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Report
HORSE MEDIA WEGO
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LPO 2013
Was erwartet uns?
 Welche Neuerungen gibt es
schwerpunktmäßig in den
Disziplinen Dressur, Springen
und Vielseitigkeit?
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Allgemeine Bestimmungen
§ 6 Verpflichtung
Die im Pferdeleistungssport gemäß § 1 beteiligten Personen sind zur Beachtung der Ethischen Grundsätze des
Pferdefreundes” (siehe auch Tierschutzgesetz) und zu
sportlich -fairer Haltung gegenüber dem Pferd und untereinander verpflichtet.
Die Ausrüstung der Pferde und der Teilnehmer (Reiter/Fahrer/
Voltigierer) muss den Regeln der jeweiligen Reit-, Fahr- und
Voltigierlehre sowie den Grundsätzen der Unfallverhütung und
des Tierschutzes und ggf. der Straßenverkehrsordnung
entsprechen. Für die Einhaltung dieser Grundsätze u. Regeln sowie die Beachtung der korrekten Teilnahmevoraussetzungen ist der Teilnehmer verantwortlich.
Hinweis:
Weil § 6 wegen der Öffentlichkeitswirkung eine noch größere
Bedeutung bekommen hat, sind die „Ethischen Grundsätze“
von hinten ganz nach vorn in die LPO gekommen!
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§ 17 Altersklassen
Es werden nur noch folgende Altersklassen geführt:
Junioren (JUN/U18) – werden im laufenden Kalenderjahr
höchstens 18 Jahre alt.
Junge Reiter (JR/U21)/Junge Fahrer (JF/U21) – werden im
laufenden Kalenderjahr mindestens 19, aber höchstens 21
Jahre alt.
Junioren, die im laufenden Kalenderjahr 16, 17 oder 18 Jahre
alt werden, können sich für die Altersgruppe „Junge Reiter”
bzw. „Junge Fahrer” entscheiden. Diese Entscheidung gilt für
das laufende Kalenderjahr.
Reiter (REI)/Fahrer (FAH) – werden im laufenden
Kalenderjahr mindestens 22 alt.
Junge Reiter bzw. Junge Fahrer können sich für die
Altersgruppe „Reiter” bzw. „Fahrer” entscheiden. Diese
Entscheidung gilt für das laufende Kalenderjahr.
Die Ausschreibung bzw. Teilung von LP nach Alter der
Teilnehmer ist auch nach Geburts-Jahrgängen oder z. B.
für die Altersklassen U14, U16, U25, Ü40 etc. möglich.
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§ 20 Reit-/Fahr-/Longenführer-/Voltigierausweis
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Reiter haben mit der neuen FN-Jahresturnierlizenz
einen neuen Aufdruck: „Option A“ oder „Option B“.
Reiter die den Vermerk „A“ erfüllen, dürfen an geschlossenen“ Prüfungen teilnehmen, können aber auch in
„offenen“ Prüfungen starten.
Reiter die auf der Jahresturnierlizenz den Vermerk „B“
haben, dürfen nicht an geschlossenen Prüfungen
teilnehmen.
Auf Antrag können Reiter, die von der FN in die Option „A“
eingestuft sind, sich für Option B entscheiden und sind
dann nur noch in „offenen“ Prüfungen startberechtigt.
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Aktuelle Zahlen aus Mecklenburg-Vorpommern zu
Reitern mit „Option A“ und „Option B“
Springen:
Option A
Option B
ges.
gesamt
1.495 (91,9%)
132 (8,1%)
1.627
Lkl. 1
0
7
7
Lkl. 2
4
22
26
Lkl. 3
47
64
111
Lkl. 4
105
29
134
Lkl. 5
578
9
567
Lkl. 6
761
1
762
FN-weit
97.375 (95,4%)
4.666 (4,6%) 102.023
Dressur:
Option A
Option B
ges.
gesamt
1.611 (98,5%)
24 (1,5%)
1.635
Lkl. 1
0
1
1
Lkl. 2
5
7
12
Lkl. 3
15
4
19
Lkl. 4
46
4
50
Lkl. 5
707
7
714
Lkl. 6
838
1
839
FN-weit
98.814 (98,1%)
1.932 (1,9%) 100.746
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§ 23 Ausschreibungen
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Eine gravierende Änderung!
Die Klasse E ist völlig aus der WBO herausgefallen.
Klasse E gibt es zukünftig nur noch in der LPO!
Mit der Konsequenz, dass die Pferde/Ponys die in Klasse
E gestartet werden sollen, alle FN-registriert sein müssen.
Vorteil:
Die Ergebnisse werden somit auch alle bei der FN
registriert.
Die Leistungsklasse der Reiter berührt das nicht, weil
LK 0 zukünftig auch in LPO-Prüfungen der Klasse E
startberechtigt ist.
Veranstaltern ist es aber freigestellt, zukünftig weiter
Spring-WB nach WBO auszuschreiben. Diese haben dann
aber nicht mehr die Bezeichnung Kl. E.
Es werden zumeist Wettbewerbe sein, wie sie in der WBO
auf Seite 149 als WB 265 bis 267 geschildert werden.
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Vorläufige Zeiteinteilungen müssen jetzt zu den
Angegebenen Tagen auch die Tageszeit enthalten
(Vormittag/ Nachmittag/ Abend).
Flutlicht-LP sind gesondert anzugeben.
Wichtig:
Änderungen der Tageszeitangaben begründen im
Gegensatz zur Änderung der Tage keinen Anspruch auf
Rückerstattung des Einsatzes!
Eine der gravierenden Änderungen
Für die Disziplinen Dressur und Springen (inkl. entsprechender Aufbau LP) sind LP grundsätzlich „offen“ auszuschreiben.
Mindestens 20 % der Prüfungen in den Disziplinen Dressur
und/oder Springen bis einschließlich Kl. M (inkl. entsprechender Aufbauprüfungen, aber ohne Prüfungen nur für
Nachwuchsreiter), sind jedoch als „geschlossene“ Prüfungen ausschließlich für Teilnehmer mit einer Jahresturnierlizenz „Option A“ auszuschreiben.
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§ 33 Nennungen
Neu:
Nennung für nationale und internationale Prüfungen im Inland
sind nur noch über das FN-Nennung-Online-Verfahren
möglich. Bei internationalen Turnieren kann ggf. über ein
anderes Online-Verfahren genannt werden.
Im FN-Nennung-Online-System erfolgt die Zahlung der
erforderlichen Nenngelder, Einsätze und sonstigen Gebühren durch Erteilung eines entsprechenden Einziehungsauftrages oder auf einem anderen vorgegebenen
Zahlungsweg.
§ 38 Registrierung der Ergebnisse
Gemäß § 59.1 ist grundsätzlich ein Viertel der Teilnehmer zu
platzieren. Generell werden jedoch nur für bis zu einem Drittel
der Teilnehmer die Erfolge registriert.
Bei Prüfungen mit festgesetzter Teilnehmerzahl denen
meist Qualifikationen vorausgehen, werden die Erfolge
für bis zu max. zwei Drittel der Teilnehmer registriert.
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§ 40 Arzt, Tierarzt, Hufschmied
Die Vorschriften für die humanmedizinische Versorgung wurde erhöht!
Der Veranstalter hat zukünftig sicherzustellen:
Anwesenheit eines verantwortlichen Arztes mit Erfahrung
in der Versorgung schwererer Verletzungen (bei LP im
Gelände (Reiten/Fahren) vorgeschrieben) oder einer Person mit der Qualifikation „Rettungsassistent“ sowie
qualifizieten Assistenzpersonals (in der Regel eines
Sanitätsdienstes) mit Ausrüstung zur Erstversorgung
schwererer Verletzungen.
Medi-Kontrollboxen
Das Vorhandensein einer Örtlichkeit (z.B. Box) für die Durchführung von Medikationskontrollen ist vorgeschrieben.
§ 41 Parcourschef
Für die Teilprüfung Springen bei Vielseitigkeitsprüfungen
können sowohl Parcourschefs Springen (SM) als auch
Vielseitigkeit (VL bis Vielseitigkeit-Kl. L bzw. VMS ab
Vielseitigkeit-Kl. M) eingesetzt werden.
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§ 50 Teilung von LP
Die LPO sagt jetzt, was in der Praxis schon erfolgte:
Die Teilung von Basis- und Aufbau-LP hat möglichst
nach Alter der Pferde zu erfolgen. Die Mindestzahl von 12
Nennungen ist einzuhalten.
§ 51 Prüfungs- und Vorbereitungsplätze
Die Platzgröße für Reitpferdeprüfungen ist wieder etwas
gelockert worden:
Es heißt: grundsätzl. 20 x 60m, ggf. auch 20 x 40m oder
sonstige Maße, Mindestbreite aber 20m.
Neue Anforderung an die Ausstattung eines Springplatzes:
Ein Springplatz im Freien, auf dem Springen der Klasse
M und/oder KI. S ausgetragen werden, muss über mindestens einen, ggf. mobilen, Wassergraben verfügen
(Mindesttiefe 2,50 m).
Für die Aufsicht auf dem Abreiteplatz ist ein angemessener
Arbeitsplatz mit Verbindungsmöglichkeiten (Sprechfunk,
Telefon) zu den übrigen Richtern bereitzustellen.
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§ 52 Verhalten auf PLS und Aufsicht
Zu sportlich-fairer Haltung auf dem Turnierplatz sowie
dessen Umgebung sind neben den Teilnehmern jetzt
offiziell auch diesen zuzuordnende Personen, z. B. Ausbilder, Besitzer, Pfleger, Beifahrer verpflichtet.
Unsportliches Verhalten
Als unsportliches Verhalten auf Turnieren ist zusätzlich definiert
worden:
– die „Arbeit an der Hand“ (Ausnahme Longieren)
– die unangemessene und/oder agressive Einwirkung des
Teilnehmers, die erkennbar zu Stress- oder
Schmerzsymptomen des Pferdes führt
– das Überwinden von Hindernissen, die zu den nicht erlaubten Aufbauarten zählen.
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§ 53 FN-/LK-Beauftragter/TD
Bei Gelände- und Vielseitigkeitsprüfungen
(Reiten) werden die Aufgaben des LK- und
Sicherheitsbeauftragten ab sofort von einem Technischen
Delegierten (TD) wahrgenommen.
Die Aufgaben sind sehr umfangreich und in einem
Merkblatt der FN festgelegt. Nachfolgend einige Auszüge:
Der TD überprüft und genehmigt die technischen und
administrativen Voraussetzungen für die Durchführung
einer Gelände- bzw. Vielseitigkeits-LP/-PLS.
Bei allen drei Teilprüfungen einer Vielseitigkeits-LP hat
der TD die Strecken, Plätze, Umgrenzungen etc. zu überprüfen und abzunehmen, einschließlich Beschaffenheit
und Abmessungen der Hindernisse aller Strecken, mit
besonderem Augenmerk auf einen angemessenen
Schwierigkeitsgrad der ausgeschriebenen Prüfungskl.
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Er muss die Strecken frühzeitig besichtigen, damit
noch Änderungen vorgenommen werden können.
Er hat die Einweisung und den Einsatz des Hilfspersonals sicherzustellen. Er hat die Teilnehmerbesprechung
(das „Briefing“) durchzuführen bzw. sicherzustellen,
dass alle wichtigen Informationen den Teilnehmern
zugänglich gemacht werden.
Die alleinige Zuständigkeit liegt so lange beim TD bis er
der Richtergruppe mitgeteilt hat, dass er mit den
Prüfungsbedingungen einverstanden ist. Danach wird er
weiterhin technische und administrative Angelegenheiten
überwachen und der Richtergruppe und dem Veranstalter
beratend zur Seite stehen.
Ein TD ist für alle LPO-Geländeprüfungen einzusetzen.
Sofern er neben der Erfüllung seiner Aufgaben aufgrund
der Organisationsstruktur bzw. des Prüfungsangebots
noch verfügbar ist, darf er weitere Aufgaben wahrnehmen.
Diese sind in einem Merkblatt der Deutschen
Richtervereinigung formuliert.
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§ 55 Aufgabe der Richter
Neu ist:
Am offenen Wassergraben muss zukünftig ein
ausgebildeter Richter die Kontrolle ausüben.
Hinweis:
Die Richter sind auch verantwortlich für die Korrektheit der
Zeitnahme (inkl. Beginn und Unterbrechung des
„Countdown“). In der Praxis wird das allzu oft den
Zeitnehmern überlassen, die die elektronische Uhr bedienen.
Dazu sagen unsere LK-Bestimmungen:
Für die Bedienung der elektronischen Zeitmessanlage ist vom
Veranstalter eine sachkundige Person einzusetzen, die nicht
Mitglied der jeweiligen Richtergruppe ist. Richter bedienen die
Glocke, den Knopf für den Countdown und zum evtl.
erforderlichen Anhalten der Zeit im Verlauf des Rittes,
beobachten/beurteilen das Sportgeschehen und bedienen die
gem. § 518 geforderte Handstoppuhr.
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§ 56 Richtereinsatz
Neues Richtverfahren:
Richten mit (Gesamt-) Wertnoten mit getrennt sitzenden
Richtern.
Dazu werden die (Gesamt-)Wertnoten der einzelnen Richter
addiert und anschließend durch die Anzahl der Richter
geteilt.
Neu ist auch:
Ein Richter/TD darf in nicht mehr als 5 aufeinander
folgenden Jahren auf einer PLS tätig sein (Ausnahme:
Voltigieren).
Dazu sind die Veranstalter aufgefordert pro Veranstaltungsjahr
mindestens ein Richter auszutauschen!
Dazu hat die LK M-V in ihren Bestimmungen festgelegt, dass
Ausnahmen zugelassen werden können.
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§ 59 Platzierung/Siegerehrung
Keine neue Regelung, aus gegebenem Anlass sei aber
nochmal deutlich auf die bestehenden Bestimmungen
hingewiesen:
Die Siegerehrung ist Bestandteil der LP. Die Teilnahme an ihr
ist grundsätzlich für alle an 1. bis 6. Stelle platzierten
Teilnehmer mit dem platzierten Pferd/Gespann Pflicht; hiervon
abweichende Regelungen sind vom Veranstalter
spätestens mit der endgültigen Zeiteinteilung
bekanntzugeben. Nichtteilnahme dieser Teilnehmer hat die
Aberkennung der Platzierung zur Folge. Teilnehmer, die sich
mit mehreren Pferden/Gespannen platzieren konnten, sollen
mit dem höchstplatzierten Pferd/Gespann teilnehmen.
Bei Vielseitigkeitsprüfungen ist die Teilnahme an der
Siegerehrung grundsätzlich für alle platzierten Teilnehmer
und Pferde Pflicht. Über Ausnahmen entscheidet der FN-/LKBeauftragte in Abstimmung mit der Turnierleitung.
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§ 63 Teilnahmevoraussetzungen/Leistungsklassen
Neben der Zugehörigkeit zu einer Leistungsklasse
sind die Vermerk „A“ (für geschlossene LP) bzw. „B“
zur Teilnahme an Dressur- und Springprüfungen
erforderlich.
In den Durchführungsbestimmungen zum § 63 werden im
hinteren Teil der LPO die Voraussetzungen für die Einstufung in
die Option „A“ erklärt:
– Keinerlei Platzierungen im LPO-Anrechnungszeitraum
bis zum 30.09.des Vorjahres) mit mehr als drei
verschiedenen Pferden in der betreffenden Disziplin (inkl.
Aufbau LP; exkl. Pony-LP und auf Antrag MannschaftsLP)
– Keinerlei Teilnahme an LP der Kl. S*** u./o. höher der
betreffenden Disziplin im letzten LPOAnrechnungszeitraum.
– Einstufung in Leistungsklasse D 2 bis 6 bzw. S 2 bis 6.
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§ 66 Teilnahmebeschränkungen von Pferden
Zu LP sind nicht zugelassen bzw. zu disqualifizieren:
Pferde, die in den betreffenden LP oder einer ihrer
Unterabteilungen bereits gestartet sind.
Ausnahmen:
In Stil-Springprüfungen LP Kl. E, Stil-Geländeritten Kl. E,
Stil-Fahrprüfungen Kl. E sowie Dressur-Reiterprüfungen
Kl. E (keine Dressurprüfungen Kl. E) sind
2 Teilnehmer pro Pferd zugelassen.
§ 68 Ausrüstung der Reiter
Neu geregelt ist die Kopfbedeckung
Dressur
Junioren:
In Gewöhnungs- und Reitpferdeprüfungen,
Dressurpferdeprüfungen aller Klassen, Dressur- u.
Dressurreiterprüfungen aller Klassen: Reithelm
vorgeschrieben. Diese Bestimmung gilt auch für den
Vorbereitungsplatz.
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Junge Reiter und Reiter
In Gewöhnungs- und Reitpferdeprüfungen sowie
Dressurpferdeprüfungen bis Kl. A:
Reithelm vorgeschrieben
In Dressur- und Dressurreiterprüfungen Kl. E u. A:
Reithelm vorgeschrieben
In Dressur- und Dressurreiterprüfungen Kl. L bis S sowie
Dressurpferdeprüfungen Kl. L u. M:
Reithelm o. Reitkappe, Melone bzw. Zylinder vorgeschrieben.
In Prüfungen mit internationalen Dressuraufgaben für
Senioren:
Zylinder oder Reithelm vorgeschrieben;
für Junioren und Junge Reiter ist auch in diesen
Prüfungen Melone zugelassen.
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Kopfbedeckung Springen
Vorgeschrieben ist (auch auf dem Vorbereitungsplatz)
in allen Prüfungen Bruch- u. splittersicherer Reithelm
mit Drei- bzw. Vierpunktbefestigung.
Kopfbedeckung bei Vielseitigkeit
Vorgeschrieben ist:
Junioren:
In allen Prüfungen und Teilprüfungen aller Klassen
Reithelm vorgeschrieben.
Diese Bestimmung gilt auch für den Vorbereitungsplatz.
Junge Reiter und Reiter
In Prüfungen der Kl. E und A:
Reithelm vorgeschrieben.
Diese Bestimmung gilt auch für den Vorbereitungsplatz.
In Prüfungen der Kl. L bis S:
Reithelm oder Reitkappe, Melone oder Zylinder
vorgeschrieben.
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Hilfsmittel in Springen
Eine Gerte: max. 75 cm lang (inkl. Schlag) zugelassen.
Ausnahme:
In der dressurmäßigen Arbeit auf dem Vorbereitungsplatz ist
auch eine Gerte max. 120 cm lang (inkl. Schlag) zugelassen.
Aktuell zu Hilfsmittel schon wieder gestrichen:
„ab VM/GVM Sporen vorgeschrieben“
§ 70 Ausrüstung der Reitpferde
In Eignungsprüfungen für Reitpferde sind nur Gamaschen,
Streichkappen (16 cm max. Länge der Kunststoffschale,
Mindesbreite außen 5 cm) bzw. Bandagen zugelassen.
In derartigen LP mit Teilprüfung Gelände sind zusätzlich
Springglocken zugelassen.
In Springpferdeprüfungen sind an den Hinterbeinen nur Streichkappen zugelassen, die folgende Beschaffenheit haben:
Glatte Innenstruktur ohne Aufwölbungen, ohne Fell o.Ä., Kunststoffschale max. 16cm Länge, einfacher oder doppelt-gegenläufiger Klettverschluss (5 cm Breite), keine Riemen/Schnallen.
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Bestimmungen für den Vorbereitungsplatz
Schon immer galt:
Dressur-/Dressurreiter- und Springprüfung KI. E:
Ausrüstung wie in der jeweiligen Prüfung vorgeschrieben.
Erlaubte Hilfszügel: einfache oder doppelte (Dreiecks-, Lauffer) beidseitige Ausbindezügel aus Leder und/oder Gurtband,
jedoch nicht beim Überwinden von Hindernissen.
Neu wurde formuliert:
Das gleitende Ringmartingal ist auf dem Vorbereitungsplatz
in Dressur-/Dressurreiter- und Springprüfung KI. E grundsätzlich erlaubt.
Erlaubte Gebisse und Ausrüstungsgegenstände
In alle Prüfungsarten und -klassen bei Zäumung auf Trense
(jeweils nur ein Zügelpaar zulässig).
Gravierendste Änderung:
In Springprüfungen der Kl. E ist das Stangengebiss und
und Pelham nicht mehr zugelassen.
Das Pelham ist außerdem nur noch mit Kinnkette
zugelassen.
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§ 304 Beurteilung in Reitpferdeprüfungen
Die LPO 2013 geht wieder zurück auf 5 statt wie
zuletzt 6 Einzelnoten
Beurteilt werden die natürlichen Bewegungen des Pferdes in
den drei Grundgangarten, Trab, Galopp und Schritt, die
altersgemäße Erfüllung der Kriterien der Skala der
Ausbildung, sowie der Typ u. die Qualität des Körperbaus.
Für Fahrsportfreunde interessant ist die Einführung von:
Fahrpferdeprüfungen für Reitpferde im Einspänner
§ 320 Fahrpferdeprüfung mit Vorstellung an der Hand
Erweiterung des Alters in Dressurpferdeprüfungen
Zulässig sind:
KI. A: 4- bis 6-jährige Pferde, 6-Jähr. nur o. Erfolge bis Nennungsschluss in Dressur- bzw. Dressurpferde Kl. A u. höher.
KI. L: 4- bis 7-jährige Pferde. 7-Jähr. nur o. Erfolge bis Nennungsschluss in Dressur- bzw. Dressurpferde-LP KI. L u./o.
höher.
4-Jährige erst ab 1. Mai des laufenden Jahres zugelassen.
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KI. M: 5- bis 7-jährige Pferde, 7-Jährige nur ohne
Erfolge bis Nennungsschluss in Dressur- bzw.
Dressurpferdeprüfungen KI. M* und/oder höher.
Erweiterung des Alters auch in Springpferdeprüfungen
Zulässig sind:
KI. A: für 4- bis 6-jährige Pferde (6-Jährige nur ohne Erfolge
bis Nennungsschluss in Spring- bzw. Springpferdeprüf.
der Kl. A u./o. höher). Bisher war in Dr. u. Spr. 1 Erfolg erlaubt.
KI. L: für 4- bis 7-jährige Pferde (7-jährige nur o. Erfolge bis
Nennungsschluss in Spring- bzw. Springpferdeprüfungen
der Kl. L u./o. höher), 4-jährige Pferde sind in Kl. L erst ab
1. Mai des laufenden Jahres zugelassen.
KI. M: für 5- bis 7-jährige Pferde (7-jährige nur o. Erfolge bis
Nennungsschluss in Spring- bzw. Springpferdeprüfungen
der Kl. M u./o. höher).
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§ 362 Anforderungen in Spring- u. Geländepferdeprüfungen
Einführung von Ein-Sterne-Prüfungen in beiden
Disziplinen
§ 400 Dressurprüfungen
Aufnahme von Ein- und Zwei-Sterne Prüfungen Kl. A und L in
die LPO.
neu:
Dressurreiterprüfungen jetzt KI. E bis M*
Dressurprüfungen Kl.L auf Kandarenzäumung (L**)
nur ab Lkl. D4
neu (war bisher nicht geregelt):
Dressurreiterprüfungen KI. E bis M für:
KI. E u. A: 4-jährige und ältere Pferde u./o. Ponys
KI. L:
5-jährige und ältere Pferde u./o. Ponys
KI. M:
6-jährige und ältere Pferde u./o. Ponys
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Bei Turnieren mit Dressurprüfungen der KI. A, L
u./o. M sind gem. LPO § 23.3 mindestens 20 % der
Prüfungen (inkl. Dressurpferdeprüfungen exkl. Prüfungen
nur für Jun./JR) als „geschlossene“ Prüfungen
auszuschreiben.
Die LK-MV hat dazu folgendes festgelegt:
Für Dressurprüfungen der Kl. A-M ist es den Veranstaltern
freigestellt, „geschlossene“ und „offene“ Prüfungen nach
§ 23.3 LPO auszuschreiben.
Die LPO enthält einen Fehler:
Zulässig sind in Dressur- und Dressurreiterprüfungen der KI. E
Leistungsklasse 6 und 0 (wird in der LPO noch korrigiert)
§ 401 Beurteilung in Dressurreiterprüfungen
Hier gibt es eine Klarstellung, dass in die Beurteilung nach der
Skala der Ausbildung die Qualität der Grundgangarten des
Pferdes keine Berücksichtigung findet.
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Ein Sturz zwischen dem Aufruf zum Start und dem
Start in einer Dressur führt zukünftig auch zum
Ausschluss. Hier gibt es eine Klarstellung.
§ 500 Springprüfungen
Auch für Turniere mit Springprüfungen der KI. A, L u./o. M gilt:
Gem. LPO § 23.3 sind mindestens 20 % der Prüfungen
(inkl. Springpferdeprüfungen exkl. Prüfungen nur für
Jun./JR) als „geschlossene“ Prüfungen auszuschreiben.
Hierzu sagen die LK-Bestimmungen von MV:
In Springprüfungen sollte § 23.3 LPO angewandt werden,
die LK M-V kann Ausnahmen zulassen.
Auch für Springen gilt wie in der Dressur:
In Springprüfungen der KI. E u. in 75er Hunterklasse ist
Leistungsklasse 6 und 0 zugelassen.
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§ 502 Bestimmungen für Stechen/Siegerrunde
Stechen
Der Stechparcours kann max. zwei zusätzliche
Einzelhindernisse enthalten. Beide Hindernisse
müssen bereits bei der Besichtigung im Parcours vorhanden
sein bzw. müssen aus den Hindernissen des Umlaufs
entwickelt werden.
Siegerrunde
Die Bestimmungen für die Siegerrunde haben im § 502
einen eigenen Unterpunkt erhalten und sind der bisherigen
Praxis angepasst worden.
§ 504 Anforderungen
Die LPO sagt, wenn Pferde und Ponys in einer Prüfung der KI.
E bis L starten, können die Abstände in Kombinationen und
Distanzen mit bis zu 5 Galoppsprüngen für Ponys angepasst
werden.
(Nach unsere LK-Bestimmungen gilt das von Kl. E bis M.)
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Erlaubte Zeit
Das Herabsetzen der erlaubten Zeit war bisher generell
nur möglich, wenn bereits gestartete Teilnehmer nicht mit
zusätzlichen Strafpunkten belastet werden.
Jetzt wurde zu den bereits gestarteten Teilnehmern
hinzugefügt, „ohne Ungehorsam“
§ 505 Prüfungsplatz und Parcours
Hier gab es keine Änderung. Bei dieser Gelegenheit aber
ein dringender Apell an alle Teilnehmer, um die Ästhetik im
Pferdesport nicht völlig aufzugeben!!
§ 505 sagt:
Teilnehmer dürfen nur im Reitanzug gemäß § 68 den
Prüfungsplatz vor Beginn der Prüfung zu Fuß betreten. Die
Genehmigung dazu wird von den Richtern durch ein
Glockenzeichen erteilt. Zum Verlassen des Prüfungsplatzes
fordert ein zweites Glockenzeichen auf.
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§ 519 handelt von Ausschlüssen
Neu wurde festgelegt, dass ein Sturz auch vor
Passieren der Startlinie zum Ausschluss führt.
Für Stilspringprüfungen m. Standardanford. wurde erweitert –
ein Sturz zwischen Ein- und Ausritt führt zum Ausschluss.
§ 520 Stil-Springprüfungen
Die LPO 2013 ermöglicht eine neue Variante Stilspringen:
Variante Stil-Springprüfung „Weg & Zeit“
Bewertung wie in normalen Stilspringen, jedoch mit durch
die Linienführung des Parcours und die festgelegte
Erlaubte Zeit vorgegebenen „kurzen Wegen“.
§ 533 Springprüfung mit Siegerrunde
Die LPO sagt: In der Siegerrunde über einen verkürzten Parcours sind eine in der Ausschreibung festzulegende Anzahl
an Teilnehmern aus dem Umlauf startberechtigt.
Dieser Satz ist auslegungsfähig und lässt auch zu, das alle zu
platzierenden Teilnehmer startberechtigt sind.
Entscheidend ist der Text der Ausschreibung!
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Vielseitigkeits- und Geländeprüfungen
§ 601 Beurteilung
Neu wurde zur Sicherheit festgelegt:
Zeigt sich ein Teilnehmer u./o. Pferd den Anforderungen
einer Teilprüfung offensichtlich nicht gewachsen oder
besteht eine Gefährdung der Sicherheit von Teilnehmer,
Pferd u./o. Dritten, können die Richter diesen jederzeit von
der Teilnahme an dieser u./o. weiteren Teilprüfungen
ausschließen.
§ 620 Anforderungen für Geländeritte
Bei den Anforderungen enthält die LPO nun auch
Maximalhöhen für Hecken, was bisher nicht der Fall war.
Für die neue Einteilung in Ein- u. Zwei-Sterne Geländeritte gilt:
Die Abmessungen und technischen Anforderungen in A*
werden eher im unteren Bereich, in A** eher im oberen
Bereich liegen (s. auch Merkblatt „Der Geländeaufbau“).
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§ 630 Offizielle Besichtigung, technische Ausstattung
Meist war es schon Praxis, nun ist festgelegt:
Rechtzeitig vor Beginn der Geländeprüfung ist eine
Teilnehmerbesprechung („Briefing“) für alle Teilnehmer
vorzusehen.
Alle wichtigen Informationen zum Prüfungsablauf und zur
Geländestrecke sowie die Telefonnummer des TD sind
rechtzeitig am Schwarzen Brett allen Teilnehmern bekannt
zu machen.
Neu festgelegt wurde der Abstand vom letzten Hindernis zur
Ziellinie:
Die Ziellinie darf nicht weiter als 30 m (bisher75 m) und
muss wenigstens 15 m (bisher 30 m) vom letzten Hindernis
entfernt sein.
§ 636 Besondere Schwierigkeiten/Teilnehmer Anhalten
Der § hat einige neue Formulierungen erhalten, die vor allem
zum Inhalt haben, dass den Teilnehmern, die angehalten
wurden, eine exakte Zeitvergütung zugeschrieben wird.
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Festgelegt wurde auch:
Wird ein Teilnehmer von einem nachfolgenden
Teilnehmer überholt, muss er die Strecke für den
nachfolgenden Teilnehmer freigeben.
Er darf erst dann den Ritt fortsetzen, wenn der überholende Teilnehmer nicht mehr beeinflusst werden kann.
§ 642 Zeitmessung, Zeitplan, Start
Die LPO legt fest:
Ein verspäteter Start ist nur in soweit zulässig, als dass der
nachfolgende Teilnehmer nicht behindert wird.
Ist der verspätete Start vom Teilnehmer verschuldet, wird
die im Zeitplan vorgegebene Startzeit zugrunde gelegt.
§ 643 Ergebnisrelevante Vorkommnisse im Gelände
War bereits Praxis wurde jetzt aber klargestellt:
Ein Hindernis gilt als überwunden, wenn der Teilnehmer es zu
Pferde zwischen den Begrenzungsflaggen (mindestens Kopf,
Hals u. Schultern des Pferdes sowie Kopf des Teilnehmers)
passiert hat.
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Klarstellungen zum Sturz auf der Strecke
Ein freiwilliges Absteigen des Teilnehmers zum
Richten der Ausrüstung gilt nicht als Sturz.
Zum Sturz des Pferdes wurde klargestellt:
Als Sturz des Pferdes gilt auch, wenn das Pferd nicht ohne
fremde Hilfe ein Hindernis verlassen kann.
Ein Sturz des Pferdes, bei dem auch der Teilnehmer zu Fall
kommt, wird als ein Sturz des Pferdes aufgezeichnet.
Definition und Bestrafung von Ungehorsam
Ein Ungehorsam wird nur bestraft, wenn er sich im
Zusammenhang mit dem versuchten oder tatsächlichen
Überwinden eines nummerierten Hindernisses ereignet.
Definition Verweigern:
Bei Hindernissen mit einer Höhe von 30cm und niedriger
gilt das Anhalten und unverzügliches Springen aus dem
Stand nicht als Verweigern.
Ist das Anhalten nachhaltig, gilt dies als Verweigern.
Das Pferd darf seitwärts treten, tritt es jedoch zurück, ist
dies als Verweigern zu bewerten.
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Wie werden Volten behandelt:
Das Kreuzen einer Spur zwischen den Sprüngen einer
Kombination wird in jedem Fall bestraft, das Gleiche gilt, wenn
Elemente der Kombination in eine Volte eingeschlossen
werden. (dieser Satz ist Bestandteil einer Änderung)
Es sei denn, eines der Elemente ist als Alternativ-Element
gekennzeichnet. In diesem Fall darf das letzte anzureitende
Element der Kombination in eine Volte eingeschlossen werden, sofern alle anderen Elemente bereits passiert wurden.
Außerdem darf der Teilnehmer beliebig zwischen den jeweils mit dem gleichen Buchstaben versehenen AlternativElementen auswählen (z.B. 6a auf dem linken Weg, 6b auf
dem rechten Weg), sofern er nicht bereits das nächste Element auf dem anderen Weg angeritten hat.
Bestehen Zweifel bzgl. der Interpretation des Regelwerks,
so ist die Entscheidung des TD und der Richter, ggf.
mittels einer Skizze, schnellstmöglich den Teilnehmern
und Hindernisrichtern bekannt zu machen.
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§ 645 Bewertung
Neu:
Gefährliches Reiten muss nicht immer zum Ausschluss
führen, sondern kann neuerdings mit 25 Strafpunkten
geahndet werden.
§ 646 Ausschlüsse und „Fremde Hilfe“
In diesem Paragrafen hat es einige Klarstellungen zu Ausschlussgründen gegeben und den Richtern wurden mehr
individuelle Kompetenzen eingeräumt.
§ 651 Bewertung
Aufgehoben wurde die Vorschrift, Reiter nicht zur Teilprüfung
Gelände zuzulassen, die in der vorangegangenen Springprüfung mehr als 16 Strafpunkte für Hindernisfehler hatten.
§ 676 Hallen-Geländeritte (neuer Paragraf)
Sind die Hindernisse nicht am/im Boden zu befestigen, so
sind – im ausgeflaggten Bereich – nur Hindernisteile zu
verwenden, die sich bei evtl. Kippen nicht in den Abmessungen vergrößern können.
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Durchführungsbestimmungen
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(zu finden im Anhang der LPO)
§ 16.5 Messbescheinigung
Ponys, die als Turnierpony registriert werden sollen, dürfen eine Widerristhöhe von max. 1,48 m ohne bzw. 1,49 m
mit Eisen aufweisen. (war bisher so nicht geregelt)
§ 27 Höhe von Nenngeld, Startgeld, Einsatz
Das System des Nenn- und Startgeldes ab Prüfungen mit einem Gewinngeld ab 500 Euro hat sich geändert:
In Prüfungen mit einer ausgeschriebenen Gewinnsumme
von 500 bis 1.500 Euro kann das Nenn- und Startgeld, wie
bei Prüfungen bis 450 Euro, zu Einsatz zusammen gelegt
werden und wird damit komplett zum Nennungsschluss
fällig.
Geändert und z.T. deutlich erhöht, hat sich das Nenn- u.
Startgeld in Prüfungen ab 4.100 Euro. Unterhalb dieser
Dotierung sind die Einsätze jedoch gleich geblieben!
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Betrug das Nenngeld bisher einheitlich 13 Euro und das
Startgeld 1% von der Gewinnsumme (bis 4.100 Euro), so
haben sich die Beträge wie folgt geändert:
4.100 bis 10.000 Euro: Nenngeld 20 Euro, Startgeld 0,75%
ab 10.100 Euro:
Nenngeld 50 Euro, Startgeld 0,50%.
Kostete z.B. ein Springen mit 5.000 Euro den Reitern bisher 33
Euro, so zahlen sie dafür jetzt 50,50 Euro.
Einführung einer neuen Gebühr, die aber in der Ausschreibung
stehen muss:
Sofern in der genehmigten Ausschreibung ausdrücklich
aufgeführt, können Veranstalter zusätzlich zum Einsatz
bzw. Nenn- und Startgeld eine zweckgebundene Gebühr
von bis zu 5,- Euro pro Pferd/pro Gespann erheben.
Bei als Eintagesprüfungen durchgeführten Vielseitigkeitsprüfungen Kl. E bis L kann diese Gebühr bis zu maximal
20,- Euro bzw. bei Vielseitigkeits-LP Kl. M bis zu maximal
25,- Euro betragen.
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§ 34 Nennungsschluss
Die neue LPO ermöglicht es, dass der Nennungsschluss
bis auf 5 Tage vor Turnierbeginn verkürzt werden kann.
§ 35 Gültigkeit der Nennungen
Vom Veranstalter kann nach Nennungsschluss für Teilnehmer
über NeOn ein Startplatz-/Teilnehmer-/Pferdenachtrag
beantragt werden, der dem Veranstalter zum Download
bereitgestellt wird.
Die Gebühr dazu beträgt:
Vor Turnierbeginn 8,– Euro je Startplatz-/Teilnehmer/Pferdenachtrag zzgl. Einsatz etc.
Während eines laufenden Turniers bis zum Meldeschluss
der jeweiligen Prüfung 25,- Euro.
In diesem Fall wird der Nachtrag der FN mit der Ergebnisbearbeitung übermittelt.
In den Startberechtigungsregeln wurde für Dressur, Springen,
Vielseitigkeit und Fahren in den Durchführungsbestimmungen
Leistungsklasse 0 für Prüfungen der Kl. E aufgenommen.
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§ 63 Leistungsklassen
Die Höherstufung oder Rückstufung kann auf Antrag im
Laufenden Jahr erfolgen, aber:
Ein Teilnehmer kann solange mit seiner bisherigen
Leistungsklasse seine Nennungen abgeben, bis die neue
Leistungsklasse in den sportfachlichen Daten des NeOnSystems geändert ist. Erst dann tritt die Höherstufung in
Kraft.
Den Veranstaltern ist ein kurzer Hinweis auf die beantragte
Höherstufung zu geben. Ein Nachweis der neuen Leistungsklasse (mittels Ausdruck der sportfachlichen Daten
aus dem NeOn-System) ist der Meldestelle vorzulegen.
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§ 66.6.10 Impfschutz gegen Influenzavirusinfektion
Aus gegebenem Anlass weisen wir noch mal ausdrücklich auf die bereits seit Mai 2012 bestehenden Impfregeln hin!
Impfungen gegen Influenzavirusinfektionen sind von einem
Tierarzt wie folgt durchzuführen und von diesem entsprechend,
einschließlich Unterschrift und Stempel, im Pferdepass zu
dokumentieren:
A) Grundimmunisierung
Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen.
Bei den ersten zwei Impfungen ist ein Abstand von mindestens 28 Tagen bis höchstens 70 Tagen einzuhalten. Die
dritte Impfung ist im Abstand von maximal sechs Monaten
(+ 21 Tagen) nach der zweiten Impfung durchzuführen.
B) Wiederholungsimpfungen
Wiederholungsimpfungen sind im Abstand von maximal
sechs Monaten (+ 21 Tagen) durchzuführen.
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Eine Teilnahme an einer PLS ist möglich, wenn:
bei der Grundimmunisierung die ersten zwei Impfungen
erfolgt sind und nach der zweiten Impfung 14 Tage vergangen
sind,
bei Wiederholungsimpfungen 7 Tage nach der letzten Impfung
vergangen sind,
bei fehlender Information über die Grundimmunisierung
das Pferd in den letzten drei Jahren regelmäßig, das heißt,
im Abstand von maximal sechs Monaten (+ 21 Tagen)
nachweislich, geimpft wurde.
Die Kontrolle des Impfschutzes erfolgt durch den Turniertierarzt
anhand der Eintragungen im Pferdepass.
Diese Kontrolle kann bei der Anreise sowie jederzeit während
Des Turniers erfolgen. Zusätzlich können Blutproben
genommen werden, um den Antikörperstatus eines Pferdes
zu ermitteln.
Eintragungen über Verstöße sind im Pferdepass in den
Seiten zur Impfung vom kontrollierenden Tierarzt entsprechend vorzunehmen.
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An dieser Stelle noch mal zurück zu:
§ 16.4 Identifizierung von Pferden bei Turnieren
Es gibt dazu eigentlich nichts Neues, auf bestehenden
Bestimmungen sei aber noch mal deutlich hingewiesen.
Voraussetzung für das Verbringen eines Pferdes zur Teilnahme
an PLS ist ein vollständig ausgefüllter Pferdepass. Die Identifikation vor und während einer PLS erfolgt anhand des ordnungsgemäß ausgefüllten Abzeichendiagramms.
Die im Abzeichendiagramm eingezeichneten Abzeichen
müssen mit der Beschreibung der Abzeichen übereinstimmen.
Ein gemäß Passangaben nicht identifizierbares Pferd ist von
der Teilnahme auszuschließen.
Es muss eine Korrektur und Änderung der in der Datenbank von
der Stelle vorgenommen werden, die den Pass ausgestellt hat.
Ein Eintrag über diese Auflage erfolgt durch den Schautierarzt
an der im Pferdepass für die Kontrolle der Identität
vorgesehenen Stelle (in roter Blockschrift).
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§ 636 Anhalten eines Teilnehmers im Gelände
Auch dazu gibt es in den Durchführungsbestimmungen
Klarstellungen:
Ist ein Teil der Geländestrecke vorübergehend unpassierbar
geworden, so sind nachfolgende Teilnehmer an dafür vorgesehenen "Stopp"-Hindernissen wie folgt anzuhalten:
Ein Hindernisrichter läuft dem ankommenden Teilnehmer ca.
80–100 m entgegen und betätigt am Zeitnahmepunkt die
Stoppuhr, wenn er von dem Teilnehmer passiert wird.
Der Standort des zeitnehmenden Hindernisrichters am
Zeitnahmepunkt sollte (ggf. vorab) durch einen Gegenstand
oder ein Schild markiert werden.
Der andere Hindernisrichter stellt sich vor das "Stopp"- Hindernis und schwenkt nach der Zeitnahme eine rote Fahne.
Das „Wieder-Loslassen“ erfolgt mit „fliegendem Start“.
Die zu vergütende Zeit wird gestoppt, wenn der Teilnehmer
den Zeitnahmepunkt/zeitnehmenden Hindernisrichter (im
Prüfungs-tempo) wieder passiert.
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alle 3 Bilder gestrichen
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Die wichtigsten Änderungen für Fahrer
Nicht mehr der LPO zugeordnet sind alle Prüfungen
aus dem Bereich Gespannkontrolle und Traditionsprüfungen.
Diese haben ihren Platz künftig in der WBO. Und das ist neu:
§ 40 Arzt, Tierarzt, Hufschmied
Dieser Paragraph regelt nunmehr verbindlich, dass bei
Geländeprüfungen ein Arzt mit Erfahrung in der Versorgung
schwerer Verletzungen vorgeschrieben ist, zusätzlich zu der
vorgeschriebenen Anwesenheit eines Sanitätsdienstes.
§ 41 Parcourschef
Pflicht ist künftig auch die Anwesenheit eines
Parcourschefassistenten in allen Gelände- und
Hindernisprüfungen der Klasse S. Allerdings ist der Begriff nicht
definiert und man muss darunter keinen geprüften Parcourschef verstehen, sondern ggf. auch einen fachlich versierten
zuverlässigen Helfer.
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§ 69 Ausrüstung der Fahrer und Beifahrer
Fahrer und Beifahrer unter 18 Jahren müssen nun auch
in Dressur und Hindernisfahren – übrigens auch auf dem
Vorbereitungsplatz – einen Helm tragen. Dies wurde vom
Reitsport analog übernommen.
§ 71 Ausrüstung der Fahrpferde sowie der Gespanne
Die Verwendung zusätzlicher Schlaufen auf den Leinen ist nur
beim Hindernisfahren und in den Geländeprüfungen erlaubt.
Hintergeschirr bzw. dieses kombiniert mit Schlagriemen ist bei
Einspännern und auch bei den Tandem- und Randomgabelpferden vorgeschrieben. Ballonreifen nunmehr auch zugelassen bei Geländeprüfungen bis Klasse M.
§ 320 ff Ausschreibungen
Eine neue Prüfungsform für Nachwuchspferde ist die
Fahrpferdeprüfung für drei- und vierjährige Pferde. Diese
„Materialprüfung“ für Fahrpferde in Anlehnung an das Reiten
soll dazu dienen, die Youngster an den Sport heranzuführen.
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§ 390 Eignungs-LP / -Championate für Fahrpferde
Die Eignungsprüfungen werden nunmehr in Klassen
unterteilt. Klasse A für vier- bis sechsjährige Pferde;
die Fünf- bis Siebenjährigen stellen sich in der Klasse M vor.
Eine Überarbeitung der bisherigen Aufgaben, altersspezifisch
abgegrenzt, ist demnächst im Aufgabenheft zu finden.
§ 712 Richtverfahren
Wie im Reiten gibt es künftig eine Einteilung der Richtverfahren
in das „Richten mit Einzelnoten gemäß Notenbogen“ (bisher
getrenntes Richten) und das „Richten mit (Gesamt-)Wertnote“
(bisher gemeinsames Richten).
Neu ist die Möglichkeit, dass die Richter in Kl. A getrennt sitzen
und jeweils eine Wertnote geben. Diese werden addiert und
durch die Zahl der Richter geteilt.
Das Richten mit Einzelnoten für Klasse M zugelassen und in
Klasse S vorgeschrieben. Die Summen der Einzelnoten sind
übrigens unverzüglich bekannt zu geben. Üblicherweise durch
Lautsprecher.
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§ 714 Bewertung in Dressurprüfungen
Eine deutliche Nichtanwendung des Achenbachschen
Fahrsystems in Dressur und Gebrauchsprüfung bis
Klasse M führt in Zukunft nicht mehr zum Ausschluss, sondern
wird nur noch mit Strafpunkten (0,5 bzw. 5 Punkte) belegt.
§ 721 Beurteilung u. RV / Bestimmungen für Stechen
Es wurde klargestellt, dass beim Hindernisfahren nur die Vorfälle zählen, die sich zwischen Start- und Ziellinie abspielen.
§ 722 Bewertung im Hindernisfahren
In Angleichung an das bestehende FEI Regelwerk wird beim
Überschreitung der erlaubten Zeit diese in hundertstel
Sekunden gemessen und dann mit 0,5 multipliziert.
Das Strafpunktekonto beim Führen eines Gespannes durch
den Beifahrer in einem Hindernis im Kegelparcours erhöht sich
deutlich von bisher 5 auf 20 Punkte.
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§ 723 Anforderungen in Hindernisfahren
Die Anforderungen an die Teilnehmer beim Hindernisfahren haben sich grundlegend erhöht.
In der Klasse E hat der Parcourschef den Spielraum für eine
Zugabe zur hinteren Spurbreite von 35 bis 45 cm, in der Klasse
M von 25 bis 35 cm (Ein- und Zweispänner) sowie 35 bis 45
cm bei den Vierspännern und 30 bis 50 cm bei den Mehrspännern.
In der Klasse S sieht das wie folgt aus: Bei den Einspänner
Ponys u. Pferden sowie den Zweispänner Ponys und Pferden
kann ein Zuschlag von 15 bis 40 cm gewählt werden, bei den
Vierspänner Ponys und Pferden von nunmehr 25 bis 40 cm.
§ 732 Ungehorsam in Hindernisfahren
Nach intensiver Diskussion ist hier jetzt klargestellt:
Das Durchfahren weiterer Tore eines Mehrfachhindernisses
nach dem Abläuten wird nicht geahndet.
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§ 752 Beurteilung in Gelände-LP
Neu in die LPO aufgenommen wurde die GeländeKurz-LP nach dem Vorbild der Vielseitigkeitsprüfungen.
Die Phasen A und D können zu einer „Aufwärmphase“ in Form
einer vorgegebenen Strecke oder auf einem großen Platz zusammengefasst werden.
In der Geländeprüfung wurde die Höchstzeit für die Phase D
(Schritt) auf die doppelte der erlaubten Zeit heraufgesetzt.
Vorsätzliches Traben oder Galoppieren eines ganzen
Gespannes in Phase D – auch Einspänner – führt zum
Ausschluss.
Nach dem letzten Hindernis darf in Zukunft bis 30 m – statt
bisher 25 m - angehalten werden, um die Anspannung im Allgemeinen zu kontrollieren – nicht nur zur Reparatur der mit
Strafpunkten bedachten Fälle.
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§ 759 Ausschlüsse und „Fremde Hilfe“ im Gelände
Hier ist geregelt, dass im Falle des Fixierens des
Fahrers mittels Gurt das Ende des Gurtes nur in der Hand
gehalten werden darf. Aus Sicherheitsgründen ist keinerlei
andere Fixierung erlaubt und führt zum Ausschluss.
§ 762 Beurteilung in Kombis / Vielseitigkeit Fahren
Auch die Teilnahme eines Pferdes in verschiedenen Kombinierten Prüfungen ist nunmehr eindeutig geregelt:
Vorbehaltlich der im § 66 geregelten Obergrenzen und der
Ausschreibung kann ein Pferd in mehreren Teilprüfungen
verschiedener Kombinierter Prüfungen eingesetzt werden.
Bisher war diese Regelung nicht eindeutig und wurde von LK
zu LK unterschiedlich interpretiert.
Festgelegt wurde auch:
Wenn ein Fahrer in einer Teilprüfung einer Kombinierten Prüfung ausscheidet, scheidet er auch in der Kombi aus.
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Zum Schluss eine Bemerkung von mir persönlich!
Die LPO ist kein Gesetzbuch im zivilrechtlichen Sinne.
Sie ist vielmehr ein Regelwerk, um unseren Sport fach- und
sachgerecht organisieren und durchführen zu können und
möglichst niemanden zu benachteiligen.
Ich stehe auf dem Standpunkt und habe in der Praxis auch
danach gehandelt, dass Sachverstand vor Einhaltung von
Punkt und Komma der LPO stehen sollte.
Ich weiß, dass ich mit dieser Auffassung nicht die Zustimmung
aller erhalte, im Gegenteil – ich habe damit auch Kritik geerntet.
Ich meine aber, sich bei schwierigen Entscheidungen hinter der
LPO zu verstecken, ist oftmals nicht hilfreich.
Wir alle haben uns diesem Sport verschrieben, weil wir Pferde
mögen und weil wir in Partnerschaft mit ihnen Spaß haben
wollen. Diesen Spaß sollten wir uns durch manche schwer
verständliche LPO-Regelung bzw. deren Auslegung nicht
nehmen lassen.
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In diesem Sinne
HUFSCHLAG FREI,
Hals und Beinbruch
und auch 2013,
trotz zahlreicher neuer
LPO-Regelungen,
viel Freude und Erfolg
mit den Pferden!
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