Internetrecherche

Report
Die Kunst des Suchens
Internetrecherche
Im Rahmen des Seminarkurses
Arten von Suchmaschinen
 Grundsätzlich kann man eine Reihe verschiedener
Suchsysteme unterscheiden, die alle ihre Vor- und
Nachteile haben. Es gibt im Wesentlichen drei Sorten und
Kombinationen daraus:
 manuell erstellte Kataloge
 Roboter - Indizes
 spezielle Suchdienste
Welche ist die beste Suchmaschine?
 Die beste Suchmaschine ist immer die, die mich zu der
verlangten Information bringt. Und weil die Suchanfragen
und die Anforderungen an Qualität und Umfang der
Information unterschiedlich sind, ist es treffender, von der
am besten geeigneten Suchmaschine zu sprechen.
 Genauso, wie ein großes Auto, ein Lastwagen, für eine
Ladung Kies prima geeignet ist. Für den täglichen Einkauf
weniger. (Der einzige Vorteil wäre, dass die Politessen nicht
bis zum Scheibenwischer hinaufreichen um das FalschparkerKnöllchen festzuzwicken.)
Der manuell erstellte Katalog
 Kataloge werden von Menschen gemacht.
 Eine Redaktion, nicht eine Software, besucht die angemeldeten
Seiten und sortiert sie in einen Schlagwortkatalog ein.
 Der wird den Suchenden dann hierarchisch präsentiert. Die Basis
für den erstellten Index stellen Seiten, die von den jeweiligen
Verwaltern angemeldet wurden und zum Teil auch solche, die
Web-Bots aufspüren.
 Die neu gefundenen Seiten werden zunächst redaktionell
bewertet, bevor sie in den Katalog wandern.
 Vorteil : Es wird einerseits klar gewichtet und die Suche fördert
keine Treffer, bei denen das Suchwort eher zufällig denn
bestimmend vorkommt.
Virtuel Library
 Beispiel für einen Katalog
 http://www.uni-karlsruhe.de/Outerspace/VirtualLibrary/
Der robotergenerierte Index
Funktionsweise
 Eine roboterbasierte Suchmaschine besteht im Wesentlichen aus
drei Teilen.
 Der erste Teil ist der Informationssammler, "Robot",
"Spider" oder "Crawler" genannt, der durchs Netz zieht und
Seiten vollautomatisch absurft. Einer oder mehrere dieser
Exemplare sorgen dafür, dass ein riesiger Datenberg an die
"Verwaltung", den Index, geschickt wird.
 Der zweite Teil ist die Indizierungssoftware, die die Daten
strukturiert und durchsuchbar macht.
 Eine weitere Software wertet die Suchanfrage aus,
verknüpft logische Operatoren und schickt die Anfrage an den
Datenserver, um von dort aus die Ergebnisse zu präsentieren.
Der robotergenerierte Index Zeichenketten
entscheiden, nicht der Inhalt.
 Bei der Suche in einem solchen Index müssen Sie ein klein
wenig mehr auf der Computerebene denken und weniger
wie ein Redakteur. Die Strukturierung eines Dokumentes
und die logische Verknüpfung von Begriffen tritt in
den Vordergrund; in den Hintergrund gerät der sachliche
Gesamtinhalt eines Dokumentes und die Relevanz
einzelner Wörter für diesen Inhalt. Diese Relevanz müssen
Sie durch eine geschickte Formulierung der Anfrage
bestimmen. Zu diesem Zweck sollten Sie sich möglichst
der erweiterten Suchoptionen bedienen. Hier sind die
Verknüpfungsmöglichkeiten viel größer.
Der robotergenerierte Index
Präzise Wortwahl
 Sie sollten überlegen, welche Begriffe noch in Zusammenhang mit




dem Suchwort stehen oder welche Sie explizit ausschließen wollen.
Sie sollten aber nicht mit zu vielen UND Begriffen beginnen, da
eventuell die Datenbasis nicht ausreichend genug ist und Sie dann gar
keine Treffer erhalten. Ein schrittweises Eingrenzen bei zu vielen
Treffern bietet sich an.
Es kann hilfreich sein, die verknüpften Begriffe leicht zu variieren, denn
Sie sind bei der Suche immer darauf angewiesen, genau die Terminologie
zu verwenden, derer sich der Autor der entsprechenden Seite bedient
hat.
Wenn Sie die Suchbegriffe in Englisch angeben, wird Ihnen bei einer
Anfrage an einen internationalen Server das gesamte englischsprachige
Datenmaterial als Grundlage für die Suche dienen.
Vorsicht: Im Netz gibt es noch Milliarden von Dokumenten, die in der
alten Rechtschreibung abgefasst sind
Der robotergenerierte Index
Die wichtigsten Befehle
 Einige häufig zu findende Eingabemöglichkeiten:
 Ein Pluszeichen (+) oder AND verknüpft das nachfolgende
Wort mit dem vorherigen. Beide Begriffe müssen im
Ergebnisdokument vorkommen. Mehrere Begriffe lassen sich so
zusammenfassen.
 Ein Minuszeichen (-) oder NOT schliesst das nachfolgende
Wort aus. Das Ergebnis darf das Wort nicht enthalten.
 Mehrere Worte lassen sich mit Anführungszeichen zu einer
Phrase verbinden. Diese werden dann als ein einzelner Begriff
behandelt: z. B.: "Albert Einstein" oder "französische Küche".
Google – der bekannteste
robotergenerierte Index
 www.google.de
Google Scholar
 Was ist Google Scholar?






Mit Google Scholar können Sie eine allgemeine Suche nach wissenschaftlicher
Literatur durchführen. Sie können von einer Stelle aus viele verschiedene
Bereiche und Quellen finden:
Google Scholar - Funktionen
Praktische Suche in verschiedensten Quellen von einem einzigen Ort aus
Finden von Arbeiten, Zusammenfassungen und Zitaten
Auffinden von vollständigen Arbeiten über Ihre Bibliothek oder im Internet
Ausfindigmachen der wichtigsten Arbeiten auf einem beliebigen
Forschungsgebiet
Wie werden die Artikel gewichtet?
Google Scholar ordnet Ihre Suchergebnisse nach Relevanz an. So wie bei der
Webseitensuche mit Google werden die nützlichsten Verweise oben auf der
Seite angezeigt. Die Ranking-Technologie von Google berücksichtigt den
vollständigen Text eines Artikels, den Autor, wo der Artikel veröffentlicht
wurde und wie oft der Text in der wissenschaftlichen Literatur zitiert wurde.
Suchraum bestimmen
 Keiner kann alles
 Einigen Untersuchungen zufolge wird nur ein kleiner Teil des Web
von Robots überhaupt erfasst. Das Web ist einfach zu riesig
geworden. Folglich hat jede Suchmaschine ihren eigenen
Suchbereich, in dem sie besonders viele und aktuelle Daten
gesammelt hat. Kein Suchdienst umfasst das gesamte Internet.
 Das unsichtbare Netz
 Internet ist nicht gleich Internet. Neben den im WWW selbst
vorhandenen Dokumenten gibt es eine große Zahl von
Datenbanken, die nicht über Spider durchsucht werden können.
Man spricht vom "invisible Web" dem unsichtbaren Netz.
Metasuchmaschinen
Das unsichtbare Netz
 Seit Bestehen des Internet stellt sich eine große Frage: Wie
umfassend ist dieses weltumspannende Netz? Wie viele
Informationen und Seiten sind hinterlegt? Wissen die
Suchmaschinen wirklich alles?
 Im August 1994 startete Lycos seinen Spider mit dem damals
sensationellen Wert von 60 Millionen indexierten
Dokumenten.
 Die heute führende Suchmaschinen Google jonglieren
mehrere Milliarden Dokumente in ihren Indizes.
 Trotzdem ist das nach wie vor nur ein Bruchteil dessen, was
wirklich verfügbar ist. Woran liegt das?
Das unsichtbare NEtz
 Unsichtbare Dynamische Seiten
Das Internet besteht nicht nur aus statischen
Webdokumenten, die durch Suchmaschinenrobots erfassbar
sind. Ein zunehmender Teil der Informationen wird durch
Datenbanken geliefert. Einfaches Beispiel sind Fahrpläne und
Telefonbücher.
 Kostenpflichtige Datenbanken - gar nicht unsichtbar
Wirtschaftsdatenbanken und professionelle Archive aller Art
bieten kostenpflichtige Services über das Internet.
 Unsichtbar durch Fehler im System
Auch schlecht eingestellte Server, ungeeignete Content
Management Systeme, falsch gebaute Internetseiten können
Ursache dafür sein, dass der Suchmaschinenrobot „aussteigt“ und
die Informationen nicht in seinen Index aufnimmt.
Das Datenbankportal Genios
 www.genios.de
Bedienung der Suchmaschinen
 Jede Suche nach neuen Informationen beginnt immer mit
dem, was Sie schon wissen. Mit diesem Ausgangspunkt
schaffen Sie die Plattform für eine sinnvolle Suche.
 Machen Sie sich Gedanken, welcher Begriff die zentrale
Rolle bei Ihrer Recherche spielt, aber klammern Sie sich
nicht an diesen einen Begriff; es sei denn, es handelt sich um
einen sehr speziellen Fachterminus.
 Suchen Sie dann nach Begriffen, die diese Recherche
präzisieren und eingrenzen helfen. Das können Synonyme
sein oder andere Fachbegriffe.
Stichwörter und Schlagwörter
 Stichworte sind Begriffe, die im Text eines Dokumentes
selber vorkommen und für den Inhalt oder zentrale Aspekte
eine wichtige Bedeutung haben.
 Schlagworte sind Begriffe, die zentrale Aspekte eines
Textes repräsentieren und in ein logisch und hierarchisch
aufgebautes Schlagwortverzeichnis eingeordnet werden.
Volltextsuche: Die besten Suchbegriffe
verwenden
 Je häufiger ein Wort vorkommt, desto schwerer ist es zu
finden, besser: herauszufinden.
 Spezielle Begriffe und Fachtermini tauchen nur in speziellen
Publikationen auf. Man kann es also durchaus wagen, ein
solches Wort einfach so einzutippen. Je allgemeiner der
Begriff dann wird, etwa durch die Verwendung in
verschiedenen Zusammenhängen, desto umfangreicher auch
der Gebrauch und die Möglichkeit des Vorkommens in einem
anderen als dem gewünschten Zusammenhang.
 Suchbegriffe müssen verknüpft werden
Suchlogik: Computer sind doof, denken
aber logisch
 Nun, stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Bibliothek um eine
Information zu finden. Sie gehen zum freundlich dreinblickenden
Bibliothekar und der fragt Sie, was Sie wünschen. Sie sagen (zum
Beispiel) "Spaghetti". Nur dieses eine Wort.
 Die Rache der Suchmaschinen
Können Sie sich also vorstellen, in welcher Lage eine noch so
ausgetüftelte Suchmaschine steckt, wenn Sie ihr einen einzelnen,
einsamen Begriff zuwerfen? Sie wird sich bitter rächen, indem sie
Ihnen alles, was sie irgendwie zum Thema Spaghetti findet,
zurückwirft. Zack. Auf einen großen Haufen. 134.000 Treffer. Die
Maschine präsentiert einfach alles.
 Suchbegriffe müssen verknüpft werden
Logische Verknüpfungen
 Oder-Verknüpfung
Schicke ich jemanden zum Einkaufen und sage: "Bring mir 10
Roggenbrote oder Weizenbrote", dann kriege ich …? Das ist die
ODER -Verknüpfung der Suchmaschinen.
 Und-Verknüpfung
Schicke ich jemanden los um mir einen bestimmten Füller und
passende Tinte aus ein und demselben Laden zu besorgen, so lege
ich Wert darauf …?
 Heute verwenden Suchmaschinen in der Standardeinstellung eine
Mischung aus beiden Verknüpfungen. Zuerst werden die
Dokumente gesucht, die alle gesuchten Begriffe enthalten, und
wenn es keine oder nur wenige geben sollte, dann eben
diejenigen, die nur einen der gesuchten Begriffe enthalten.
Boole´sche Operatoren
 Was aber, wenn ich keine Kümmelbrote mag oder grüne





Tinte ganz scheußlich finde? Der Auftrag an den Einkäufer
würde dann lauten: "Bring mir Brot, aber bloß keins mit
Kümmel drin."
Sowas lässt sich auch mit Operatoren formulieren: Brot ja,
Kümmel nein, wird zu: Brot NICHT Kümmel.
Not oder Minuszeichen (z.B.: Brot NOT Kümmel)
Phrasierung oder Anführungszeichen (z.B:
Französische Küche)
Wildcards (z.B.: Gesundheit*)
Near (z.B.: Raumfahrt NEAR NASA)
Feldsuche
 Felder sind - in diesem Zusammenhang - Informationen über
besonders erkennbare Daten im Internet. Das können bestimmte
Dateitypen wie z. B. Bilder sein oder auch Teile eines HTMLDokumentes wie die URL, das Datum, der Hostname, Links oder
Überschriften.
 Mit der Feldsuche kann man also nach Informationen an einem
bestimmten Platz suchen und so ganz spezielle Verknüpfungen
herstellen.
 Mit der Suchanfrage link:www.domain.de enthält die
Trefferanzeige dann nur Dokumente, die einen Link auf
www.domain.de enthalten.
 Mit title:Suchfibel bekommt man alle Seiten, die das Wort
"Suchfibel" irgendwo im Titel haben und nicht die, auf denen das
Wort nur irgendwo im Text oder einem Link vorkommt.
Suchergebnisse beurteilen
 Nicht bei jedem Suchergebnis ist auf Anhieb erkennbar, ob der Treffer
relevant ist und sich ein Besuch auf der Seite lohnt. Grundsätzlich sollte
man sich daher immer die ausführlichste Darstellungsform anzeigen
lassen.
 Das Wichtigste ist neben der URL die Zusammenfassung des Inhaltes.
 Manche Maschinen listen den Inhalt des Meta-Tags "Content". Die ist ein
spezieller Bereich im HTML-Dokument, der im Brauser nicht angezeigt
wird und der dem Autor die Gelegenheit gibt, eine kurze Zusammenfassung
der Seite anzugeben.
 Fehlt dieser HTML-Tag, so werden die ersten 200 Zeichen eines
Dokumentes gelistet. Das kann zu Verwirrung führen, etwa dann, wenn der
Autor eine Anekdote als Einführung gewählt hat oder die ersten Zeilen
JavaScript-Code enthalten.
 Manche Suchmaschinen listen daher den Text, der das gefundene Wort
umgibt.
URL: Der Uniform Ressource Locator
 Jedes Dokument im Internet, egal, welchen Typs es ist, hat eine eindeutige
Netzadresse. Weitere Informationen zu einer Fundstelle lassen sich anhand
dieser URL ablesen. Diese besteht aus folgenden Teilen:
 1. Die Angabe des Protokolltyps
im World Wide Web üblicherweise http://www.hostname.de. https://
bedeutet, dass eine Verbindung über eine "sichere Seite", die eine
Verschlüsselung verwendet, aufgebaut wird.
 2. Der Name des Servers
Zum Beispiel http://www.hostname.de
Der Name ist vom Betreiber frei wählbar.
 3. Die Top Level Domain
Das ist die Endung des Servernamens: http://www.hostname.de. Anhand der
Top Level Domain können Sie erkennen, zu welcher der folgenden Gruppen die
Seiten gehören.
. com / .edu / .gov / .net / .org / Länderkennungen
(.tv ist die Abkürzung für das Land Tuvalu)
Ordnerstruktur zum Finden nutzen
 Man kann anhand der Verzeichnisnamen Vermutungen anstellen, worum es sich
handelt:
 http://www.hostname.de/info/
wird vermutlich einige Informationen zum Anbieter selbst enthalten, während
 http://www.hostname.de/meier/
vielleicht die private Seite eines Angestellten ist, auf der er seine Hobbys
beschreibt. Oder dort sind die Seiten der Firma Meier gespeichert, die
Serverplatz bei der Firma "hostname" gemietet hat.
 Relativ klar ist es, wenn eine Tilde ~ vor dem Ordnernamen steht. Dann
handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die private Seite eines
Betriebsangehörigen, oder Studenten einer Uni. Üblicherweise werden
"inoffizielle" Seiten in Ordner gepackt, die mit einer Tilde beginnen:
http://www.hostname.de/~mueller/
Im gefundenen Dokument suchen
 Manche HTML-Seiten sind dermaßen umfangreich, dass es
schwer ist, die gesuchte Passage, die den Suchbegriff enthält,
aufzufinden. In diesem Fall benutzt man einfach die interne
Suchfunktion der Browser, wie sie auch die meisten
Textprogramme haben.
 Unter dem Menüpunkt Bearbeiten findet sich bei allen
Browsern die Funktion Seite durchsuchen oder Rahmen
durchsuchen oder einfach nur Suchen. Schneller geht´s mit
der Tastenkombination Strg (oder Ctrl) und F (wie
Finden), dann erscheint am unteren Rand des Browsers ein
Eingabefeld.
Suchstrategien – Die schnelle Info
 Tagesaktuelle Informationen bieten die Pressedienste,
Tageszeitungen und Onlinemagazine. In einem Katalog
finden Sie die Adressen der Seitenanbieter mit aktuellen
Meldungen. Suchen Sie ein bestimmtes Datum, einen Namen
oder einen Sachverhalt, dann nutzen Sie eine oder mehrere
Volltextsuchmaschinen und verknüpfen Sie lustig
drauflos.
Suchstrategien – Die umfassende, kurzfristige
Recherche
 Hier heißt es auf der gesamten Tastatur der Möglichkeiten
spielen. Als Einstieg kann man ein paar Basisadressen über
einen Katalog aufsuchen
 und ergänzend die allgemeinen Volltextsuchmaschinen
bemühen, wenn Sie schon ein paar verknüpfbare Begriffe
gesammelt haben.
 Vielleicht finden Sie auch eine Spezialsuchmaschine?
 Infos zu speziellen Begriffen können Sie mit Hilfe der
Metasuchmaschinen recht umfassend suchen.
Suchstrategien - Die langfristige
Recherche
 Zusätzlich zur Suche an den eben erwähnten Stellen können
Sie prüfen, ob es zum gesuchten Thema Newsgruppen
oder Mailinglisten gibt. Es kann auch lohnend sein, sich
bei Verfassern interessanter Seiten nach weiteren
Informationen zu erkundigen. In Buchkatalogen und
Bibliotheksverzeichnissen finden Sie womöglich
umfassende Fachliteratur zum Thema.
Suchstrategien - Trial and Error - Versuch
macht kluch
 Sie können auch einfach den Begriff direkt in die URL-Zeile
Ihres Browsers tippen, in der die Adressen angezeigt werden.
 Die neuesten Versionen der Browser ergänzen sogar
selbstständig fehlende Teile der Adresse und probieren
automatisch ein paar Endungen durch. Ergänzen Sie mit
http://www. , lassen Sie das www. probehalber auch weg.
Probieren Sie .de, .org oder .com anzuhängen. Wenn Sie
Pech haben, bekommen Sie schlimmstenfalls innerhalb
kurzer Zeit eine Fehlermeldung. Weil aber jeder nach einer
eingängigen Adresse strebt, ist diese Methode erstaunlich oft
erfolgreich.
Spezielle Suchmaschinen
 Etwa 2500 spezielle Suchdienste, sortiert in übersichtlichen
Rubriken, mit komplett im Volltext durchsuchbaren
Kommentaren gibt es. Hier ein Beispiel:
 Wissen.de
Bei Wissen.de kann man Wörterbücher und Lexika nach
Begriffsdefinitionen durchforsten, geschichtliche Daten und
Ereignisse recherchieren sowie einen Atlas durchstöbern. Zu
den Quellen zählen unter anderem Nachschlagewerke wie
"Die Deutsche Rechtschreibung", das "Wahrig
Fremdwörterlexikon" oder das "Eurowörterbuch". Geballtes
Wissen, vereint auf diesem kostenfreien Portal, ohne
Registrierungspflicht.
Nachrichten Suchmaschinen
 Einen Überblick bieten die großen Nachrichten Aggregatoren, die
aktuelle Nachrichten im Minutentakt zusammenstellen und dabei
die vielen Mehrfach-Meldungen zusammenfassen.
 Google News
Google News war das erste vollautomatische Nachrichtenportal.
Mehrere hundert Nachrichtenquellen werden durchsucht und die
Ergebnisse auf einer eigenen Seite zusammengefasst. Weil auch
Bilder angezeigt werden, sieht das auf den ersten Blick aus wie
eine normale Nachrichtenseite. Spannender als die neun
Rubrikenseiten ist die Suchfunktion: In der erweiterten Suche
kann sogar ein Zeitpunkt bestimmt werden, zu dem die gesuchte
Nachricht publiziert wurde. Dazu ist es möglich, das Datum
historischer Nachrichten auf einer Zeitachse einzugrenzen und
gezielt auch nach älteren Nachrichten zu suchen.
Personen suchen - E-Mail
 E Mail Verzeichnisse
 Es gab früher eine große Zahl spezieller E Mail Suchdienste. Nur
wenige E Mail Suchmaschinen gibt es noch, und keine davon
funktioniert besonders gut:
 Das E Mail Verzeichnis wird betrieben von der Deutsche Telekom
Medien GmbH. Spröde in der Optik, aber immerhin sind dort
viele T-Online E-Mail Adressen zu finden.
 Yahoo People Search
Der Schwerpunkt liegt auf US Adressen, aber ein Versuch lohnt
sich. Durch die Zusammenarbeit mit Yahoo steht ein sehr großer
Webindex als Datenquelle zur Verfügung.
Personen suchen
 E Mail Adressen und Personen suchen mit Google
und Co.
 Wenn das mit den speziellen E Mail Suchmaschinen bei der
Personen Suche nicht klappt, dann kann man auch die ganz
normalen Suchmaschinen verwenden. Man benutzt die
Phrasensuche, um Namen zu finden: Der gesuchte Vor- und
Nachname, zum Beispiel "Fritzchen Müller" wird in
Anführungszeichen geschrieben. So werden weder Fritzchen
Meier noch Lieschen Müller gefunden, sondern nur die Namen
in exakt der Schreibweise wie zwischen den
Anführungszeichen.
Bücher suchen
 Internet hin, online her. Bücher sind immer noch die Quelle für
fundiertes Wissen. Die Informationen in Büchern sind sorgfältiger
und aufwendiger zusammengetragen als die auf Webseiten, sind
von Lektoren gegengelesen und teuer zu Papier gebracht. Bücher
werden gesammelt und in Bibliotheken der Allgemeinheit zur
Verfügung gestellt, auch dann, wenn sie schon lange nicht mehr
erhältlich sind. Bücher suchen lohnt sich.
 Amazon, der klassische Weg, wenn man wissen will, welche
Bücher auf dem Markt sind.
 ZVAB
Sperriges Akronym, das das heißt: Zentrales Verzeichnis
Antiquarischer Bücher. Die Suchmaschine sucht über die
Betsände von 4100 Antiquaren und findet in den 30 Millionen
Titeln eigentlich fast immer irgendetwas.
Büchersuche in Bibliotheken
 Der Bibliografische Werkzeugkasten am
Universitätszentrum Nordrhein-Westfalen ist das umfassendste
Sammelwerk zu allen Themen, die auch nur irgend etwas mit
Gedrucktem zu tun haben. Hier findet man Links zu fast allen
Bibliotheken weltweit, zu Buchhändlern, zu Linksammlungen,
Katalogen, zu allem.
http://digilink.digibib.net/wk/links.pl
 Die Deutsche Bibliothek (Opac)
Hier ist die Zeit stehen gebliben. Die Schnittstelle zu einer Reihe
von Z39.50 Gateways zu Deutschen und internationalen
Bibliotheken sieht aus wie zu ANbeginn des Internet. Funktioniert
aber.
http://www.dnb.de/service/zd/zs_dienste.htm
Bib-Netz
 http://www.bibnetz.de/
 Mediothek im Kreisberufsschulzentrum:
http://www.biberach.de/bibliothek_recherche.html
Die Grenzen der Suche im Internet
 Die Zahlen der Suchmaschinenbetreiber klingen
überwältigend. 50 Millionen indexierte Dokumente. Die
Ergebnisse in Sekunden! Aber, die Zahl der Informationen,
die nicht gefunden werden und verschollen bleiben,
übersteigt die der gefundenen bei weitem.
 Was einfach nicht da ist
 ältere Dokumente
 copyrightgeschützes Material
 Speicherintensive Video- und Tondokumente
 Kapazität der Suchmaschinen
Qualität der Dokumente
aus dem WWW
 ungenügend erstellte Dokumente, die trotz interessanten Inhalts







schwer oder gar nicht zu finden sind.
Flut nichtssagender privater Homepages
Korrekte Terminologie
Rechtschreib- und Tippfehler
Inhaltliche Relevanz
Trotz vielversprechenden Titels und Suchergebnisses zeigt sich beim Aufruf
einer Seite manchmal, dass sie schlicht inhaltlich unbrauchbar ist. Besondere
Beachtung verdient das Umfeld des Projekts und, wenn dazu weitere
Informationen vorliegen, die Reputation des Autors.
Aktualität des Dokuments
Nicht nur die Aktualität des Eintrags in einer Suchmaschine, auch die Aktualität
des Dokumentinhalts selbst ist für die Brauchbarkeit einer Seite entscheidend,
vor allem dann, wenn es einen im Wandel befindlichen Sachverhalt betrifft.
Quellen
 www.suchfibel.de

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