
• … erzählt kleine Geschichten, oft mit Hilfe von
Comic-Figuren oder Promis
• … arbeitet mit (Werbe-) Sprüchen, die leicht
zu merken sind (Slogan)
• … nutzt emotionale Reize (Genuss, Erotik,
Sicherheit, Schönheit, Erfolg, Ansehen)
• … verkauft uns ein Gefühl
• … „verstößt“ manchmal gegen die Regel,
indem sie überrascht, provoziert oder
humoristisch ist
• … lockt mit starken physischen Reizen
(Farben, höhere Lautstärke)
• … weckt Aufmerksamkeit durch „EyeCatcher“ (Blickfang), z. B. Bilder oder
Symbole
•
http://www.konsumentenfragen.at/cms/konsumentenfragen/attachments/9/3/5/CH0934/CMS1302263045286
/ub_1.1_gesamt.pdf
8
Werbung
gibt‘s fast überall:







Fernsehen
Radio
Zeitung
Zeitschrift
Internet
Plakatwände / Litfaß-Säulen / Kino
Sporttrikots …
9
Es gibt auch
versteckte Werbung:




Sponsoring
Product Placement
Internet (z.B. Videos bei youtube)
In PC-Spielen …
10
Werbung für KuJ –
was sie nicht darf:
• Sie sollen keinen Vortrag von Kindern über besondere
Vorteile und Eigenarten des Produktes enthalten, der
nicht den natürlichen Lebensäußerungen des
Kindes gemäß ist.
• Sie sollen keine direkten Aufforderungen zu Kauf
oder Konsum an Kinder enthalten.
• Sie sollen keine direkten Aufforderungen von Kindern
und/oder an Kinder enthalten, andere zu veranlassen,
ein Produkt zu kaufen.
• Sie sollen nicht das besondere Vertrauen, das Kinder
bestimmten Personen entgegenzubringen pflegen,
missbräuchlich ausnutzen.
11
Werbung für KuJ –
was sie nicht darf:
• Aleatorische Werbemittel (z. B. Gratisverlosungen,
Preisausschreiben und -rätsel u.ä.) sollen die
Umworbenen nicht irreführen, nicht durch übermäßige
Vorteile anlocken, nicht die Spielleidenschaft ausnutzen
und nicht anreißerisch belästigen.
• Sie sollen strafbare Handlungen oder sonstiges
Fehlverhalten, durch das Personen gefährdet werden
können, nicht als nachahmenswert oder billigenswert
darstellen oder erscheinen lassen.
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Werbung für KuJ –
was sie nicht darf:
• Es sollen keine direkten Kaufaufforderungen an
Jugendliche gerichtet werden, die deren Unerfahrenheit
und Leichtgläubigkeit ausnutzen.
• Jugendliche sollen nicht unmittelbar dazu aufgefordert
werden, ihre Eltern oder Dritte zum Kauf der
beworbenen Ware oder Dienstleistung zu bewegen.
• Es soll nicht das besondere Vertrauen, das Jugendliche
zu Eltern, Lehrern und anderen Vertrauenspersonen
haben, ausgenutzt werden.
• Jugendliche sollen nicht ohne berechtigten Grund in
gefährlichen Situationen gezeigt werden.
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Beobachtungsbogen:
Werbespots
1. Für welches Produkt wird geworben?
2. Was für Musik ist zu hören? Ist es bekannte Musik?
Welche Emotionen werden dadurch vermittelt?
Fröhlich, dramatisch, traurig…?
3. Wie oft wird das Produkt gezeigt? Zu welchen Zeitpunkten im Spot?
4. Wird mit Prominenten geworben? Wenn ja, mit wem?
5. Was wird über die Qualität des Produktes ausgesagt?
6. Wird ein Slogan verwendet?
Wird dieser Slogan auch in anderen Spots für
dieses Produkt verwendet?
7. Was verspricht der Werbespot noch?
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Wir drehen unseren eigenen
Werbespot!
Ihr habt die Aufgabe, einen kleinen Werbespot zu produzieren!
Werbespot für: …………………………..
 Sammelt in einem Brainstorming Situationen oder Themen mit
denen ihr für das Produkt Werbung machen könnt.
 Überlegt euch im nächsten Schritt, wie ihr den Werbespot konkret
ausgestalten wollt. Wie wollt ihr für das Produkt werben?
 Überlegt euch nun, wer welche Rolle im Werbespot übernehmen
soll.
 Was benötigt ihr an Requisiten, um euren Spot überzeugender
darstellen zu können?
 Macht ein oder zwei Probedurchläufe, bevor ihr mit der
Aufnahme beginnt.
 Ihr habt 90 Minuten Produktionszeit
 Dauer des Werbespots ≤ 1 Minute
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Summerschool: 28.Juli 2014
Fotos
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Summerschool: 29.Juli 2014
„Kartoffelchips:
Erlebe die Chips-Challenge“
 „Naturals“ von Lorenz
 „Chipsfrisch“ von funny frisch
17
Welcher Chips-Typ seid ihr?
18
Agenda
1. Von der Kartoffel zum …
2. Warensortiment
3. Die Inhaltsstoffe
4. Acrylamid
5. GDA
6. Chips-Challenge
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KartoffelKnabbererzeugnisse
1. Kartoffelchips
2. Stapelchips aus Kartoffeln
3. Kartoffelsticks
20
Anforderungen an
Rohkartoffeln
 Ausgangsprodukt:




ideale Kartoffel ist rund bis rund-oval
> 40 mm
innen hellgelb bis gelb
hat keine Randbeschädigungen, Fäulnis,
grüne Verfärbungen oder Schorfstellen
 Zuckergehalt liegt bei Trockensubstanz von
22 % bis 25 % unter 0,15 %
 gut lagerfähig
21
Von der Kartoffel
zum Kartoffelchip
 Schälen, Entfernen von Fehlstellen und
mehrfaches Waschen der Kartoffeln
 in Scheiben (oder Stäbchen) Schneiden
 in heißem Öl oder Fett (Temperaturen von
170 bis 185 ° C) gebraten
 automatische Beförderung für 2 ½ min
durch lange Fritteusen (Wassergehalt wird
auf 2 bis 3 % reduziert)
 Würzung mit Salz, Gewürzen o. a.
geschmacksgebenden Lebensmitteln
 Abfüllen in Beuteln; luftdichte Verpackung
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Von der Kartoffel
zum Stapelchip
 Teigähnliches Produkt wird aus
Kartoffeltrocken- und
Stärkeerzeugnisse mit Wasser
hergestellt
 dünnes Auswalzen des Produkts
 ausgestochene Formlinge in
Spezialfritteusen braten
 Bestreuen mit Salz, Gewürzen usw.
 Schichtung zu Stapeln
 Verpackung in Zellglas sowie
zylindrische Schachteln
23
Warensortiment
 Kartoffelchips: Pommes frites: splittrige,
dünne Scheiben (z.T. auch geriffelt), salzig
mit Frittiergeschmack, oft mit Gewürzpulver
(z.B. Paprika) versetzt
 Stapelchips: ovale, völlig gleichmäßige,
dünne Scheiben, eng gestapelt verpackt, von
ähnlichem Geschmack wie Kartoffelchips
 Kartoffelsticks: schmale, fettige knusprigekrosse Stäbchen, würziger Geschmack;
frittierte Kartoffelstäbchen
2. Warensortiment
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Die Inhaltsstoffe
 Wassergehalt: Kartoffelchips 3 %,
Kartoffelsticks 4 %
 Fettgehalt: Kartoffelchips bis zu 40 % Öl,
Stapelchips und Sticks ca. 30 % Öl
 Zusatzstoffe:




teilweise Antioxidationsmittel
Geschmacksverstärker (Hefeextrakt!)
Emulgatoren
Säuerungsmittel
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Acrylamid
 kann sich beim Frittieren, Backen,
Braten und Rösten bilden
 wenn reduzierende Zucker (Glucose,
Fructose) und die Aminosäure
Asparagin zusammen kommen
 kohlenhydratreiche Lebensmittel mit
geringem Wassergehalt werden auf
über 120 °C erhitzt (besonders starke
Bildung über 175 °C)
 A. zeigte sich im Tierversuch Krebs
erregend und Erbgut schädigend
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Reduzierung
der Acrylamid-Gehalte
 Kartoffeln mit geringem Gehalt an
Asparaginsäure
 Verkürzung der Frittierdauer bei
niedriger Temperatur
 Aussortieren überbräunter Stücke
 Frittiertemperatur nicht über 175 °C
 Es gilt die Regel: Vergolden statt
verkohlen!
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GDA – Guideline Daily
Amounts
 System der Nährwertkennzeichnung des
Verbands der Europäischen
Lebensmittelindustrie
 Richtwert für die Tageszufuhr
 Kennzeichnung ist freiwillig
 Angabe einer Portionsgröße (!)
 Angabe der Aufnahme von Energie, Zucker,
Fett, gesättigte FS und Salz durch die Portion
in Relation zu der „empfohlenen Tagesmenge“
bezieht
sich auf
30 g
28
Portionsgröße GDA
29
Chips-Challenge
 Herstellung von Kartoffelchips Aufgabenbeschreibung siehe Arbeitsblatt
 Vergleich mit gekauften Sorten
30
Die Chips-Challenge!
Rezeptur:
 ca. eine Kartoffel pro Person schälen und kurz mit kaltem Wasser
abwaschen.
 Große Kartoffeln längs halbieren, kleine ganz lassen. Runde Enden mit
Kochmesser abschneiden und von den so entstandenen geraden
Schnittflächen mit dem Sparschäler gleichmäßig dicke Scheiben
abschneiden.
 Scheiben kurz nebeneinander auf Küchenkrepp legen und auch von oben
einmal abtupfen um überschüssige Flüssigkeit abzunehmen.
Vorschläge für Würzmischungen
 Classic:
 2-3 EL Rapsöl
 Salz nach Belieben (max. ½ TL)
 2-3 Prisen Paprikapulver
 Orientalisch
 2-3 EL Rapsöl
 Salz nach Belieben (max. ½ TL)
 2-3 Prisen Currypulver
 1 Msp. Cayennepfeffer (wer’s scharf mag!)
 Salt `n Pepper
 2-3 EL Rapsöl
 Salz nach Belieben (max. ½ TL)
 Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
31
Summerschool: 29.Juli 2014
Fotos
32
Summerschool: 29.Juli 2014
„Joghurt:
ist der leckerste der „beste“?





Spontane Assoziationen:
Geschmack/Geruch
Was verbindest Du damit?
Vorlieben?
…
33
Joghurt
• Von der Milch zum Joghurt
• Unterschiede: Joghurt - Quark Pudding
• Bio vs. Konventionell
• Welcher Joghurt-Typ seid ihr?
 Joghurtquiz Vanille - Wie gut ist Euer
Geschmack?
 Erdbeer-Joghurt selber machen
+ Sensorik-Test
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Von der Milch
zum Joghurt
35
Von der Milch
zum Joghurt
Joghurt = Sauermilchprodukt
• „yogurt“ = türkisch für vergorene Milch
 Fermentierte Milch ist länger haltbar
als frische
 Laktose wird abgebaut  besser
verträglich
• Joghurt = durch Milchsäurebakterien
verdickte Milch
 Milchzucker  Milchsäure
36
Laktoseintoleranz
weltweit
http://www.schokonews.de/2013/09/infos-laktosefreie-schokolade
37
Von der Milch
zum Joghurt
• Aufbereitung der Rohmilch
• Impfen mit Bakterienkulturen
(L. acidophilus)
• Bebrüten bei 36 – 42 °C je nach
Bakterien
• Gebildete Milchsäure  pH-Wert 
 Säuerung
• Ab bestimmtem pH-Wert können sich
Caseine nicht mehr in Lösung halten
und koagulieren  Dicklegen
• In Zwischenräumen werden Wasser
und verbleibende Proteinfraktionen
(Molkenproteine) eingeschlossen
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Joghurt-Arten
• Cremig oder stichfest
• Verschiedene Bakterienkulturen
• Lactobacillus bulgaricus, Streptococcus
thermophilus
• L. acidophilus, L. casei  Joghurt „mild“
• Verschiedene Fettstufen
•
•
•
•
Magermilchjoghurt: max. 0,5 % Fett
Fettarmer Joghurt: 1,5 - 1,8 % Fett
Joghurt: mind. 3,5 % Fett
Sahne-/Rahmjoghurt: mind. 10 % Fett
39
Joghurt-Arten
Joghurt mit Früchten:
• „Fruchtjoghurt“
 mind. 6 % Frucht
• „Joghurt mit Fruchtzubereitung“
 mind. 3,5 % Frucht
• „Joghurt mit Fruchtgeschmack“
 unter 3,5 % Frucht
40
Joghurt-Arten
Joghurt mit Früchten:
• Erdbeerjoghurt aus
verschiedenen Tests
 im Schnitt etwa 11% Frucht
• Aber:
• Viele Joghurts (außer BIO)
enthalten sog. natürliche Aromen
um sie „erdbeeriger“ zu machen
• Natürliches Erdbeeraroma aus
Zimtrinde
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Bio vs. konventionell
• Mehr „gute“
Fettsäuren durch
Weidefutter
• Garantiert keine
Gentechnik
• Nur natürliche
Aromen erlaubt
• 47 Zusatzstoffe erlaubt
• Seltener
ultrahocherhitzt
• Seltener
Süßungsmittel
• Weniger „gute“
Fettsäuren durch
Silofutter
• Gentechnik teilweise
erlaubt
• Auch naturident./
künstliche Aromen
• 300 Zusatzstoffe
erlaubt
• Vitaminbeimischungen
erlaubt
Bio ist aber nicht
gleich Bio
Welcher Joghurt Typ
seid ihr??
• Wie oft esst Ihr Joghurt? 
Lebendige Statistik
• Wer kauft bei Euch ein?
• Wer bestimmt, was es gibt?
• Was steht im Kühlschrank?
Ran an die Becher!
Joghurtquiz Vanille - Wie „gut“ ist
Euer Geschmack?
Erdbeer-Joghurt selber machen
+ Sensorik-Test
Welcher ist der leckerste
Fruchtjoghurt?
Ihr habt die Aufgabe, unterschiedliche Erdbeerjoghurts herzustellen!
Zutaten:
cremig-gerührter, milder Naturjoghurt mit 3,5 % Fett
Erdbeeren, frisch
Zucker
Rezeptur:
Zunächst werden Erdbeeren mit Zucker püriert. Anschließend werden die pürierten
Erdbeeren in verschiedenen Konzentrationen unter den Joghurt gerührt. Auf diese Weise
werden Fruchtjoghurt-Proben mit unterschiedlichen Anteilen Fruchtzubereitung hergestellt:
10 %, 20 %, 30 % und 40 % Frucht. Insgesamt hat jede Sorte eine Gesamtmenge von 100g.
Probe
Mischung
gesüßtes Erdbeerpüree
Joghurt
A
Joghurt mit 10 % Fruchtgehalt
10 g
90 g
B
Joghurt mit 20 % Fruchtgehalt
20 g
80 g
C
Joghurt mit 30 % Fruchtgehalt
30 g
70 g
D
Joghurt mit 40 % Fruchtgehalt
40 g
60 g
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Summerschool: 29. Juli 2014
Fotos
46
Summerschool: 30.Juli 2014
Kulinarische Reisen:
Italien, Griechenland, Spanien
47
„Eine kulinarische Reise nach Italien“
 Panzanella (toskanischer Brotsalat)
Zutaten
400 g altbackenes, grobes Brot
1 große (rote) Zwiebel
400 g reife, feste Tomaten
5 EL Olivenöl,
Salz,
20 Basilikumblätter
4 - 5 EL Olivenöl,
2 EL Weinessig oder Balsamico,
Salz,
Prise Zucker,
Basilikum
Zubereitung
Brot in dicke Scheiben schneiden und direkt
ca. 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
schälen, vierteln und in ganz feine, dünne
Scheiben schneiden und in eine große Schüssel
geben.
waschen, entkernen, in Stücke schneiden und
gut im Sieb abtropfen lassen. Danach mit zu
den Zwiebeln geben.
Brot aus dem Wasser nehmen und fest
ausdrücken. Dann in grobe, mundgerechte
Stücke reißen und zu den anderen Zutaten
geben.
Mit
gut vermischen.
Etwa 30 Min ziehen lassen.
alles gut verrühren und vor dem Anrichten
über den Salat geben und gut mischen.
Gut abschmecken und mit Basilikum garnieren.
48
„Eine kulinarische Reise nach Italien“
Panini con pomodori e mozzarella
Zutaten
Zubereitung
4 -5 große Tomaten
In dünne Scheiben schneiden und mit
Salz,
Oregano,
Ggf. Basilikum
würzen.
400 g Mozzarella
in dünne Scheiben schneiden.
500 g weißes Toastbrot,
Basilikumblätter
Jeweils eine Scheibe dünn mit Mozzarella und
Tomaten belegen und eine weitere Scheibe
darauf legen. In vier Dreiecke schneiden, mit
Zahnstocher fixieren und mit viel Basilikum
schön anrichten.
Olivenöl
Kurz vor dem Servieren mit etwas Olivenöl
beträufeln.
49
„Eine kulinarische Reise nach Italien“
Insalata di Fusilli al farro con mozzarella e rucola
(Dinkelfusilli-Salat mit Mozzarella und Rucola)
Zutaten
Viel gut gesalzenes (!) Wasser
Zubereitung
in einem großen Topf zum Kochen bringen.
500 g Dinkel-Fusilli
hineingeben und nach Anleitung gerade bissfest (!!)
garen. Eieruhr stellen, damit Nudeln nicht verkochen.
Dann in Sieb abgießen und abkühlen lassen.
abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden.
putzen/waschen, gut abtropfen lassen und
mundgerecht zerkleinern.
abtropfen lassen, in Streifen schneiden.
300 g Mozzarella
ca. 60 g Rucola
100 g Tomaten, getrocknet in Öl
6 EL Olivenöl,
1 EL Balsamico
6 EL Hartkäse, gerieben
Salz,
Pfeffer,
Prise Zucker
mit Mozzarella, Rucola und Tomaten in eine Schüssel
geben und vermengen.
Nudeln dazu geben und alles miteinander vermengen
und mit
gut abschmecken.
Bei Bedarf noch etwas Olivenöl hinzugeben!
Mit einigen Rucolablättern oder Basilikum garnieren
und anrichten.
50
„Eine kulinarische Reise nach Italien“
Pizza al gusto (Pizza nach Geschmack)
Zutaten
Zubereitung
250 g Mehl,
½ Würfel Hefe,
1 EL Olivenöl,
150 ml lauwarmes Wasser,
5 g Salz
alles in einer Schüssel zu einem glatten Teig
verarbeiten und etwa 2 Min. gut kneten.
30 Min. zugedeckt an warmem Ort gehen
lassen.
Teig danach nochmals gut durchkneten und
dünn auf ein Blech (mit Backpapier oder
eingefettet) ausrollen.
Paprika,
Champignons
Paprika waschen, Pilze trocken putzen und
beides in dünne Scheiben schneiden.
200 g Tomatensauce, leicht gesalzen,
Salami
Mit Sauce bestreichen und nach Wunsch mit
Salami, Paprika und Champignons nicht zu dick
(!) belegen.
Oregano, getrocknet
darauf streuen und mit
200 g Käse, gerieben
bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C Umluft ca.
15- 20 Min. backen. Mit
Olivenöl
vorsichtig vor den Anrichten beträufeln.
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„Eine kulinarische Reise nach Italien“
Tiramisu (ohne Alkohol und Eier) für 2 Schalen
Zutaten
Zubereitung
250 g Mascarpone,
200 g Schmand
500 g Quark (20%),
4 EL Zucker,
½ Becher Sahne
Alles glatt rühren (Sahne nicht schlagen).
1 ½ Becher Sahne
steif schlagen und unterheben.
1-2 Tassen starken Kaffee
zubereiten, mit Zucker süßen und abkühlen
lassen.
2 Packung Löffelbiskuits,
Amarettini
In 2 große, flache Schalen eine Schicht
Löffelbiskuits auslegen und gut mit Kaffee
beträufeln. Mit etwas Amarettini-Bröseln
bestreuen und eine Schicht MascarponeCreme darauf streichen.
Vorgang je nach Größe der Schalen
wiederholen.
dunkles Kakaopulver,
Amarettini
zum Schluss reichlich Kakaopulver darüber
sieben und mit einigen Amarettini-Bröseln
garnieren.
Kalt stellen bis zum Verzehr!
52
„Eine kulinarische Reise nach Italien“
Gelato al cioccolato (Schokoladeneis)
Zutaten
Zubereitung
100 ml Milch,
200 g Schokolade, Vollmilch
Die Schokolade langsam (!) in Stückchen in der
Milch schmelzen lassen. Abkühlen lassen.
300 ml Milch,
400 ml Sahne
Die Zutaten vorsichtig zur gekühlten
Schokomilch unterrühren.
100 g Schokolade, dunkel
in kleine Stücke hacken und mit der restlichen
Mischung auf die 2 Eismaschinen aufteilen.
Unter Rühren etwa 35 – 45 Min. cremig
gefrieren lassen.
Nicht zu lange, sonst wird das Eis wieder flüssig
Eventuell noch in der Kühltruhe kalt stellen
53
„Eine kulinarische Reise nach Spanien“
Coca amb Trempó (Spanischer Blechkuchen mit Gemüse)
Zutaten
Zubereitung
20 Hefe (frisch),
Prise Zucker,
400 g Mehl,
1 TL Salz,
2 EL Olivenöl,
200 ml lauwarmes Wasser
Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und an
einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das
Volumen etwa verdoppelt hat (ca. 30 Min.)
Teig dann nochmal durchkneten, auf bemehlter
Arbeitsfläche zu Rechteck ausrollen und auf ein
oder zwei gefettete Backbleche legen.
500 g Paprika, bunt,
300 g Zwiebeln,
500 g Tomaten
Alles waschen, Zwiebeln schälen. Paprika in
Streifen, Zwiebeln und Tomaten in Würfel
schneiden.
Salz,
Pfeffer
Alles gut würzen.
3-4 Stiele Petersilie
wachen und hacken, über Blech streuen.
100 ml Olivenöl
gut über das Blech verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für 25-30 Min.
backen.
54
„Eine kulinarische Reise nach Spanien“
Hojaldre de Espinacas (Blätterteig mit Spinat)
Zutaten
2 Rollen Blätterteig
1 große Packung Spinat (TK)
1 Zwiebel,
2 Zehen Knoblauch
1-2 EL Rapsöl
100 g Schinkenspeck oder
Serrano Schinken
1 EL Butter
1 EL Mehl
¼ l Milch
Mit Salz,
Pfeffer,
Muskat,
Prise Zucker/Zimt
1 Ei
Zubereitung
ausrollen und in gleichmäßige Quadrate teilen.
in Sieb auftauen lassen.
schälen, fein hacken.
In
in einer Pfanne andünsten.
dazugeben und etwas anbraten.
Dann Spinat dazugeben und alles zusammen einige
Minuten dünsten lassen.
in Topf zerlassen.
hinzugeben und unter Rühren (mit Schneebesen) kurz
anschwitzen.
unter ständigem Rühren zugießen und zu dicker Soße
ankochen lassen.
Dann zum Spinat geben.
Alles gut herzhaft-süßlich abschmecken.
trennen. Eiweiß mit Prise Salz steif schlagen und unter
Spinatmasse heben. Eigelb verquirlen und zur Seite stellen.
Hälfte der Blätterteigquadrate auf mit Backpapier
ausgelegte Backbleche verteilen. Masse darüber verteilen
und mit restlichem Blätterteig bedecken, Ränder
verschließen. Mit Eigelb bestreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C für 15 Min. backen.
55
„Eine kulinarische Reise nach Spanien“
Tortilla mit Paprika
Zutaten
Zubereitung
1 kg Kartoffeln
Schälen, waschen und in dünne (!!) Scheiben
schneiden.
1 rote Zwiebel
schälen und in dünne Scheiben schneiden.
2 Paprika, rot
waschen, entkernen, in Würfel schneiden.
je 2 – 3 EL Rapsöl,
1 TL Salz
in zwei großen Pfannen erhitzen. Kartoffeln,
Zwiebeln und Paprika auf die Pfannen
verteilen, salzen und gut anbraten. Hitze
reduzieren und für ca. 15 Min. weiterbraten.
Evtl. noch etwas Öl hinzugeben!
7 Eier,
1 TL Salz,
frischer Pfeffer,
Prise Cayennepfeffer
alles gut mit Schneebesen verquirlen und auf
die beiden Pfannen verteilen.
Bei kleiner Hitze stocken lassen.
Nach einigen Minuten mithilfe eines Deckels
oder Tellers wenden und nochmals einige
Minuten stocken lassen.
Petersilie
waschen, hacken, Tortilla damit garnieren.
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„Eine kulinarische Reise nach
Griechenland“
Pita Brot
Zutaten
Zubereitung
750 g Mehl,
1 ½ Pk. Trockenhefe,
1 TL Salz,
1 TL Zucker,
3 EL Rapsöl
375 ml Wasser, lauwarm
Zuerst die Trockenhefe mit dem Zucker, einem
Löffel Mehl und ein wenig warmem Wasser
anrühren und kurz gehen lassen.
Dann dies und die restlichen Zutaten zu einem
Teig verkneten und an einem warmen Ort so
lange gehen lassen, bis er sein Volumen etwa
verdoppelt hat.
Den Teig gut durchkneten und in ca. 25 gleich
große Stücke teilen. Diese mit einem bemehlten
Nudelholz zu Fladen ausrollen und auf einem
Backblech noch einmal kurz gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 10 Min.
backen, dann umdrehen und weitere 10 Min.
backen.
57
„Eine kulinarische Reise nach
Griechenland“
Tsatsiki
Zutaten
Zubereitung
1 Gurke
waschen, längs halbieren und die Kerne mit
einem kleinen Löffel auskratzen, dann raspeln.
Das fertig Geraspelte ein wenig salzen und kurz
in einem Sieb stehen lassen, so tritt das
Wasser besser aus den Gurken aus.
Nun das restliche Wasser aus den Gurken
drücken.
700 g Joghurt, cremig (ggf. griechisch)
zu den gut entwässerten Gurken geben.
1 große Knoblauchzehe
schälen und dazu pressen.
1 TL Salz,
Pfeffer aus der Mühle,
1 ½ EL Olivenöl,
½ TL Weißwein-Essig,
Prise Zucker,
abschmecken.
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„Eine kulinarische Reise nach
Griechenland“
 Amygdalota (Mandelplätzchen)
Zutaten
Zubereitung
350 g gemahlene Mandeln,
190 g Puderzucker
1 Bio-Orange
in einer Rührschüssel gut vermischen.
3 Eiweiß
Mandeln, geschält
gut waschen und die Schale abreiben. Dann
halbieren und den Saft auspressen.
1 TL Orangenschale und 2 EL des Saftes zu
der Zucker-Mandelmischung geben.
Eier vorsichtig trennen. Eiweiß steif schlagen
und unter die Mischung rühren bis es eine
gleichmäßige Masse ergibt. (Hände gut
waschen und Teig nicht mehr probieren
 rohes Ei!)
Das Eigelb der „Tortilla-Gruppe“ geben!
Aus dem Teig kleine Bällchen (3-4 cm)
formen und in die Mitte eine Mandel
stecken.
Auf ein Backblech mit Backpapier legen und
im vorgeheizten Backofen bei 180° 20-25
Minuten leicht golden backen.
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
bei der Summerschool 2014
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Eindrücke der Schülerinnen und Schüler
von der Summerschool 2014
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