Buchzusammenfassung Fit für den KMU-Alltag

Report
Fit für den KMU-Alltag - Zusammenfassung
St.Gallen, Februar 2014
Schweizerisches Institut für KMU an der Universität St.Gallen
Was ich heute gerne mit Euch besprechen möchte
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
1
2
3
4
5
6
7
8
28. Januar 2014 I S. 2
Übersicht Themen „Fit für den KMU-Alltag“
Entscheiden
Vision
Verantwortung
Einstellung des
Unternehmers
Schlechte
Stimmung
Geschäftsideen
Kundensicht
einnehmen
Vorteile der Kleinheit vs.
Wachstum
Unternehmenswachstum
Erfolgsfaktoren
KMU
Administrative
Belastung
Organisation und
Unternehmertätigkeit
Stolpern gehört
dazu
Stolpern ist
normal
Krisenbewältigung
Umgang mit Krisen
Kommunikation des
Unternehmers
Auswirkung Wachstum auf
den Unternehmer
Krise und Zukunft
Zukunftsfähigkeit
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Risikobereitschaft
Nachfolge
28. Januar 2014 I S. 3
Übersicht
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
1
2
3
4
5
6
7
8
28. Januar 2014 I S. 4
Unternehmer sein: „Mein grosser USP bin ich selber“
Frank Baumann, KMU-Tag 2006
Das Können zu führen. Bereitschaft,
immer wieder das Gleiche zu sagen
Begeisterung für den eigenen Laden
Die Freude daran, für Kunden Nutzen
zu stiften
Günstige Faktoren als Unternehmer
Wissen, wie man zu welchem Ziel
gelangen will
Den Anspruch an sich
selbst, als Vorbild zu wirken
Erkenntnis, dass das Leben als
Unternehmer schwierig, voller
Überraschungen und anspruchsvoll ist
Willen, täglich zu lernen und das zu tun,
was Sie sagen
Sie können nicht einfach
davonspringen, wenn es einmal
Schwierigkeiten gibt: Es sind ab jetzt
IHRE Schwierigkeiten.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Sie müssen im Alltag beweisen, dass
Sie sich immer wieder neu definieren
können
28. Januar 2014 I S. 5
Entscheiden und Verantwortung
Frank Baumann, KMU-Tag 2006
Verantwortung
Entscheiden
Marathon
Coach

Übernahme von Jahrzehnte langer Verantwortung

Gerne entscheiden mögen

Entscheidungen sind nie richtig und falsch

Angenehm passende Geschwindigkeit finden

Gehen über die ganze Dauer eines Unternehmer-Lebens

Lernen Sie, indem Sie etwas tun (=unternehmen)

Jemanden suchen, der Fehler aufzeigt und Komplimente
gibt (und sagt, wenn Sie nicht zu sich selbst schauen)

Jeden Tag 10 Minuten Zeit nehmen, um über Alltag,
Tagesziele und Umgang mit Mitarbeitenden nachzudenken

Fit werden heisst: üben, üben und üben.

Ihre Einstellung zu jedem Tag und seinen
Herausforderungen bestimmen Sie selbst!
üben
Eigene Haltung
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 6
Checkliste mit Fragen
Frank Baumann, 2006, entscheiden und Verantwortung
Will ich überhaupt ein Unternehmen und Leute führen und
für längere Zeit Verantwortung übernehmen?
Kann ich (auch allein) entscheiden?
Wie werde ich als Vorbild wahrgenommen?
Bin ich dafür bereit?
Mache ich das, was ich sage?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 7
„Im Nebenjob ist jeder Unternehmer auch Marke“
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
Der geborene Unternehmer ist jener, der (fast) nie
zufrieden ist mit dem Erreichten und der immer auf der
Suche nach neuen Impulsen für sein Geschäft ist
Unternehmer und Ideenentwicklung
Ideenentwicklung hat nichts
mit Kochrezepten zu tun
Man muss permanent kleine und grosse Ideen haben.
Man erneuert sich und das Unternehmen laufend
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 8
„Im Nebenjob ist jeder Unternehmer auch Marke“
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
Unternehmen kaufen
oder Nachfolger werden
Auf Ihre Mitarbeitenden hören
Ursprung
von Ideen
Auf Kunden hören
Analytische
Vorgehensweise
Unzufriedenheit
Kopieren
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
(z.B. Kunde mit Beratung / Empfang)
28. Januar 2014 I S. 9
Ursprung von Ideen: Analytische Vorgehensweise
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
1
Wie gehen Kunden mit Produkten um?
2
Wo sind Verbesserungen möglich?
Oft wissen Kunden selbst nicht, was zu verbessern wäre.
3
Sie passen sich dem Produkt an, statt Produkte nachzufragen, die sich ihren
Bedürfnissen anpassen.
Analytische Vorgehensweise kann zu neuen Ideen führen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 10
Checkliste mit Fragen
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
Welche Informationskanäle nutze ich, um neugierig auf
Erneuerung zu bleiben?
Wie viel Zeit nehme ich mir, neuen Geschäftsideen
nachzugehen?
Wie halte ich mich auf meinem Gebiet auf dem Laufenden,
und wie beobachte ich andere Unternehmen und
Branchen?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 11
„Entweder bin ich der Erste, der Einzige oder total anders“
Jean-Claude Biver, KMU-Tag 2008
Vision steht dafür, wie wir uns die Zukunft vorstellen
Die Vision kann sich nachher als falsch
oder als Sinnestäuschung herausstellen
Die Vision des Unternehmers
Kraft der Vorstellung: gute Chancen, das Bild auch real zu erreichen!
Produkte und Dienstleistungen sind nichts
Anderes als die Materialisierung einer Vision.
Einteilen des Marathons zur Vision in überschaubare
Etappen, in nachvollziehbare Massnahmen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 12
„Entweder bin ich der Erste, der Einzige oder total anders“
Jean-Claude Biver, KMU-Tag 2008
Unbestritten: Unternehmer mit klarer Vorstellung
davon, wie er sein Unternehmen bis wann wohin
führen möchte, hat gute Chancen, dorthin zu kommen
Bild des Unternehmens in eigener Sprache formulieren und mit
Mitarbeitern, Kunden testen: Wie reagieren sie auf Ihre Vision?
Die Vision des Unternehmers
Mitarbeitende, Angehörige, Kunden, Lieferanten und Partner müssen
ebenfalls „mitkommen“
Anpassen der Geschwindigkeit nach unten, wenn er merkt, dass er
nicht über die geplante Distanz durchhalten kann (Läufer).
Hören Sie auf Kunden: Versuchen Sie, die versteckten Träume
der Kunden zu entdecken und denken Sie darüber nach
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 13
Checkliste mit Fragen – Jean-Claude Biver, KMU-Tag 2008
Wie sieht meine Vision meines Unternehmens aus und in
welchen Schritten komme ich dorthin?
Kennen meine Mitarbeitenden, Kunden und Partner meine
Vision?
Teilen sie diese Vorstellung?
Wann nehme ich mir das nächste Mal Zeit, versteckte
Wünsche meiner Kunden zu entdecken?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 14
Übersicht
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
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28. Januar 2014 I S. 15
„Ich kann nirgends so leicht Zeit gewinnen oder verlieren wie am Start!“
Armin Assinger, KMU-Tag 2008
Sache durchziehen: Julius Cäsar am Rubikon:
„Alea iacta est"
In Schwung bringen heisst: Immer wieder das
Gleiche erzählen (den Kunden, Mitarbeitenden etc.).
Sie müssen selbst überzeugt sein.
Einstellung des Unternehmers
Loslassen lernen: Verantwortung
abgeben, um das Unternehmen voll in
Schwung kommen zu lassen. Sie
erhalten eine neue Aufgabe.
Ein Rad hat den Antrieb in der Mitte.
Diese Mitte sind Sie als Unternehmer
Alltag wird abwechslungsreich. Sie werden länger
arbeiten müssen als geplant. Ihre Meilensteine werden
Sie kaum je zum richtigen Zeitpunkt erreichen, viel
Papierkram
Positiver Virus: Begeisterung kann
ansteckend sein.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 16
„Ich kann nirgends so leicht Zeit gewinnen oder verlieren wie am Start!“
Armin Assinger, KMU-Tag 2008
Bezeichnung
Fragen im Bewerbungsgespräch
Fragen

Können die Bewerber in ihrem Fach mehr als
Sie selbst?

Lassen sie sich für die Geschäftsidee
begeistern?

Haben sie Freude daran, in einem PionierUnternehmen zu arbeiten?

Bringen sie eigene Ideen mit?

Sind sie selbständig genug, um mit dieser oft
chaotischen Situation umzugehen?

Machen Sie eine Wanderung, Konzertbesuch

Schildern Sie Ihre Vision
Bewerbungsgespräch
Die richtigen Mitarbeitenden zu finden ist am anspruchsvollsten. Auswahl ist
für den Unternehmenserfolg entscheidend
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 17
Checkliste mit Fragen
Armin Assinger, KMU-Tag 2008
Bin ich ein Alleskönner, der in einer Ich-AG glücklich wird?
Wie werde ich zum positiven Virus für mein Unternehmen?
Wie sorgfältig wähle ich meine Mitarbeitenden aus?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 18
„«Die Friede-Freude-Eierkuchen-Sicht auf das menschliche Zusammenleben, auf
das Zusammenwirken von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, das Harmonie- und
Ethik-Gesäusel, ist unrealistisch» “
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
Administrative Belastung: Der Unternehmer fühlt sich plötzlich
als ständiger Interview- und Korrespondenzpartner
irgendwelcher Behörden, Institutionen und Personen
Administration ist häufig nötig (gesetzlich vorgeschrien,
dient einem Zweck). Wir raten zu Gelassenheit mit
Rückgriff auf den gesunden Menschenverstand
Administrative Belastung
Viele Regeln (z.B. Vertragsrecht) dienen
dazu, dass die Wirtschaft funktionieren kann.
Unser Credo: Ändern wir jene
Dinge, die wir ändern können
Werden Sie Mitglied bei den entsprechenden Interessengruppen
Lernen Sie die Gesetze & Vorschriften für Ihre Branche und Ihren
Standort kennen, akzeptieren Sie sie und konzentrieren Sie sich
darauf, innerhalb dieser Bedingungen erfolgreich zu werden.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 19
Checkliste mit Fragen
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
Gibt es gesellschaftliche Trends und neue gesetzliche
Vorschriften, die meinem Geschäft neue Chancen bringen?
Jammere ich über Gesetze und Formulare statt mich um
mein Unternehmen zu kümmern?
Haben wir intern administrative Vorschriften, auf die wir gut
verzichten könnten?
Welcher Mitarbeiter ist am besten geeignet, sich mit
administrativen Aufgaben für Behörden und Verwaltung zu
beschäftigen?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 20
„Glauben Sie an Ihre Stärken und leben Sie – das ist Lebensqualität “
Pietro Sassi, KMU-Tag 2010
Stimmungstief: Kurzfristiges und oberflächliches Tief.
Einmal pro Woche liegt auch für den Unternehmer drin
Schlechte Stimmung
Depression nach Firmengründung
Schlechte Stimmung des Chefs überträgt
sich immer auf die Mitarbeitenden
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 21
„Glauben Sie an Ihre Stärken und leben Sie – das ist Lebensqualität “
Pietro Sassi, KMU-Tag 2010
Laufen, Rad fahren, rennen
Kaffee auswärts trinken
Strategien
gegen
schlechte
Stimmung
Nächste
Ferien buchen
Mit Hund
spazieren gehen
Mit bestem Freund telefonieren
(nicht über Stimmungstief)
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Relativieren (zuflüstern: Anderen
geht es noch schlechter)
28. Januar 2014 I S. 22
„Motivationstief stellt Ihre Vision in Frage“
Pietro Sassi, KMU-Tag 2010
1
Je früher desto besser:
Sie werden gezwungen, Ihre Vision, Ihre Ideen, Ihre Vision oder
sogar sich selbst als Unternehmer nochmals in Frage zu stellen.
2
Wenn Sie Bauchschmerzen aushalten (lernen), dann werden Sie
anschliessend (noch) viel lockerer laufen und überzeugt sein: Ich
darf es, ich kann es, ich will es.
3
Vielleicht ist das Motivationstief begründet: Ihre Vision war ein
Trugbild, Ihre Geschäftsidee hat keinen Markt oder weil sie kein
Unternehmer sind.
4
Als selbständiger Unternehmer bestimmen Sie Ihr Leben selbst!
Sie wählen Ihre Einstellung selber!
Motivationstief ist eine Chance für Sie. Es kann schmerzhaft sein, ist
aber auf jeden Fall klärend (z.B. falsche Vision, zu wenig Motivation).
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 23
Checkliste mit Fragen
Pietro Sassi, KMU-Tag 2010
Kenne ich mein Naturell und weiss ich, wie ich ein
Stimmungstief überwinden kann?
Habe ich Rituale, um aus Stimmungstiefs
herauszukommen?
Ist meine Vision stark genug, mich jeden Tag zu motivieren
und meine (positive) Einstellung zum Weg dorthin zu
wählen?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 24
Was ich heute gerne mit Euch besprechen möchte
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
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28. Januar 2014 I S. 25
„Langfristiges Denken – Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit, Transparenz,
Einfühlungsvermögen und Anpassungsfähigkeit “
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Unternehmensführung ist in
dieser Phase vor allem Marketing
Machen Sie sich und Ihr Angebot
interessant, ohne zu viel zu versprechen
Marktetablierung braucht die Bereitschaft
und den richtigen Zeitpunkt
Kundensicht einnehmen
Gibt es Märkte, von denen Sie die Finger
lassen sollten?
Wann lancieren Sie das Produkt, was
kostet es und wem bieten Sie es an?
Behalten Sie das Produkt in der «Hinterhand» für jene Zeit, in
der Ihre Mitbewerber bei den klassischen Kehrrichtsäcken
eine innovativere Lösung haben als Sie?
Vergleichen Sie Ihren Markt mit dem Bauernmarkt Ihrer Region. Es geht
auch bei Ihnen um Menschen, ihre Entscheidungen und Bedürfnisse
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 26
„Langfristiges Denken – Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit, Transparenz,
Einfühlungsvermögen und Anpassungsfähigkeit “
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Kommunikation (Webseite):
Von den Bedürfnissen Ihrer potenziellen
Kunden ausgehen


Alleinstellungsmerkmale aus Sicht des
Kunden formulieren
Wieso und wofür brauchen diese
Kunden Ihre Dienstleistungen und
Produkte?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Im Markt etablieren
 integrierte Kommunikation:
Das Gesicht dazu ist der Unternehmer, der
Geschichten erzählen kann

Entwicklung der Vision,

erster Kunde,

erster Mitarbeiter,

wohin geht die Entwicklung?
28. Januar 2014 I S. 27
Vergleich mit einem Bauernmarkt
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Warum haben Sie gestern die
Erdbeeren beim einen Anbieter
gekauft und nicht beim anderen?
• War
er sympathischer,
• lauteste Stimme,
• Empfehlung eines Freundes,
• schönste Erdbeeren,
• tiefster Preis
• oder wenig Zeit und beim erstbesten
Stand gekauft?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 28
Vergleich mit einem Bauernmarkt
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Ist Ihr Unternehmen eher:
• Einhaltung
der Marktregeln in Ihrer
Branche
• Rebell, der die Regeln des Marktes
bricht?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Ist Ihr Unternehmen eher:
• Dem
Gegner sein (neues) Spiel
aufzwingen
• Sich gut auf das Spiel des Gegners
einstellen.
28. Januar 2014 I S. 29
Checkliste mit Fragen
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Kenne ich meinen Markt und seine Regeln?
Bin ich in der Lage, mit meinen Produkten und
Dienstleistungen die Marktregeln zu brechen und damit
Nachfrage auszulösen?
Wer kümmert sich in meinem Betrieb um die systematische
Beobachtung des Marktes?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 30
„Ohne Moral überlebt eine Firma nicht – nur mit Moral aber auch nicht “
Ruedi Noser, KMU-Tag 2009
Ökonomisch erfolgreich: Wer sich und seine Entwicklung
langfristig selbst finanzieren und so wachsen kann, wie er
es möchte.
Wer Wert für den Kunden schafft, wird
selber wertvoller, also erfolgreicher
Unternehmenserfolg
Arbeit für den Kunden: Wenn ich für ihn Nutzen stiften kann und
seinen Erfolg vergrössern kann, bin ich auch erfolgreicher.
Der Der eine ist zufrieden, wenn seine Firma gut ausgelastet ist
Der andere möchte alle paar Jahre ausbauen und wachsen können
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 31
„Ohne Moral überlebt eine Firma nicht – nur mit Moral aber auch nicht “
Ruedi Noser, KMU-Tag 2009
Unternehmer ist nahe
beim Kunden / Mitarbeiter
Vertrauen als Erfolgsfaktoren
(Namen steht dahinter)
Globale Unternehmen
sehen Vorteile darin,
wenn Partnerfirmen
flexibler sind
(Klumpenrisiko!)
Personal: Übernehmen
von Mitverantwortung ist
in KMU leichter möglich
(Motivationsfaktor)
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Erfolgsfaktoren
KMU
Unternehmer kann
allein, schnell & wirksam
Entscheidungen fällen
Kleinheit & Überschaubarkeit des
Betriebs & der Besitzverhältnisse
Gefahr von ÜberOrganisation oder von
internen Leerläufen ist
von Natur aus kleiner
Unternehmer kann
allein, schnell & wirksam
Entscheidungen fällen
Gelassen bleiben in Krisenzeiten:
Langfristiger Wertzuwachs
statt kurzfristige Gewinne
28. Januar 2014 I S. 32
Checkliste mit Fragen
Ruedi Noser, KMU-Tag 2009
Wo bin ich besser als meine Konkurrenz?
Weiss ich, warum ich Erfolg habe?
Woran messe ich mittel- und langfristig meinen Erfolg?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 33
„Ohne Vertrauen kann man kein Risiko eingehen, das wiederum die Grundlage
allen Fortschritts ist “
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
Die Vorbildung des Unternehmers ist
für den Erfolg nicht entscheidend
Als Einzelunternehmer wird am besten in
jenem Feld gestartet, das er kennt, in dem
er gelernt hat oder «gross» geworden ist.
Die grosse Mehrheit der Gründer ist dort tätig, wo sie
ihre Ausbildung absolviert haben.
Organisation und Unternehmertätigkeit
Als Gründer prägen Sie das Unternehmen mit Ihren Kompetenzen
und Ihren Fähigkeiten. Je mehr Sie sich damit von den anderen
Marktteilnehmern abheben, umso erfolgreicher werden Sie sein.
Als Unternehmer sind Sie Generalist, der von den verschiedenen Disziplinen genug verstehen
muss, um sie in grossen Linien zu beurteilen: in die Themen anlesen / Kurse besuchen
Passende Spezialisten beauftragen (z.B. Treuhänder), um die eingesparte Zeit für jene Aufgaben
einzusetzen, die Ihnen wirklich liegen und mit denen Sie Ihr Unternehmen voranbringen.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 34
„Ohne Vertrauen kann man kein Risiko eingehen, das wiederum die Grundlage
allen Fortschritts ist “
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
Entweder eher Fabrik oder
Marketing als Tätigkeit
Setzen Sie für jeden Bereich jemanden
ein, der das besser kann, der sich lieber
als Sie um alle Details kümmert
Versuchen Sie dieselbe Sprache wie die Spezialisten
zu sprechen.
Organisation und Unternehmertätigkeit
Sie müssen andern Vertrauen schenken: Sie tun gut daran, deren Empfehlungen kritisch zu
hinterfragen, aber in aller Regel im Sinn des Vorschlages umzusetzen
Pflegen Sie den Breitensport in allen Disziplinen, aber stellen Sie bei Bedarf Spitzenkräfte des
jeweiligen Bereiches an.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 35
„Ohne Vertrauen kann man kein Risiko eingehen, das wiederum die Grundlage
allen Fortschritts ist “
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
A
Aufmerksamkeit (Attention)
I
Interesse (Interest)
D
Wunsch, es zu haben (Desire)
A
Kaufhandlung (Action)
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 36
Gerechter Lohn
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
Fähigkeiten
Andere
Mitarbeiter
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Auf den
Markt
28. Januar 2014 I S. 37
„Ohne Vertrauen kann man kein Risiko eingehen, das wiederum die Grundlage
allen Fortschritts ist “
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
1
Liquidität
2
Rentabilität
3
Sicherheit
Möglichst 100% Eigenkapital. Oder fremde Mittel dort, wo eine
hohe Investition Sie kurzfristig überfordert, langfristig aber
problemlos rückzahlbar bleibt.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 38
Checkliste mit Fragen
Gerhard Schwarz, KMU-Tag 2006
Verfüge ich über das Basiswissen in den wichtigsten
Disziplinen?
Verstehe ich meinen Treuhänder oder Buchhalter?
Suche ich Mitarbeitende aus, die in ihrer Disziplin mehr
können als ich selbst?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 39
Übersicht
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
1
2
3
4
5
6
7
8
28. Januar 2014 I S. 40
„Das Überraschungsmoment nutzen “
Urs Meier, KMU-Tag 2009
Natürliches Wachstum durch Käufe der
Kunden und Mund-zu-Mund Werbung
Häufig steht hinter dieser Art von Wachstum keine (bewusste)
Strategie. Die Kunden lassen das Unternehmen wachsen,
ohne dass dieses das Wachstum gesucht hat.
Wachstum durch Kooperation: Allianz mit einem
Unternehmen suchen (z.B. mit dem Hauptkunden)
Unternehmenswachstum
Wachstum aus innerer Kraft ist KMU-typisch: Gehen Sie hin und wieder an die Grenze
dessen, was Sie mit Ihrem aktuellen Bestand leisten können. Gewinnen Sie mal einen
zu grossen Kunden und bauen Kapazität auf, wenn dieser langfristig bei Ihnen bleibt.
Dienstleistungsbereich: Wachstumssprünge ist oft weniger vorhanden
als in Produktionsfirmen (Zahl der potenziellen Kunden ist oft kleiner)
Wachstum durch Akquisition: ergänzendes Angebot, doch Mehraufwand bei der Integration.
Zwei Kulturen zusammenführen ist schwierig. Kunden müssen häufig neu überzeugt werden.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 41
„Das Überraschungsmoment nutzen “
Urs Meier, KMU-Tag 2009
1
Mit bestehenden Produkten den Markt durchdringen
2
Neue Märkte suchen
3
Mit neuen Produkten in bestehende oder neue Märkte gehen
Ansoff-Matrix: Wachstum kann auch gesucht werden:
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 42
Fragen in Bezug auf Wachstum
Urs Meier, KMU-Tag 2009
Frage 1
Frage 2
Frage 3
Frage 4
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung

Wie kann es finanziert werden (mehr Personal,
Erweiterung der Produktionsflächen)?

Was bedeutet das Wachstum für das Team?

Ist das Wachstum nachhaltig oder beruht es auf
einem kurzfristigen Hype um Produkte?

Braucht es grosse Investitionen in neue Maschinen
oder lässt es sich mit dem bestehenden Personal und
höherer Auslastung der vorhandenen Maschinen
bewältigen?
28. Januar 2014 I S. 43
Checkliste mit Fragen
Urs Meier, KMU-Tag 2009
Kenn ich die Ansoff-Matrix (Produkt-Markt-Matrix) und wo
stehe ich darin mit meinem Unternehmen?
Will ich, dass mein Unternehmen wächst? Habe ich auch
die richtigen Mitarbeitenden, um grösser zu werden?
Mit wem könnte ich eine strategische Partnerschaft
eingehen?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 44
„Um die Hilfe, die ich brauche, zu bekommen, muss ich etwas geben. Ich muss
teilen, respektieren und verzeihen können “
Jean-Claude Biver, KMU-Tag 2008
Er muss lernen, Vertrauen zu schenken
Die Kultur des Unternehmens verändert sich: Es gilt, das
Feuer seiner Vision zu bewahren und weiterzugeben.
Die gefühlte Autonomie und der
unternehmerische Freiraum nehmen ab.
Auswirkung Wachstum auf den Unternehmer
Der Pionier muss sich ändern: Er ist nicht mehr der grosse Guru für alles, der jede auch noch so
kleine Frage beantworten und jede Entscheidung treffen muss. Er braucht Offenheit für Neues.
Die gefühlte Verantwortung für den Unternehmer nimmt klar zu: Mehr
Personen und Familien hängen vom Erfolg des Unternehmens ab.
Er kann nicht mehr alles kontrollieren. Er muss sich darauf verlassen können, dass andere sein
Unternehmen vorabringen und sich so mit der Firma identifizieren, wie wenn es ihre eigene wäre.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 45
„Um die Hilfe, die ich brauche, zu bekommen, muss ich etwas geben. Ich muss
teilen, respektieren und verzeihen können “
Jean-Claude Biver, KMU-Tag 2008
Rücksicht auf Mitarbeitende nehmen
Überzeugung der
Mitarbeitenden von der
eigenen Vision. Kritische
Kommentare von
Mitarbeitenden sind
Hinweise, wo
Kommunikationsbotschaften
verbessert werden können.
Erfolgsfaktoren
KMU
Abläufe standardisieren:
Regeln & Vorgehensweisen
werden für viele Bereiche
festgelegt: Vorsicht vor
Bürokratisierung
Jeder neue Mitarbeitende
bringt Veränderungen mit
(Atmosphäre und Kompetenz)
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Interne Sitzungen, um alle zu
informieren, zu planen und um
Aufgaben zu verteilen
Je grösser, umso
stärker die
Professionalisierung
jeder Aufgabe und die
Spezialisierung der
Mitarbeitenden
Unternehmer kann am Ende nicht einmal
mehr seinen Kernbereich allein bewältigen.
Er braucht auch in der Führung
Unterstützung (weitere Führungsebenen, er
muss Verantwortung abgeben).
28. Januar 2014 I S. 46
Checkliste mit Fragen
Jean-Claude Biver, KMU-Tag 2008
Finde ich für unsere Firmengrösse den richtigen Weg
zwischen Standardisierung und individuellem
Entscheidungsspielraum?
Gebe ich Verantwortung zum richtigen Zeitpunkt an (neue)
Mitarbeiter weiter?
Was tue ich dafür, um das „Feuer“ für die Vision meines
Unternehmens weiterhin zu bewahren?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 47
„Es ist vielleicht das Allerwichtigste, zu wissen, wann es loszulassen gilt. “
Roger Schawinski, KMU-Tag 2009
Die Grösse ist dabei ein wichtiger Wert. Allerdings gehört dort auch
das Risiko dazu: Wer gross ist und scheitert, steht auch dann im
Schaufenster, während der Kleine sich den einen oder anderen
Fehlversuch leisten kann.
All das ist keine Schande, sondern ein ganz normaler
Prozess im Wirtschaftsalltag (das atmende Unternehmen)
Vorteile der Kleinheit vs. Wachstum
KMU-Richtschnur: Schuster bleib bei Deinen Leisten. Tun Sie also das, was Sie
gelernt haben, bleiben Sie bei den Dingen, bei denen Sie sich auskennen.
In der Krise kann der verbleibende Teil oft gerettet werden durch die
Verkleinerung, wohingegen beim Festhalten an der einmal erreichten
Grösse das ganze Unternehmen gescheitert wäre.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 48
„Es ist vielleicht das Allerwichtigste, zu wissen, wann es loszulassen gilt. “
Roger Schawinski, KMU-Tag 2009
Eine wichtige Motivation Unternehmer zu werden: Die Freiheit, den
eigenen Tagesablauf grundsätzlich selbst zu bestimmen, Kunden
anzunehmen oder abzulehnen, Produkte zu entwickeln oder nicht.
Je grösser Ihr Unternehmen ist, desto eher werden Sie im Alltag
jene Freiheiten wieder verlieren: Rücksicht auf mehr Kunden und
Mitarbeiter, mehr Projekte nehmen. Als VRP wird das nicht mehr so
sein, aber es könnte sein, dass Sie den Tag nicht mehr erleben.
Vorteile der Kleinheit vs. Wachstum
Freude am Schnellboot (auf einem überschaubaren See kann geschwind an den interessanten
Stellen hingegangen werden und dort eine wichtige Rolle gespielt werden) und weniger Freude am
grossen Tanker, der tage- und wochenlang über die Weltmeere kreuzt, ohne viel Abwechslung zu
haben. Sie sind einer von vielen.
Mit dem Wachstum wächst das Risiko. Es muss nicht sein, wenn Ihre Arbeitstage eine
angenehme Länge haben und Ihre Lebensstandard damit finanzierbar ist. Wieso
sollten Sie dann wachsen?
Zweite Hauptmotivation: Freude, vorwärts zu kommen,
erfolgreich zu sein und dafür anerkannt zu werden.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 49
„Es ist vielleicht das Allerwichtigste, zu wissen, wann es loszulassen gilt. “
Roger Schawinski, KMU-Tag 2009
Unternehmen kann auch
kleiner werden
Überschaubar bleiben,
qualitativ wachsen
 Verselbständigung von
Abteilungen
 Suchen Sie Projekte, die Sie mehr
herausfordern,
 Auslagerung von Bereichen
 perfektionieren Sie Ihre
Dienstleistung oder Ihre Produkte
und erhöhen Sie damit Ihre
Wertschöpfung:
 Nötige Anpassung an sinkende
Nachfrage
 Bessere Projekte und Kunden,
höhere Margen, mehr Rendite.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 50
Checkliste mit Fragen
Roger Schawinski, KMU-Tag 2009
Möchte ich mit meinem Unternehmen wachsen oder ist es
„sexy“, klein zu bleiben?
Möchte ich meinen Tag möglichst weitgehend selbst
bestimmen?
Was ist der Sinn meines Unternehmerlebens?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 51
Übersicht
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
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28. Januar 2014 I S. 52
„Wer kriecht, stolpert nicht “
Daniel Goeudevert, KMU-Tag 2004
Gut aufgestellte Firma: richtige
Mitarbeitende, Produkte und Strategie
Unternehmerisch tätig sein: Möglichkeit des
Scheiterns ist also automatisch inbegriffen.
In verschiedenen Szenarien denken bei der
Jahresplanung, Strategie-Erarbeitung, Businessplan
Stolpern gehört dazu
Vergleich mit dem Marathon: Äussere Umstände wie
ein Muskelkrampf durch die nasskalte Witterung.
Ja, es gibt Gründe fürs Stolpern und Scheitern von
KMU, die mit eigenen Fehlern und Entscheiden
nichts oder jedenfalls wenig zu tun haben.
Ein halbes Auge auf die Konkurrenz richten: Trends
und Produktinnovationen von Mitbewerbern können die
Wirtschaft durchaus stark beeinflussen.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 53
„Wer kriecht, stolpert nicht “
Daniel Goeudevert, KMU-Tag 2004
Sich der eigenen Stärken und
Schwächen bewusst zu sein.
Persönliche Schicksale können ein
Unternehmen ins Stolpern bringen
Stolpern gehört dazu
Sensibel bleiben für die Signale
einer sich abzeichnenden Krise
Ans Stolpern denken, wenn noch nichts darauf hindeutet
 Für solche Fälle einen Trumpf in der Hand haben (Projekt / Produkt)
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 54
„Wer kriecht, stolpert nicht “
Daniel Goeudevert, KMU-Tag 2004
Im Gegenteil: Beim Stolpern lernt man,
das Gleichgewicht wieder zu finden.
Der erfolgreiche Unternehmer handelt auch dann souverän
und passt seinen Kurs an, wenn andere von «Schicksal»
sprechen und sich diesem kampflos ergeben.
Stolpern gehört dazu
Es gibt auch noch jene Unternehmer, die mit offensiver Strategie bewusst ein Stolpern
in Kauf nehmen und sagen: «Wenn wir umfallen, dann bringt uns das nicht um.»
Einer der häufigsten Fehler ist es, dass man die schwachen Signale
einer Ertragskrise nicht wahrhaben will. Liquiditätskrise folgt.
Dahinter steht eine Strategiekrise. Im Alltag: die «Sinnkrise».
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 55
Checkliste mit Fragen
Daniel Goeudevert, KMU-Tag 2004
Treffe ich in guten Zeiten Vorsorge, schaue ich voraus und
lege ich etwas unters „Kopfkissen“?
Habe ich eine (unternehmerische) Falltechnik? Sind die
lebenswichtigen Organe geschützt?
Verbinde ich unsere Strategie- und Budget-Arbeit mit dem
Denken in Schön- und Schlechtwetter-Szenarien?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 56
„Not macht unbefangen, lässt Paradigmen fallen, führt zu Phantasie “
Fides P. Baldesberger, KMU-Tag 2006
Finden Sie mit Ihrem Team heraus, was an dieser Krise
veränderbare und was nicht beeinflussbare Ursachen sind.
Seien Sie selbstkritisch, beschönigen Sie
nichts, aber machen Sie auch nicht auf Panik
Krisenbewältigung
Überlegen Sie im Voraus, welche Worte was für Emotionen,
Erwartungen und allenfalls Enttäuschungen auslösen.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 57
„Not macht unbefangen, lässt Paradigmen fallen, führt zu Phantasie “
Fides P. Baldesberger, KMU-Tag 2006
Krisenbewältigung ist nicht
delegierbar, sondern Chefsache.
Idealerweise wurde bereits in erfolgreichen Zeiten
ein Kommunikationskonzept für die Krise erstellt.
Krisenbewältigung
In guten Zeiten die schlechten gedanklich antizipieren,
ist die beste Strategie im Umgang mit Krisen.
Die Unterstützung der Mitarbeitenden kommt, wenn Sie
selbst mitten drin stehen und die Verantwortung übernehmen.
Nehmen Sie eher Emotionen aus der Situation heraus, aber akzeptieren Sie
die Emotionen Ihrer Leute, denn sie fühlen sich zuerst einmal verängstig.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 58
„Not macht unbefangen, lässt Paradigmen fallen, führt zu Phantasie “
Fides P. Baldesberger, KMU-Tag 2006
Aufforderung, das Beste aus
der Situation zu machen
Umgang mit der Krise ist nur die andere
Seite des Umgangs mit Chancen
Krisenbewältigung
Unternehmer sind wie Sportler: Sie sind täglich
im Einsatz, unabhängig von der Wetterlage.
Sie kennen vielleicht Sportler, die es lieben, wenn
die äusseren Bedingungen sehr schlecht sind.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 59
„Not macht unbefangen, lässt Paradigmen fallen, führt zu Phantasie “
Fides P. Baldesberger, KMU-Tag 2006
Sie müssen in dieser Phase sichtbarer,
greifbarer, hörbarer sein als jetzt.
Kommunizieren Sie,
verschweigen Sie nichts.
Krisenbewältigung
Eine Krise in Ihrem Unternehmen,
dann ist das Ihre Zeit.
Ihre Hauptaufgabe im KMU-Alltag: Kommunikation.
Sie wird jetzt zur Rund-um-die-Uhr-Lebens-Aufgabe.
Schauen Sie dem Hurrikan als erster ins Auge und geben Sie mit
diesem vorbildhaften Verhalten auch Ihren Mitarbeitenden die Kraft.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 60
„Not macht unbefangen, lässt Paradigmen fallen, führt zu Phantasie “
Fides P. Baldesberger, KMU-Tag 2006
Eine passiv-negative Haltung des Unternehmers
gegenüber der Krise, verschärft sie noch.
Mitarbeiter bleiben verunsichert, glauben
nicht mehr an die Zukunft des Unternehmens.
Wenn der Unternehmer jetzt nicht seinen besten
Mitarbeitenden signalisiert, dass er sie behalten
will, dann verliert er sie.
Krisenbewältigung
Behalten Sie die wichtigen Kompetenzträger, auch wenn es zu einem Stellenabbau
kommen sollte. Dann ist Ihr Unternehmen bereit, wenn es wieder besser geht.
Unsere Erfahrung zeigt, dass erfolgreiche Krisenbewältiger das Verkaufsteam nicht
reduzieren, sondern im Gegenteil verstärkt haben. Weg zum Erfolg läuft durch Absatz Ihrer
Produkte und Dienstleistungen.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 61
Checkliste mit Fragen
Fides P. Baldesberger, KMU-Tag 2006
Habe ich ein Konzept für den Umgang mit Krisen und die
Kommunikation in schwierigen Situationen?
Welche Mitarbeiter brauche ich in der Krise und darüber
hinaus auf jeden Fall?
Wie verhalte ich mich persönlich in Krisensituationen?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 62
„Hinter der Führung steckt Charakter, hinter der Führung steckt Persönlichkeit “
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Vor Ihre Leute stehen, über sich selbst schimpfen und
sich über Ihre (falschen) Entscheidungen nerven.
Eigene Fehler werden
oft nicht eingestanden
Kommunikation des Unternehmers
Offene Kommunikation und Zugeständnis: Ihre
Glaubwürdigkeit als Unternehmer wird gestärkt.
Geben Sie Fehlentscheide zu und fassen Sie vor den
Mitarbeitenden zusammen, was falsch gelaufen ist.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 63
„Hinter der Führung steckt Charakter, hinter der Führung steckt Persönlichkeit “
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Vielleicht können Sie auch begründen, wo der Fehler seinen
Anfang nahm (unforced oder wirkliche grobe Fehlentscheidung)
Formulieren Sie ehrlich Ihr Bedauern, dass Sie ja
nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch sich
selbst in Schwierigkeiten gebracht haben.
Kommunikation des Unternehmers
Bei offensichtlichen Fehleinschätzungen des Unternehmers: Das ist eine ausserordentlich
schwierige Situation. Die eigene, persönliche Krise, innerhalb der Unternehmenskrise
Hohe Schule des Unternehmertums beginnt dort, wo der Chef dem Kunden gegenüber
die Verantwortung für Fehler übernimmt, die ein anderer im Unternehmen begangen hat.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 64
„Hinter der Führung steckt Charakter, hinter der Führung steckt Persönlichkeit “
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Umgang mit (unabsichtlichen) Fehlern
Fehler werden als
normal akzeptiert
Gute
Fehlerkultur
Aber dennoch wird danach gestrebt, diese
zu vermeiden und aus Fehlern zu lernen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Chef qualifiziert Fehler der
Mitarbeiter nicht als
Gelegenheit, diese Person
negativ zu qualifizieren,
sondern als Chance,
denselben Fehler zu
vermeiden.
Es kann nur EINE Fehlerkultur
im Unternehmen geben (bei
Mitarbeitenden und
Führungskräften gleich)
28. Januar 2014 I S. 65
„Hinter der Führung steckt Charakter, hinter der Führung steckt Persönlichkeit “
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
1
Chef hat wichtigen Termin nicht eingehalten oder
2
ein wichtiger Mitarbeiter verlässt das Unternehmen, weil er
vom Chef nie ein Wort des Lobes erhalten hat oder
3
unklare Kommunikation und dadurch Verschlechterung des
Betriebsklimas
Fehler können matchentscheidend sein!
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 66
Checkliste mit Fragen
Rolf Dubs, KMU-Tag 2007
Glaube ich selbst daran, dass ich aus einer Krise gestärkt
hervorgehen kann, wenn ich eigene Fehler zugebe?
Wie gut bin ich darin, Fehler im Alltag einzugestehen und
darüber mit meinen Mitarbeitern zu sprechen?
Wann habe ich das letzte Mal die Verantwortung für einen
Fehler übernommen, den ein Mitarbeiter begangen hat?
Was ist daraus entstanden?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 67
Übersicht
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
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28. Januar 2014 I S. 68
„Man kann für einen Kunden nur zu wenig machen – nie zu viel“
Martin Reithebuch, KMU-Tag 2010
Krise = Lebenszyklus in Ihrem Unternehmen, der
dessen (Über-) Lebensfähigkeit in Frage stellt.
Umgang mit Krisen
Häufig verdrängen in solchen Situationen Emotionalität
die Sachlichkeit, Hektik die Gelassenheit und zu
schnelles Handeln die ruhige Überlegung.
Ihre Stärke in der Krise wird sich auf Ihre
Mitarbeiter übertragen, Ihre Schwäche aber auch.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 69
„Man kann für einen Kunden nur zu wenig machen – nie zu viel“
Martin Reithebuch, KMU-Tag 2010
Ihre Aufgabe ist es, die Situation zu beruhigen, Tempo
rauszunehmen und Gelassenheit und Struktur in die
Krisenbewältigung hineinzubringen.
Umgang mit Krisen
Weil Sie mitten in der Krise stecken, lohnt es sich über den Beizug von externen Experten
nachzudenken. Sie brauchen jetzt jemanden, der Ihr Vertrauen bereits seit langem hat. Der
Sie und Ihre Stärken und Schwächen kennt und auch ansprechen kann.
Noch besser: Ein befreundeter Unternehmer, der aber
geschäftlich in keinem Bezug zu Ihrer Firma steht.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 70
„Man kann für einen Kunden nur zu wenig machen – nie zu viel“
Martin Reithebuch, KMU-Tag 2010
1
Versuchen Sie Abstand zu gewinnen: Gedanklich in einen
Helikopter, der über dem «Schadenplatz» schwebt und eine
bessere Sicht & Interpretation ermöglicht.
2
Überprüfen Sie Ihre Vision: Veränderung der Vision oder nicht?
3
Formulieren Sie Ihre (neue) Vision. Mit VR, Partnern, externen
Vertrauten weiterdenken. Verschiedene Szenarien durchrechnen,
nötige Investitionen planen
4
Vision als Zielvorstellung auch den Mitarbeitenden kommunizieren
5
Handeln Sie, agieren Sie, positiv geladen dank der neuen Vision
Krisenbewältigung hängt von Handlungen und Haltung ab
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 71
Checkliste mit Fragen
Martin Reithebuch, KMU-Tag 2010
Habe ich mir die wichtigsten Schritte aus einer Krise –
bezogen auf mein Unternehmen – schon einmal überlegt
und festgehalten?
Kann ich Ruhe und Gelassenheit auch in kritischen
Situationen bewahren oder brauche ich dafür einen
unterstützenden Coach?
Gibt es eine Vertrauensperson, auf die ich in einer Krise
zurückgreifen könnte?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 72
„Tun, was man verspricht “
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
Kräfte nicht für die Bewältigung der Vergangenheit,
sondern für die Gestaltung der Zukunft einsetzen
Klar schafft die Lebensdauer eines
Unternehmens einen Teil der Identität
Krise und Zukunft
Mitnehmen: Die Art und Weise, wie Sie aus der Krise gekommen sind.
Haltungen, Fähigkeiten, Bereitschaft und Handlungen, die Sie zurück in
den funktionierenden und erfolgreichen Alltag gebracht haben.
Nachhaltiger Erfolg muss jeden Tag neu erarbeitet werden. Daher sollten Sie Krisen und alle
Details, wie Sie sie bewältigt haben, in Ihrem gedanklichen Archiv im Firmenarchiv deponieren
Der Unternehmer, der die Krise überwunden hat, geht gestärkt daraus hervor, indem er bewiesen hat, dass
er unter grösstem Druck und unter grösster Verantwortung für Mitarbeiter den «Turnaround» geschafft hat.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 73
„Tun, was man verspricht “
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
Sie entscheiden für die
Zukunft des Unternehmens
Den externen Gesprächspartner sollten
Sie sich über die Krise hinaus sichern.
Krise und Zukunft
Merkmale des unternehmerischen Alltags: Sie tragen Verantwortung für «Ihr» Baby, auch wenn
es schon längst «volljährig» ist. Sie sind selbst immer Teil des Problems und auch Teil der
Lösung. Sie können existenzielle Fragen zu Ihrem Unternehmen an niemanden delegieren
Haltung der Gelassenheit in den Alltag mitnehmen: Wenn sie in einer Krise hilft, um wie viel
besser könnten dann die Resultate im Alltag noch sein, wenn man sie auch dort einsetzt.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 74
Checkliste mit Fragen
Torsten Tomczak, KMU-Tag 2006
Schweifen meine Gedanken gerne in die Vergangenheit
zurück und was gewinne ich daraus?
Was habe ich aus Krisen gelernt?
Habe ich einen Gesprächspartner, der meine Gedanken
und Pläne wohlwollend kritisch hinterfragt?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 75
„Das Image – es ist schlussendlich ein Bild“
Francesco Illy, KMU-Tag 2006
Bild vom
angeschlagenen Boxer
Prinzip unserer Gesellschaft:
«man scheitert nicht»
Stolpern ist normal
Internet-Startups:
Trial and error
Ausprobieren was klappt, wenn
mehrere Firmen gegründet werden.
Wie im Spiel probiert man vieles, hat keine Angst vor
Abstürzen, denn: Ja, man hat mehr als ein «Leben» im Spiel
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 76
„Das Image – es ist schlussendlich ein Bild“
Francesco Illy, KMU-Tag 2006
Das Stolpern soll als normalen (wenn auch
nicht erwünschten) KMU-Alltag gezeigt werden
Je offener Sie als Unternehmer mit der Krise umgehen,
desto mehr wird das Firmen-Image mit dem Selbstbild in
Übereinstimmung gebracht
Stolpern ist normal
Wer aber nur über seine Erfolge kommuniziert wird ein Imageproblem
bekommen bei Personen, die seine Misserfolge kennen.
Hattest Du auch schon eine Krise im
Unternehmen und wie hast du sie überwunden?
Wer dazu steht, dass sein KMU-Alltag oft schwierig ist und Krisen zu bewältigen waren, wird
Verständnis finden und merken, dass praktisch jede Firma ihre Krisen durchzustehen hatte.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 77
Checkliste mit Fragen
Francesco Illy, KMU-Tag 2006
Kann ich über meine bewältigten Krisen offen sprechen
oder kommuniziere ich nur via Erfolge?
Kenne ich das Image meines Unternehmens, stimmt es mit
meinem Selbstbild überein?
Wann spreche ich einen anderen Unternehmer darauf an,
wie er Krisen erlebt und überwunden hat?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 78
Übersicht
Übersicht
Sich vorbereiten
In Bewegung kommen
Laufen
Schneller laufen
Stolpern
Aufstehen
Weiter laufen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
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28. Januar 2014 I S. 79
„Nicht die Tempo-Gesellschaft hindert uns am innovativen Träumen. Wir hindern
uns selbst – durch unsere mangelnde Liebe zur leeren Zeit “
Ludwig Hasler, KMU-Tag 2008
Pioniergefühl ist das, was der
Unternehmer immer wieder sucht
Etwas (Neues) unternehmen als Gegensatz
zu etwas (Bestehendes) verwalten
Mitbewerber: Produkte werden morgen imitiert und werden
für die Abnehmer übermorgen zur Selbstverständlichkeit
Zukunftsfähigkeit
Langfristiges Überleben: Neues (er-) finden, v.a. wenn Innovation
aktiv gefördert und von allen Mitarbeitern gefordert wird.
Eine der wesentlichsten Fragen: jene nach dem richtigen Mass
der Erneuerung seines Unternehmens und seiner Produkte.
Sie brauchen selbst ein gutes Ohr für Signale der Veränderung auf Märkten und bei Konsumenten.
Bewegen Sie sich auf Marktplätzen und Communities, auf denen sich Ihre Kunden treffen. Aktuelle
Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Forschung und in der eigenen und fremden Branchen folgen.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 80
„Nicht die Tempo-Gesellschaft hindert uns am innovativen Träumen. Wir hindern
uns selbst – durch unsere mangelnde Liebe zur leeren Zeit “
Ludwig Hasler, KMU-Tag 2008
Wecken Sie die Freude der Mitarbeiter
an Veränderung und Erneuerung
Leute an Erfindermesse schicken
GL-Sitzungen Traktandum «Innovation»
Zukunftsfähigkeit
Anträge für Budget und Projekte sollen Mitarbeiter
argumentieren, ob ihr Anliegen die Innovation fördert.
Auch Ihr Unternehmen selbst soll
sich ständig erneuern
Konfrontation mit bekannten
Geschäftsmodellen (Nespresso-Prinzip)?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 81
„Nicht die Tempo-Gesellschaft hindert uns am innovativen Träumen. Wir hindern
uns selbst – durch unsere mangelnde Liebe zur leeren Zeit “
Ludwig Hasler, KMU-Tag 2008
Modell aussuchen, das zur Unternehmenskultur passt.
Freiraum für besonders kreative
und innovative Mitarbeiter
Zukunftsfähigkeit
Ritual schaffen für Innovationen, InnovationsKaffee mit Kreativitätstechniken. Geschäftsmodell
und Produkte in Frage stellen.
Etablieren Sie ein Team, das regelmässig
über Innovationen nachdenkt.
Seien Sie Ihr eigener Trendscout. Gehen Sie in die Welt hinaus und suchen
Sie überall nach Möglichkeiten, sich und Ihr Unternehmen zu verändern.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 82
Checkliste mit Fragen
Ludwig Hasler, KMU-Tag 2008
Habe ich Interesse für Trends in Gesellschaft, Politik,
Wissenschaft und Wirtschaft?
Fördere ich innovatives Denken und Handeln bei den
Mitarbeitenden?
Habe ich in meinem Unternehmen Gefässe und Rituale für
Innovation?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 83
„Wenn Sie querdenken wollen, dann denken Sie vor allem erst einmal“
Manfred Spitzer, KMU-Tag 2011
Unternehmer verzichtet auf Sicherheit
Er hat ja gerade Freude daran, dass er
Dinge mitbeeinflussen und gestalten kann
Unsicherheit ist die einzige
sichere Konstante
Risikobereitschaft
Unternehmer würde gerne Rolle des Veränderers
haben als dass er sich verändern lässt.
Mit Risiko verbunden, damit zu scheitern, weil
andere auch etwas verändern (können).
Unternehmer kann täglich neue Chancen
entdecken. Und sich ständig erneuern.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 84
„Wenn Sie querdenken wollen, dann denken Sie vor allem erst einmal“
Manfred Spitzer, KMU-Tag 2011
Bei neuen Ideen:
Warum nicht? Nicht: «Nein, aber»
Halbvolles Glas
Sorgen Sie dafür, dass in Ihren wichtigen Gremien die
«Warum nicht?»-Typen immer leicht in der Mehrzahl sind.
Risikobereitschaft
Marathonläufer: Vision des angestrebten Resultates,
Wille, ans Ziel zu kommen, physische Voraussetzungen
Unternehmen: Nutzen stiftende Geschäftsidee, Wille, dies in einem Markt
abzusetzen und organisatorische und menschliche Fähigkeiten, dies zu erreichen
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 85
Checkliste mit Fragen
Manfred Spitzer, KMU-Tag 2011
Glaube ich daran, dass ich selbst nachhaltigen Erfolg für
mein Unternehmen sicherstellen kann?
Begreife ich Unsicherheit und Wandel als Chance für mich?
Sage ich zu neuen Projekten und Ideen lieber „Warum
nicht?“ oder „Ja, aber…“?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 86
„Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – es ist vielleicht der Schlüssel zu einem
glücklichen Leben “
Karl Rabeder, KMU-Tag 2011
Zeitpunkt Ihres Rücktritts selbst bestimmen
Pflicht zu beurteilen, was für das Unternehmen
am besten ist
Tun Sie es, wenn Sie noch Kraft und Lust
haben, neue Dinge zu tun.
Nachfolge
Könnte es nicht sein, dass die ständige Erneuerung, die zum Geschäftsmodell erfolgreicher
Unternehmen gehört, gerade an der Spitze nötig und fürs langfristige Überleben entscheidend ist?
Früh Nachfolge regeln (ja, spätestens mit 50ig), dann tun Sie nur das, was
Ihre Kernkompetenz als Unternehmer ist: Führen, verantworten, entscheiden
Es braucht Unternehmer, der die Verantwortung
übernimmt und die Lösung aktiv sucht.
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 87
„Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – es ist vielleicht der Schlüssel zu einem
glücklichen Leben “
Karl Rabeder, KMU-Tag 2011
Tun Sie es dann, wenn Ihr Nachfolger noch
nicht den Nimbus als «ewige Nummer 2» hat.
Nachfolgeregelung braucht
Zeit, Zeit und nochmals Zeit
Nachfolge
Was ist Ihnen bei der Nachfolgefrage wichtig? Name
bleibt, Arbeitsplätze erhalten, hoher Verkaufspreis?
Familieninternen Nachfolgern wird mit
einem Abschlag von 20% verkauft
Wert des Unternehmens:
emotionaler Zuschlag von 30%
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
Zeit danach: Gründen Sie doch nochmals
oder widmen Sie sich neuen Bereichen
28. Januar 2014 I S. 88
Checkliste mit Fragen
Karl Rabeder, KMU-Tag 2011
Bin ich bereit, meine Nachfolge aktiv anzugehen und damit
die Zukunft meines Unternehmens zu sichern?
Was ist mir bei der Nachfolge wichtig?
Wo werde ich nachher mein unternehmerisches Denken
und Handeln einbringen?
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 89
Fit für den KMU-Alltag
Zusammenfassung
28. Januar 2014 I S. 90

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